Fahrt mit Helm -> von unserem Weltmeister Tony Martin !

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Freitag, 18. Mai 2012 von Didi in Allgemein

„Denn darin stecken wieder ganz menschliche Aspekte, wie die Eitelkeit. Es ist völlig okay, wenn die Optik entscheidet. Hauptsache man ist geschützt.“

 


 


 Auszug aus Tony Martins offizieller Hompage


  Donnerstag, den 19. April 2012 um 17:02 Uhr


 Als ich meinen Helm bei der Polizei abholte, erschrak ich sehr. Er war blutverschmiert und an der linken Seite gebrochen. Wenn ich ihn nicht gehabt hätte, wäre etwas anderes gebrochen: Mein Schädelknochen. Ich bin mir sicher, dass mir der Helm das Leben gerettet hat. Angesichts der anderen Brüche in meinem Gesicht will ich mir gar nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn ich nur mit Mütze unterwegs gewesen wäre. Ich bin heilfroh, dass ich den Helm auf hatte. Es gibt keine Rechtfertigung dafür, warum man ohne ihn auf dem Rad sitzt. Mein Unfall verdeutlicht, überall können Unfälle passieren. Ich fuhr nur drei Kilometer von zu Hause entfernt auf einem Radweg, einem Ort, an dem man sich eigentlich sicher fühlen kann. Bei jedem kleinen Ausflug in der Stadt oder auf dem Land, die Gefahren lauern überall. Ich weiß selbst, wie eitel man manchmal ist und Ausreden findet, um ihn nicht aufzusetzen. Früher bin ich bei Sommerhitze im Training auch ohne gefahren, damit ich ja keinen Abdruck der Riemchen im Gesicht bekam; nahtlose Bräune war angesagt. Wie leichtfertig ich da mit meiner Gesundheit umgegangen bin, vermag ich erst jetzt einzuschätzen. Ich kann euch wirklich nur raten: Fahrt mit Helm! Und wenn es nur 500 Meter bis zum Bäcker sind. – Das Foto entstand auf einer meiner ersten Trainingsfahrten nach dem Unfall.


 Mittwoch, den 25. April 2012 um 16:20 Uhr


 Ich bin überwältigt von der Reaktion auf meinen Appell, nie ohne Helm zu fahren. Ich hatte schon ein bisschen Angst, dass ich als Oberlehrer rüberkommen könnte. Aber scheinbar war mein Sturz nicht ganz umsonst. Und scheinbar habe ich meinen Kopf letztlich für eine gute Sache hingehalten. Vielen Dank für die Genesungswünsche. Ich kann euch zum Glück mitteilen, dass ich schon wieder fünf Stunden trainieren fahren konnte. Danke an dieser Stelle auch für die vielen Likes bei Facebook und dafür, dass ihr den Beitrag so oft geteilt habt. Gemeinsam haben wir somit eine ganze Menge Leute erreicht.


 Eigentlich wird es den vielen guten Kommentaren nicht gerecht, wenn ich nur auf einzelne eingehe. Aber ich habe mich entschlossen, einige zu erwähnen. Zum Beispiel den von Rebekka Paul, die ihr Geld am liebsten für Schuhe, Taschen, Klamotten und Sonstiges ausgibt, “ABER nach lesen Deines Artikels war meine erste Investition der Kauf eines Helms. Zugegeben, ich hab schlussendlich die Auswahl nach Optik getroffen – steht mir gar nicht mal so schlecht das Teil – und Tussenkram kaufen macht mir immer noch mehr Spaß, aber absolut richtig gemacht. Daher wirklich super, dass Du Dir die Zeit für den ‘Appell’ genommen hast, Deine Erfahrung teilst – bei mir hat es gewirkt!!”


 Auch ich kann im Gegenzug nur Danke für diese Zeilen sagen. Denn darin stecken wieder ganz menschliche Aspekte, wie die Eitelkeit. Es ist völlig okay, wenn die Optik entscheidet. Hauptsache man ist geschützt.


 Auch die Anregung von Siegfried Schenk werde ich beherzigen und meine Erfahrungen an meine Berufskollegen weitertragen. Dann geht vielleicht auch der Wunsch von Miriam Arnold in Erfüllung, die geschrieben hat: “Wünsche mir mehr solche Beiträge von Profis. Hat mir sehr gut gefallen.” Diese und viele andere Kommentare könnt ihr auf meiner Facebookseite ebenso wie den von Martin Stolzenburg noch einmal nachlesen: “Perfekter Appell!! Vielen Dank dafür. Wenn ein Weltmeister solch deutliche Worte findet und die eigenen Erfahrungen einbringt, findet das hoffentlich Gehör.” Viele haben auch eigene Sturzgeschichten erzählt, die meine fast lapidar aussehen lassen.


