Sonnenaufgang -> Blick vom Pollenca Club Resort auf die Bucht von Pollenca
Mittwoch, 28.03.2012,
-> 10 Uhr Hotel Estrella Coral de Mar.

Heute haben wir die Zeit- und Kilometermäßig bisher längste Etappe vor uns. Schon beim Briefing der heutigen Fahrstrecke kann ich in manchen Gesichtern „Skepsis“ erkennen. “Hoffentlich ist das heute nicht zu schwer und zu lang für mich????”. Aber trotzdem fahren alle mit. “Wir schaffen das schon!!!”. Das ist die richtige Einstellung. “Wofür sind wir denn hier ?” Nicht um Ruhetage einzulegen. Jeder möchte doch die Zeit hier und besonders das wunderschöne Wetter ( da hatten wir bisher sehr viel Glück ! ) ausnutzen. Wer weiß schon wenn wir wieder zuhause in D-land sind, was uns dann für ein Wetterlage erwartet.
Also !! Los geht’s !!!
Richtung Can Picafort und dann weiter in Richtung Arta . Auf den ersten Kilometern warten ein paar fiese Wellen und auch der Wind meint es heute nicht so gut mit uns.
So nach ca 20 Kilometern verlassen wir die Strasse welche nach Arta führt und biegen rechts ab in Richtung Manacor. Auch hier geht es munter weiter. Kaum flach, ein ewiges auf und ab kostet schon heute in den ersten Stunden einigen sehr viel Kraft.
Ungefähr beim KM7 auf der Straße nach Manacor biegen wir dann links ab. Eine meiner Lieblingssteckenabschnitte hier auf der Insel. Ich kenne nicht den Namen dieses Tales in welches jetzt die kleine Strasse steil bergrunter führt ( typisch für Mallorca von kleinen Steinmauern gesäumt ist diese(r) Strasse/Weg )

Ich nenne es immer das „ Orangental“ Hier ist es immer ein paar Grad wärmer ! Hier gibt es noch keinen Tourismus ! Eine sehr schmale aber asphaltierte Straße/Weg schlängelt sich durch die hier ansässigen Bauernhöfe. Überall blüht es und der unser Weg ist gesäumt von Zitronen- und Orangenplantagen. Es duftet hier auch ganz toll. Landwirtschaft noch im alten Still. Für mich Mallorca pur !!!
Bald nach einem klein Anstieg sehen wir schon die ersten Gebäude von Manacor in der Ferne.

- Manacor ist der drittgrößte Ort der Insel Mallorca und liegt im Osten der Baleareninsel. Sie hat den Status einer Stadt (Ciutat) und ist zugleich landwirtschaftlicher Mittelpunkt des Ostteils der Insel.
Hier in Manacor ist auch ein berühmter Sohn dieser Insel zuhause
- Rafael Nadal Parera (* 3. Juni 1986 in Manacor), ist ein spanischer Tennisspieler. Er wurde am 18. August 2008 erstmals die Nummer 1 der Tennis-Weltrangliste . Der Nachname Nadal entstammt dem dort gesprochenen Katalanisch und bedeutet Weihnachten. Im Alter von vier Jahren begann er mit dem Tennisspielen.
An dieser Stelle hier noch etwas über einen anderen berühmten Sportler von der Insel
- Jorge Lorenzo Guerrer (* 4. Mai 1987 in Palma,) ist ein spanischer Motorradrennfahrer.
Er ist 1,70 m groß und wiegt 55 kg, seine bevorzugte Startnummer war jahrelang die 48. Lorenzo gewann 2006 und 2007 auf Aprilia die WM-Titel in der 250-cm³-Klasse der Motorrad-Weltmeisterschaft. Zur Saison 2008 wechselte er in die MotoGP-Klasse zum Yamaha-Werksteam Fiat Yamaha. Im Jahr 2010 gewann Lorenzo seinen ersten Weltmeistertitel in der MotoGP-Klasse.
Wir umrunden sozusagen die Stadt Manacor im Uhrzeigersinn. Dabei passieren wir auch die Tennisschule von R.Nadal.
Gut das es diese Umgeheungstrasse um Manacor herum gibt. Wer schon mal versucht hat durch die Stadt direkt zu radeln, wird dies bestimmt kein zweites Mal versuchen. Ein Einbahnstrassengewirr vom allerfeinsten. An einer „ Direktissima“ durch Manacor bin ich auch schon gescheitert, wo ich von mir behaupten kann, daß ich mich doch sehr schnell, auch auf neuen Terrain orientieren kann. Aber das hier lasse ich auch in Zuzkunft mal sein. Mag die Innenstadt und der Dom den man immer von weiten sehen kann auch noch so schön sein.