 Also vielen, vielen Dank für euer Engagement. Ich hoffe, wir haben uns damit ordentlich Gehör verschafft.


   


Danke Tony !  Ich schreibe hier wohl im Sinne aller Edelweiss Piraten der Landstrasse.

 Im letzten Jahr war  es zweimal unsere Magali  und  vor kurzen Ende März unser Frank, denen das Tragen Ihres Helmes Sie  vor nicht auszumalenden Folgen bewart hat.


 


     

 


Hier ein kleiner Auszug aus meiner Trainingslehre

 „Helmplicht“


 bei :-Didi`s Friends Club


 Ich habe hier ein paar Zitate aufgeführt die zum Mitdenken aufforden sollen.


 +“Der Tod von Andrej Kiwilew hat viele Diskussionen ausgelöst. Nach Ansicht vieler Experten, unter anderem auch von Cofidis-Mannschaftsarzt Dr. Jean-Jacques Menuet, wären die Sturzfolgen deutlich geringer ausgefallen, wenn der 29 Jahre alte Kasache einen Helm getragen hätte.”
 


 +“Oft bin ich als Radfahrer gar nicht Schuld an meinem Unfall”


 +“Ich möchte zumindest mein wichtigstes Körperteil ein wenig schützen”

+“Mein Helm hat mir mal das Leben gerettet, denn nach dem Sturz war er zerbrochen.”


 ->Mitdenken ist in allen Lebenssituationen erforderlich und ohne die volle Funktionsfähigkeit  Eueres wichtigsten Körperteils ist dies leider nicht mehr möglich.


 Kurz und knapp -> ich bin um Eure Sicherheit und Euer Wohlbefinden besorgt


  deshalb besteht


  bei von mir geleiteten Radtrainingseinheiten ohne Ausnahme Helmpflicht !!!!!!!


  


  Der Helm ist immer dabei. Auch bei „ Kaffee – Touren „ !!!!!!!!!!!!!!!


Bis bald

Euer Didi 


 


 


  

 


  

 







































” Didi`s Story M 312 Iberostar Playa de Muro 2012 ”

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Montag, 7. Mai 2012 von Didi in Allgemein

Alcudia / Playade Muro / Hotel Esperanza

Samstag morgen den 28.04.2012

um 5:45 Uhr klingelt der Wecker.

Die Challange beginnt !!!!


Schnell unter die Dusche den Traininganzug angezogen und dann runter zum Frühstück. Kurz einen Blick vor den Hoteleingang geworfen… naja.  Kalt ist es nicht mehr und die Sonne geht gerade auf.. also ab in den Frühstückraum… es duftet nach Kaffee… den brauch ich jetzt auch..  habe mein eigenes Müsli und Sojamilch dabei.. dann noch zwei Scheiben Schwarzbrot mit Käse belegt und zwei Espresso dabei… bin nicht alleine hier … es sitzen  schon andere voll angezogen mit Trikot und Rennhose dort und versuchen soviel wie möglich oder sagen wir mal soviel mie nötig  zu frühstücken… kaum Gespräche… man merkt die Anspannung… jeder fragt sich wohl jetzt ob er auch alles richtig macht bzw. gemacht hat … es ist nicht mehr lange bis zum Start…  jetzt ist auch nichts mehr zu korrigieren. . das Rennrad ist geputzt und auch die richtige Übersetzung ist montiert.. und ganz besonders das Training im Vorfeld zu diesem M312  ist abgeschlosssen .. 


 also raus aus dem Hotel Ihr Piraten der Landstrasse … die Beute wartet … heute sind es 312 Kilometer und 4000 Höhenmeter!!!

 

 

Circa 800 Teilnehmer nahmen die Herausforderung an und starten gemeinsam pünktlich um

7:00 Uhr vor dem Iberostar Hotel Playa de Muro.

Schon ab 6:30 Uhr füllten sich langsam die Startreihen.

Eine super Atmosphäre liegt  über dem Starterfeld.

Jeder bereitete sich auf seine eigene Art vor auf die Challange die ihn in Kürze erwarten würde.

„ Habe ich die richtige Kleidung für heute gewählt ? „ Die meisten standen im Kurzarmtrikot mit Armlingen an der Startlinie. Einige hatten auch noch ein Regencape oder eine Windweste zusätzlich übergezogen. Lange Hose und Langarmtrikot waren die Ausnahme, aber auch hierfür hatten sich einige entschieden.

Gestern war es sehr war , so um die 30 Grad „ , und für heute war auch tolles Wetter vorhergesagt.

Ich habe mir ein Windweste in die Trikottasche gesteckt, wer weiß wie kalt es oben am „ Puig“ auf ca, 900 Höhenmetern noch sein wird  und dann folgt ja auch direkt die lange Abfahrt nach Soller.

Aber da sind wir noch nicht. Jetzt nur noch ein paar Minuten bis zum offiziellen Start. Die letzten Anweisungen vom Veranstalter durchs Mirco begleitet von lauter Musik. Die Anspannung steigt und dann ist es endlich soweit.  „ !!!! Start !!!!

Langsam setzt sich das riesige Fahrerfeld in Bewegung. Es piipt als ich über die Startmatte rolle. Mein Transponder welchen ich an meinem linken Schuh befestigt habe setzt meine Zeitnehme in Betrieb.  Jetzt gibt es keinen Weg mehr zurück. Werde ich es schaffen ?? Noch nie in meinem langen Radfahrerleben bin ich so eine Distanz mal geradelt und dann noch die 4000 Höhenmeter die auch noch heute auf mich warten. Es ist mir ein wenig kalt auf den ersten Kilometern durch Alcudia, aber was sagt eine alte Radrennfahrerweisheit : „ Zieh dich so an das du am Anfang ein wenig frierst ! „ Bald hatten wir Alcudia hinter uns gelassen und fuhren direkt am Meer ( Bucht von Pollenca) entlang. Die Sonne wärmte uns jetzt ein wenig. Gänsehautfeeling bei Tempo su um um 35-40 km/h. Porte Pollenca ist der nächste Ort und von hier aus ging es dann Richtung Pollenca über die breite Hauptstrasse. Nach dem Kreisverkehr in Pollenca als wir in die Straße Richtung Kloster Lluc abbogen, ging es dann „ endlich  los. Bei jetzt schon leicht ansteigender Strassse wurde das Tempo wurde erhöht. Ich mag es nicht in so großen Fahrerfeldern zu radeln und bin froh das sich jetzt schon kleinere Gruppen bilden. „Achtung !! Nur nicht zu schnell schon jetzt ist meine heutige Taktik !“ Als wir dann im eigentlichen Anstieg hinauf Richtung Kloster Lluc sind  habe ich mich einer Gruppe angeschlossen die ich locker mithalten kann. „ Hey.. fahr schneller.. die Gruppe vor Dir holst Du dir noch „ sagte der kleine Teufel genannt „ falscher Ehrgeiz“ in mir „ Aber mein Kopf  sagte mir „ Nein bloß nicht , Bleib sitzen und  spar deine Kräfte, nur nicht jetzt schon zu nah ans Limit ! Wer weiß ob es zu dem Zeitpunkt die Richtige Entscheidung ist.. Das sollte sich später dann noch zeigen.

Die erste Verpflegung  bei KM 50 ich passiere ohne anzuhalten, dann ging es hinauf zum Puig Major  vorbei an den beiden wunderschönen Seen. Nach dem Tunnel bei KM 56 ( höchste Stelle der heutigen Runde = 900 Meter Meereshöhe )  dann runter in die Abfahrt nach Soller. Oooh.. ganz schön windig hier oben auf dieser Seite des Tramuntana Gebirgszuges.. Hinter Soller folgte dann der Anstieg Richtung Deiá über den Coll den Blenda ( Km 76 = 226 Meereshöhe)

Bei KM 89 dann die erste Zeitnahme in Valdemossa. Habe bis hierhin 3 Stunden 22 Minuten gebraucht.

Jetzt mal runter vom Rad und in aller Ruhe die Flaschen wieder befüllt und ein paar Bananen und Energieriegel in die Trikottaschen gesteckt. Noch ne Dose Cola und dann geht es weiter.