- Die Kirche Nostra Senyora dels Dolor am Platz Rector Rubí. Die Pfarrkirche wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts im neogotischen Historizismusstil gebaut. Sie steht an derselben Stelle, an der früher schon andere Kirchen standen. Die älteste wurde bereits 1232 dokumentarisch belegt und war wahrscheinlich über einer arabischen Moschee errichtet worden (Fund einer arabische Grabinschrift, die sich heute im Museu Diocesà in Palma befindet). An dem neuen Gebäude sind sowohl Bauelemente als auch Kunstgegenstände, die von lokalen Künstlern stammen, erhalten. Der Glockenturm ist unter dem Namen Torre Rubí bekannt, zur Erinnerung an den Baumeister der Kirche. Er ist an die Apsis angebaut, wo die vorherige Kirche das Hauptportal hatte. Es ist das höchste Gebäude Mallorcas (80m), ein neogotisches Werk des Architekten Gaspar Bennàssar i Moner, das mit der seinem Turm sogar die Kathedrale von Palma (67,5m) überragt.
Nach dem großen Kreisverkehr mit der hier auf der Insel besten Tankstelle ( Verpflegung für Radler , alles was der durstige und hungrige Körper benötigt ist hier 24h rund um die Uhr zu bekommen ) geht es bald dann endlich links ab. Raus aus dem Verkehr und wiederum rein in eine kleine Traumpassage auf der Insel. Kaum Verkehr und tellerflach führt unser Weg jetzt durch von Landwirtschaft geprägte Teile der Baleareninsel. Dann geht es noch mal links ab und die bis hierher schmale asphaltierte Strasse wird noch schmäler. Es geht jetzt durch viele Kurven und auch direkt über den Hof eines Bauernhofes. Kurz dahinter müssen wir aber dann wieder auf eine breitere sehr befahrene Strasse ( Hauptvrbindungstrasse zwischen Manaocr und Felanitx) rechts einbiegen. Schon bald haben wir aber Felanitx erreicht. So jetzt noch einen guten Kilometer durch die Stadt und immer Richtung Portocolom halten. Rechts neben uns ist jetzt schon das Kloster zu sehen. Es trohnt auf dem Berg wo wir heute hinauf radeln möchten.
- Die Anfahrt zum Kloster erfolgt über eine Serpentinenstraße, die von der Straße Felanitx – Portocolom abgeht. Der Weg bietet viele schöne Aussichtspunkte, führt an einer kleinen Kapelle, einem großen Steinkreuz aus dem Jahr 1957 und dem Christkönigmonument aus dem Jahre 1934 vorbei.
Obwohl die Klosteranlage eher schlicht wirkt und Festungscharakter aufweist, ist die Klosterkirche recht prunkvoll. Der Bildhauer Pere Coronero verzierte den barocken Hochaltar aus dem 15. Jahrhundert, der im Hauptschiff der Kirche steht. Eine Nachbildung des Abendmahls von der Puerta del Mirador der Kathedrale La Seu in Palma und eine Marienstatue aus dem 13. Jahrhundert sind zu besichtigen. Außerhalb des Gebäudes befindet sich ein 37 Meter hoher Turm, auf dem eine sieben Meter hohe Christusstatue steht. Erwähnenswert ist der Panoramablick über die gesamte Insel. Im Nordwesten sieht man die Serra de Tramuntana, den Südosten mit der Insel Cabrera und Richtung Norden bis nach Pollença und Alcúdia. Im Vorraum des Klosters sind sechs Weltmeister-Trikots ausgestellt, welche der aus Felanitx stammende Guillermo Timoner zwischen 1955 und 1965 im Steherrennen der Bahnradfahrer errang.
Einige von uns bleiben unten am Fusse des Anstieges und genießen ein wenig die Sonnenstrahlen die jetzt so um die Mittagszeit doch schon ganz kräftig auf uns niederbrennen.
Der anderen „ Friends „ stürzen sich in eine neue Challange hinauf zum Kloster San Salvador.

Für einige der erste große längere Anstieg in diesem Jahr hier auf der Insel.
Es fliesst viel Schweiß, aber alle schaffen den Aufstieg zum Kloster. ” Jeder an seinem eigenen Limit! “
Möchte an dieser Stelle noch mal was zu meiner Einstellung zum Freizeit- Jedermannsportler schreiben:
- jeder sollte sich damit zufrieden geben und sich darüber freuen sein eigenes Limit zur erreichen, ohne Zuhilfenahme von verbotenen Mitteln !!!!!
Das sollte das Ziel eines jeden Freizeitsportlers sein. Jeder hat andere Vorraussetzungen bezogen auf der Zeit die er zum trainieren zur Verfügung hat und natürlich ganz besonders die körperlichen Vorraussetzungen unterscheiden ganz besonders uns Freizeitsportler !!!! Wir werden ja auch nicht dafür bezahlt und bekommen keine Preise für unsere sportlichen Leistungen.
Oben angekommen ist es doch erheblich kälter, denn der Wind hier bläst ganz schön kalte Luft vor sich her. Nach einer kurzen Pause, bei welcher wir uns die Weltmeistertrikots,