Ich bleibe nicht gerne solange bei Verpflegungsstellen stehen und trinke die Cola dann erst auf dem nächsten Kilometer beim radeln. Bin jetzt ganz alleine unterwegs aber vor mir habe ich eine größere Gruppe in Sichtweite. Jetzt doch mal kurz etwas schneller und bald habe die Gruppe erreicht. Ein lustiger Haufen von Spaniern und ein Engländer ist auch dabei. Mit dem kann ich mich ein wenig unterhalten. Die Spanier übernehmen den größten Teil der Führungsarbeit, was mir nicht unrecht ist. Es folgt jetzt die tolle wunderschöne Küstenstrasse vorbei an Banjalbufar (KM105)  und Estellencs  (KM 112). Dann erreichen wir nach einer längeren Abfahrt Andraitx ( KM 129 ). So jetzt noch über den Col den Esteva (KM 135) und wir haben die Berge hinter uns. Calvia bei  Km 140 ist erreicht und hier befindet sich dann die nächste Verpflegung. (meine Zwichenzeit KM 140 = 5 Stunden 14 Minuten ) „ Nur noch 172 km bis zum Ziel „  Ich fühle mich noch sehr gut, war doch wohl richtig die Entscheidung nicht von Anfang an vorne dranzubleiben. Der Streckenverlauf geht jetzt Richtung der Hauptstadt Palma (KM150). Jetzt sind wir fast wieder auf Meereshöhe und der „ flache“ Teil der 312er Runde steht jetzt bevor. Es Molinar, Coll den Rabassa, Can Pastilla, Playa de Palma und Arenal sind die nächsten Orte die wir durchqueren. Das Tempo hat jetzt ganz schön angezogen. Wir sind jetzt eine Gruppe von 7 Fahrern  und wechseln uns regelmäßig in der Führungsarbeit ab. Ich erwarte schon seid längerem das die Gruppe mit den Spaniern wieder zu uns auffährt. Die Jungs haben wohl in Calvia eine längere Pause eingelegt oder unsere Gruppe fährt zu schnell. Das letztere trifft wohl eher zu, denn bald sind wir nur noch zu „ Fünft „ Ein Engländer, zwei Spanier und zwei kösche Jungs !!!! Jetzt macht es sich bemerkbar das ich meine Kräfte richtig eingeteilt habe, denn ich bin der noch „ Stärkste“ und mit meinen 55 Jahren aber der älteste in dieser Gruppe. Wenn die Straßen mal ein wenig bergauf gehen, brauche ich nicht bei weitem t an mein Limit zu gehen, damit die anderen noch dranbleiben. Ses Salines (meine Zwichenzeit KM 224 = 7 Stunden 59 Minuten ),, Colonia de Sant Jordi, Llombards, Santanyi , Calogna und S´Horta sind die nächsten Orte die wir passieren. Unser Tempo ist relativ hoch und noch immer erwarte ich das die große Gruppe die sich irgendwo hinter uns befindet bald mal aufschließt.  Ohh jetzt haben wir gerade das 250 km Schild passiert.  Noch nie in meinem so langen Radfahrerleben bin ich soviel Km geradelt.  Einer der Spanier unserer 5er Gruppe haben wir verloren. Dafür haben wir einen „ Tunnel Team Fahrer“ aufgefahren, der aber keine Führungsarbeit mit übernimmt. Der andere Spanier im (rosa Trikot) hat auch schon seine Führungsarbeit eingestellt und so ruht  die Hauptverantwortung fürs Tempo nur noch auf den den Schultern vom unserem englischen Kumpel und den beiden Kölner Jungs. In Porte Cristo müssen wir am Hafen die steile Wand hinauf zur nächsten Verpflegungsstelle (meine Zwichenzeit KM 264 = 9 Stunden 15 Minuten ).

Ab hier kenne ich mich wieder sehr gut aus, da ich ja sehr oft  meinen Urlaub in Cala Ratjada verbringe. Es folgt jetzt ein breite Strasse Richtung Son Severa. Hier folgen wir der neuen Umgehungsstrasse und biegen dann ab Richtung Capdepere/Cala Ratjada.

Von dieser Strasse biegen wir dann kurz später ab Richtung Arta. Es folgt ein kurzer Anstieg der jetzt doch schon ganz schön weh tut. Seid einiger Zeit wird unsere Gruppe  jetzt von einem Motorroller mit einem Fahrer vom Veranstalter  und ein Polizeimottorad begeleitet. Das bedeutet für uns freie Fahrt auf den letzten Kilometern.