welche hier oben in der ersten Halle des Klosters hängen, angesehen haben, fahren wir dann wieder runter zu den auf uns wartenden „ Friends“ am Fusse des Berges.
Gemeinsam geht es dann weiter. Kurz durch Felanitx hindurch führt uns unser Weg jetzt Richtung Petra. Dort legen wir unsere heutige große Pause ein. Nach den heutigen bereits hinter uns gelassenen schwierigen Kilometern schmeckt uns der Cafe con Leche und der Mandelkuchen ganz besonders gut.
Café con leche ist die spanische Form des Milchkaffees. Er besteht, wie in Spanien üblich, aus einem Espresso mit Milch. Die Röstung der Kaffeebohnen ist üblicherweise dunkler als in Deutschland. In Etwa die doppelte Menge Kaffee eines cortado wird in einer Tasse serviert. Die mit dem Dampf der Espressomaschine erwärmte beziehungsweise aufgeschäumte Milch kommt häufig getrennt in einer kleinen Kanne auf den Tisch. Die übliche Mischung ist eins zu eins.
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Mallorca-Rezepte von Fet a Sóller
Mallorquinischer Mandelkuchen
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Ein Muss für den Mallorca-Liebhaber
6 Eier
abgeriebene Schale einer naturbelassenen Zitrone
200g fein gemahlene Mandeln
250g Puderzucker
Mark 1 Vanilleschote od. entspr. Menge Vanillezucker
eine Prise Salz
Puderzucker zum Bestäuben
Fett und Mehl, Gries od. Semmelbrösel für die Backform
Zubereitung
Eier trennen, Eiweiß mit etwas Salz sehr steif schlagen
Eigelb mit Puderzucker, Vanille und der abgeriebenen Zitronenschale sehr schaumig rühren
gemahlene Mandeln unterheben
Eischnee unterheben
Masse in eine gefettete, mit Mehl, Gries oder Semmelbrösel bestäubte Backform (26 cm Ø) geben
Im vorgeheizten Backofen bei 175º circa 45 Minuten hellbraun backen. Evtl. den Kuchen während des Backvorgangs etwas abdecken. Vor dem Anrichten mit Puderzucker bestäuben.
Das letzte Teilstück von Petra aus führt uns heute uns dann über Maria und Muro auf dem direkten Wege wieder nach Alcudia. Wir wollten eigentlich dieses letzte Stück relativ locker nach Hause zum Hotel rollen, aber hinter Muro wird dann noch ” ein kleines Finale” bis Can Picafort angezettelt. Ich bin überrascht was die ” Friends” plötzlich noch so drauf haben !!!!!
Habe mich zum Ausklang des Tages mit Magli in Porte Pollenca im Cafe ” Cappucino” verabredet (und radle dann alleine noch ein paar Kilometer weiter), um den Tag hier direkt am Meer in der warmen Nachmittags-Abendsonne bei einem sehr guten Cafe Cortado ausklingen zu lassen.

- Café cortado ist eine spanische Kaffeespezialität und besteht aus Espresso, der mit ganz wenig heißer, aufgeschäumter, manchmal auch gesüßter Milch „verschnitten“ (span. cortado) wird.

Cappuccino
Café, Lounge, Restaurant, Cocktailbar etc.
Passeig d’Anglada Camarassa, 07470 Pollença
www.grupocappuccino.com
Ein Besuch diese Cafes lohnt sich, schaut auch mal rein ins Haupthaus, Ihr werdet begeistert sein.
So, Cortado genossen blad eingeschlafen durch die warme Sonneneinstrahlung, aber ich muß ja noch ca 6 Kilometer wieder zurück zum
in unsere Villa Augusta.
Hier müssen dann noch unsere beiden „ Enten „ gefüttert werden, welche immer angwaatschelt kommen, wenn wir auf unserer Terrasse sind.

Der Club ist sher gut geeignet für Sportler im Frühjahr. War schon in vielen anderen Hotels bzw. Anlagen hier auf der Insel, aber hier habe ich mich bis jetzt am meisten wohl gefühlt.
Ich glaube unser ” Josehp aus Eritrea” hat auch die Zeit hier genossen. Oder , was sagt/zeigt uns dieses Bild ?????
Für Triathleten ist die Anlage ganz besonders geeignet weil neben dem großem Pool für alle noch ein extra Schwimmbecken zur Verfügung steht.

Ich freu mich schon auf das Abendessen und auf die unendlichen Diskussionen danach in der Lounge.
Aber um 22 Uhr ist dann auch Schluß, denn morgen wartet die „ Königsetappe der diesjährigen Radeltour auf „ Didi´s Friends“
- Coll de Sa Bataia (579 m)
- Puig Major (880 m)
- Coll dels Reis (Sa Calobra) (800 m)
Bis dann
Euer Didi