Arta die letzte Verflegung ((meine Zwichenzeit KM 285 = 9 Stunden 53 Minuten ) nur noch 27 km bis ins Ziel. Wir halten nicht mehr an und werden bei der Durchfahrt von einigen Zuschauern bejubelt. Das motiviert !! So jetzt noch die leichte Steigung bis zum sogenannten „ Schweineberg“ ..  auf der Abfahrt hinunter machen wir uns alle so klein wie möglich um dem heftigen Gegenwind die geringste Angriffsfläche zu bieten. Es folgt nach einem Flachstück die kurze Abfahrt runter  zur „ Tankstelle „ ( hier geht die Strasse links ab Richtung Petra ) Der direkt folgende Anstieg wird ziemlich zügig gefahren und oben bin ich dann mit dem „ Engländer „ alleine. Wir drehen uns um aber keiner von unseren Weggefährten ist zu sehen. Wir entschließen uns zu zweit dem Ziel entgegen zu radeln. Nach dem Abzweig nach Son Serra de Marina geht es dann noch mal ein wenig runter aber direkt folgt der letzte kurze Anstieg ,welcher  hier bei KM ca 300 doch ganz schön weh tut. Ich versuche mit einem möglichst kleinem Gang mein Tempo zu halten und auf der Flachen angekommen bin ich dann nur noch alleine. So jetzt nur noch ca 10 km. Also beschließe ich ab jetzt so schnell zu radeln wie es mir noch möglich ist. Die Beine schmerzen, aber es gelingt mir trotz Gegenwind die Geschwindigkeit nicht unter 40 km/h fallen zu lassen. Can Picafort KM 305 !! Ich gebe noch mal alles und hole die letzten Reserven aus meinem Körper raus.  Nur noch 6 Km. Diesen Streckenabschnitt bin ich schon sehr oft geradelt, nur nicht mit über 300 km in den Beinen. Jetzt nicht nachlassen. Das nahe Ziel vor Augen konzentriere ich mich noch mal voll, Oberkörper ruhig und mit einem sogenannten rundem Tritt, nähere ich mich dem so ersehnten Zielstrich. Ziemlich erschöpft biege ich auf die Zielgerade ein und habe noch mal die Kraft das Tempo was zu erhöhen. Finale !!!  Völlig glücklich überquere  ich den Zielstrich bei KM 312 !!  ooh was war das ?? kurz hinter dem Ziel merke ich das die große Gruppe auf die ich schon so sehnsüchtig unterwegs  gewartet hatte auch schon da ist. Platz 35. das hätte ich nicht erwartet. Fühle mich jetzt großartig, denke mir aber das der große körperliche Einbruch noch später kommen wird. 312 km mit ca 4000 Höhenmetern in 10 Stunden 30 Minuten bei einem fast 30er Schnitt ( 29,7 km/h)  gehen bestimmt auch an mir nicht spurlos vorbei. Jetzt noch den Transponder abgeben und dann auf die Terrasse vom Playa De Muro um den verdienten Drink zu mir zu néhmen. Bleibe nicht lange dort weil es mir zu kühl wird und radle weiter in mein Hotel Esperanza welches nicht weit weg vom Start Ziel Ort liegt. Auf meinem Zimmer angekommen führt der erste Weg unter die Dusche. Danach Müsli essen, viel trinken , das Fernsehen anmachen und ein wenig Fussball Bundesliga schauen. Um 20 Uhr gibt es heute Abendessen. Danach treff ich mich noch mal mit Freunden auf einen Absacker aber heute Abend liege ich dann doch sehr früh im Bett und schlafe auch sehr schnell ein.


Ein wunderschöner und für mich ganz besonderer Tag geht zu Ende. Träume bestimmt noch von den vielen Steigungen und dem heftigen Wind der heute mal wieder nicht unser Freund war.


Der M312 ist wirklich zu empfehlen, und jetzt kann ich ja auch schreiben, das meine Taktik  die richtige war….

Hier ein paar Tips / Empfehlungen :

Fahrt die ersten 150km durch die Berge nur mit „ Halbgas“ damit ihr noch für die zweite Halbzeit genug Kräfte und Reserven übrig habt!

Bergrunter ein wenig ausruhen denn die nächste Steigung folgt bestimmt. Auch bergab kann man sehr viel Energie verbrauchen!

Was sagt hierzu eine Radfahrerweisheit: Berghoch ist mehr Zeit zu gewinnen als Bergrunter !

  “Wie gestalte ich meine Ernährung. um keinen Hungerast zu bekommen? Was nehme ich besonders auf dem Rad mit?”

Das reichliche Frühstück in zeitlicher Nähe des “langen Rad Marathons ” das auch ruhig kräftiger ausfallen darf (erhöhter Eiweißanteil), um die Blutzuckerkurve lange stabil zu halten, ist unumgänglich. Also, Langschläfer, früher aufstehen! Nur auf die Schnelle einen Topf Müsli hineinzuwürgen (oder auch: Marmeladenbrot, etc.) ist zu kurz vor dem Start nicht richtig. Radsportler, müssen auf dem Rad spätestens nach einer halben Stunde zu essen beginnen und dann alle 15-20 min in kleinen Portionen nachschieben, dabei immer in kleinen Schlucken dazu trinken. Zu Anfang kann es ruhig etwas Kräftigeres sein, auch die Profis essen in der Anfangsphase eines Rennens Schinken- und Käsebrötchen.•Zum Schluß hin wird die Form der Zusatzernährung immer kurzkettiger (will heißen: immer kürzere Zuckermolekülketten), Bananen, Lebkuchen, süße Brote, Riegel kommen zum Einsatz. •Gegen Ende der Belastung  bringen Flüssig-Gels rasch Hilfe. (Nicht zu früh hiermit anfangen ) Hier kann auch dann auch eine Dose eiskalte Cola Wunder wirken, vorrausgesetzt das sonst immer auf dieses sehr zuckerhaltige und ungesunde Getränk prinzipiell verzichtet wird. Cola ist das einzige Getränk was eiskalt  während eines Wettkampfes getrunken werden kann… die Cola kommt nämlich im Magen nur noch als Schaum an.

Empfehlung für dieTrinkflaschen: Eine Flasche mit Wasser und die andere  enthält dann noch zusätzlich Energiezusatzprodukte. 


So das reciht für heute.

Bis bald

Euer Didi



4. Etappe Didi´s Friends Club Mallorca Tour 2012

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Freitag, 20. April 2012 von Didi in Allgemein

 

 

Sonnenaufgang -> Blick vom Pollenca Club Resort auf die Bucht von Pollenca

Mittwoch, 28.03.2012,

                                           

->  10 Uhr Hotel Estrella Coral de Mar.

                                   

Heute haben wir die Zeit- und Kilometermäßig bisher längste Etappe vor uns. Schon beim Briefing der heutigen Fahrstrecke kann ich in manchen Gesichtern  „Skepsis“ erkennen. “Hoffentlich ist das heute nicht zu schwer und zu lang für mich????”. Aber trotzdem fahren alle mit. “Wir schaffen das schon!!!”. Das ist die richtige Einstellung. “Wofür sind wir denn hier ?” Nicht um Ruhetage einzulegen. Jeder möchte doch die Zeit hier und besonders das wunderschöne Wetter ( da hatten wir bisher sehr viel Glück ! ) ausnutzen. Wer weiß schon wenn wir wieder zuhause in D-land sind, was uns dann für ein Wetterlage erwartet.

Also !!  Los geht’s !!!

 Richtung Can Picafort und dann weiter in Richtung Arta . Auf den ersten Kilometern warten ein paar fiese Wellen und auch der Wind meint es heute nicht so gut mit uns.

So nach ca 20 Kilometern verlassen wir die Strasse welche nach Arta führt und biegen rechts ab in Richtung Manacor. Auch hier geht es munter weiter. Kaum flach, ein ewiges auf und ab kostet schon heute in den ersten Stunden einigen sehr viel Kraft.


Ungefähr beim KM7 auf der Straße nach Manacor  biegen wir dann links ab. Eine meiner Lieblingssteckenabschnitte hier auf der Insel. Ich kenne nicht den Namen dieses Tales in welches jetzt die kleine Strasse steil bergrunter führt ( typisch für Mallorca von kleinen Steinmauern  gesäumt ist diese(r)  Strasse/Weg )


Ich nenne es immer das „ Orangental“  Hier ist es immer ein paar Grad wärmer ! Hier gibt es noch keinen Tourismus !  Eine sehr schmale aber asphaltierte Straße/Weg schlängelt sich durch die hier ansässigen Bauernhöfe. Überall blüht es und der unser Weg ist gesäumt von Zitronen- und Orangenplantagen. Es duftet hier auch ganz toll. Landwirtschaft noch im alten Still. Für mich Mallorca pur !!!


Bald nach einem klein Anstieg sehen wir schon die ersten Gebäude von Manacor in der Ferne.


  • Manacor ist der drittgrößte Ort der Insel Mallorca und liegt im Osten der Baleareninsel. Sie hat den Status einer Stadt (Ciutat) und ist zugleich landwirtschaftlicher Mittelpunkt des Ostteils der Insel.

Hier in Manacor ist auch ein berühmter Sohn dieser Insel zuhause

  • Rafael Nadal Parera (* 3. Juni 1986 in Manacor), ist ein spanischer Tennisspieler. Er wurde am 18. August 2008 erstmals die Nummer 1 der Tennis-Weltrangliste . Der Nachname Nadal entstammt dem dort gesprochenen Katalanisch und bedeutet Weihnachten. Im Alter von vier Jahren begann er mit dem Tennisspielen.

An dieser Stelle hier noch etwas über einen anderen  berühmten Sportler von der Insel

  • Jorge Lorenzo Guerrer (* 4. Mai 1987 in Palma,) ist ein spanischer Motorradrennfahrer.

Er ist 1,70 m groß und wiegt 55 kg, seine bevorzugte Startnummer war jahrelang die 48. Lorenzo gewann 2006 und 2007 auf Aprilia die WM-Titel in der 250-cm³-Klasse der Motorrad-Weltmeisterschaft. Zur Saison 2008 wechselte er in die MotoGP-Klasse zum Yamaha-Werksteam Fiat Yamaha. Im Jahr 2010 gewann Lorenzo seinen ersten Weltmeistertitel in der MotoGP-Klasse.


Wir umrunden sozusagen die Stadt Manacor im Uhrzeigersinn. Dabei passieren wir auch die Tennisschule von R.Nadal.

Gut das es diese Umgeheungstrasse um Manacor herum gibt. Wer schon mal versucht hat durch die Stadt direkt zu radeln, wird dies bestimmt kein zweites Mal versuchen. Ein Einbahnstrassengewirr vom allerfeinsten. An einer „ Direktissima“  durch Manacor bin ich auch schon gescheitert, wo ich von mir behaupten kann, daß ich mich doch sehr  schnell,  auch auf neuen Terrain orientieren kann. Aber das hier lasse ich auch in Zuzkunft mal sein. Mag die Innenstadt und der Dom den man immer von weiten sehen kann auch noch so schön sein.

  • Die Kirche Nostra Senyora dels Dolor am Platz Rector Rubí. Die Pfarrkirche wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts im neogotischen Historizismusstil gebaut. Sie steht an derselben Stelle, an der früher schon andere Kirchen standen. Die älteste wurde bereits 1232 dokumentarisch belegt und war wahrscheinlich über einer arabischen Moschee errichtet worden (Fund einer arabische Grabinschrift, die sich heute im Museu Diocesà in Palma befindet). An dem neuen Gebäude sind sowohl Bauelemente als auch Kunstgegenstände, die von lokalen Künstlern stammen, erhalten. Der Glockenturm ist unter dem Namen Torre Rubí bekannt, zur Erinnerung an den Baumeister der Kirche. Er ist an die Apsis angebaut, wo die vorherige Kirche das Hauptportal hatte. Es ist das höchste Gebäude Mallorcas (80m), ein neogotisches Werk des Architekten Gaspar Bennàssar i Moner, das mit der seinem Turm sogar die Kathedrale von Palma (67,5m) überragt.

Nach dem großen Kreisverkehr mit der hier auf der Insel besten Tankstelle ( Verpflegung für Radler , alles was der durstige und hungrige Körper benötigt ist hier 24h rund um die Uhr zu bekommen ) geht es bald dann endlich links ab. Raus aus dem Verkehr und wiederum rein in eine kleine Traumpassage auf der Insel. Kaum Verkehr und tellerflach führt unser Weg jetzt durch von Landwirtschaft geprägte Teile der Baleareninsel. Dann geht es noch mal links ab und die bis hierher schmale asphaltierte Strasse wird noch schmäler. Es geht jetzt durch viele Kurven und auch direkt über den Hof eines Bauernhofes. Kurz dahinter müssen wir aber dann wieder auf eine breitere sehr  befahrene Strasse ( Hauptvrbindungstrasse zwischen Manaocr und Felanitx)  rechts einbiegen. Schon bald haben wir aber Felanitx erreicht. So jetzt noch einen guten Kilometer durch die Stadt und immer Richtung Portocolom halten. Rechts neben uns ist jetzt schon das Kloster zu sehen. Es trohnt  auf dem Berg wo wir heute hinauf radeln möchten.

  • Die Anfahrt zum Kloster erfolgt über eine Serpentinenstraße, die von der Straße Felanitx – Portocolom abgeht. Der Weg bietet viele schöne Aussichtspunkte, führt an einer kleinen Kapelle, einem großen Steinkreuz aus dem Jahr 1957 und dem Christkönigmonument aus dem Jahre 1934 vorbei.

Obwohl die Klosteranlage eher schlicht wirkt und Festungscharakter aufweist, ist die Klosterkirche recht prunkvoll. Der Bildhauer Pere Coronero verzierte den barocken Hochaltar aus dem 15. Jahrhundert, der im Hauptschiff der Kirche steht. Eine Nachbildung des Abendmahls von der Puerta del Mirador der Kathedrale La Seu in Palma und eine Marienstatue aus dem 13. Jahrhundert sind zu besichtigen. Außerhalb des Gebäudes befindet sich ein 37 Meter hoher Turm, auf dem eine sieben Meter hohe Christusstatue steht. Erwähnenswert ist der Panoramablick über die gesamte Insel. Im Nordwesten sieht man die Serra de Tramuntana, den Südosten mit der Insel Cabrera und Richtung Norden bis nach Pollença und Alcúdia.  Im Vorraum des Klosters sind sechs Weltmeister-Trikots ausgestellt, welche der aus Felanitx stammende Guillermo Timoner zwischen 1955 und 1965 im Steherrennen der Bahnradfahrer errang.

Einige von uns bleiben unten am Fusse des Anstieges und genießen ein wenig die Sonnenstrahlen die jetzt so um die Mittagszeit doch schon ganz kräftig auf uns niederbrennen.

Der anderen „ Friends „ stürzen sich  in eine neue Challange hinauf zum Kloster San Salvador.

Für einige der erste große längere Anstieg in diesem Jahr hier auf der Insel.

Es fliesst viel Schweiß, aber alle schaffen den Aufstieg zum Kloster. ” Jeder an seinem eigenen Limit! “

Möchte an dieser Stelle noch mal was zu meiner Einstellung zum Freizeit- Jedermannsportler schreiben:

  • jeder sollte sich damit zufrieden geben und sich darüber freuen sein eigenes Limit zur erreichen, ohne Zuhilfenahme von verbotenen Mitteln !!!!!

Das sollte das Ziel eines jeden Freizeitsportlers sein. Jeder hat andere Vorraussetzungen bezogen auf  der Zeit die er zum trainieren zur Verfügung hat und natürlich ganz besonders die körperlichen Vorraussetzungen unterscheiden ganz besonders uns Freizeitsportler !!!! Wir werden ja auch nicht dafür bezahlt und bekommen keine Preise für unsere sportlichen Leistungen.

Oben angekommen ist es doch erheblich kälter, denn der Wind hier bläst ganz schön kalte Luft vor sich her. Nach einer kurzen Pause, bei welcher wir uns die Weltmeistertrikots,

                        


welche hier oben in der ersten Halle des Klosters hängen,  angesehen haben, fahren wir dann wieder runter zu den auf uns wartenden „ Friends“ am Fusse des Berges.

Gemeinsam geht es dann weiter. Kurz durch Felanitx hindurch führt uns unser Weg jetzt Richtung Petra. Dort legen wir unsere heutige große Pause ein. Nach den heutigen bereits hinter uns gelassenen schwierigen Kilometern schmeckt uns der Cafe con Leche und der Mandelkuchen ganz besonders gut.

  • Café con leche ist die spanische Form des Milchkaffees. Er besteht, wie in Spanien üblich, aus einem Espresso mit Milch. Die Röstung der Kaffeebohnen ist üblicherweise dunkler als in Deutschland. In Etwa die doppelte Menge Kaffee eines cortado wird in einer Tasse serviert. Die mit dem Dampf der Espressomaschine erwärmte beziehungsweise aufgeschäumte Milch kommt häufig getrennt in einer kleinen Kanne auf den Tisch. Die übliche Mischung ist eins zu eins.
    • Mallorca-Rezepte von Fet a Sóller

    Mallorquinischer Mandelkuchen

    • Ein Muss für den Mallorca-Liebhaber

    • Zutaten

           6 Eier

           abgeriebene Schale einer naturbelassenen Zitrone

           200g fein gemahlene Mandeln

           250g Puderzucker

           Mark 1 Vanilleschote od. entspr. Menge Vanillezucker

           eine Prise Salz

           Puderzucker zum Bestäuben

           Fett und Mehl, Gries od. Semmelbrösel für die Backform


    Zubereitung

           Eier trennen, Eiweiß mit etwas Salz sehr steif schlagen

           Eigelb mit Puderzucker, Vanille und der abgeriebenen Zitronenschale sehr schaumig rühren

           gemahlene Mandeln unterheben

           Eischnee unterheben

           Masse in eine gefettete, mit Mehl, Gries oder Semmelbrösel bestäubte Backform (26 cm Ø) geben

           Im vorgeheizten Backofen bei 175º circa 45 Minuten hellbraun backen. Evtl. den Kuchen während des Backvorgangs etwas abdecken. Vor dem Anrichten mit Puderzucker bestäuben.


    Das letzte Teilstück von Petra aus führt uns heute  uns dann über Maria und Muro auf dem direkten Wege wieder nach Alcudia. Wir wollten eigentlich dieses letzte Stück relativ locker nach Hause zum Hotel rollen, aber hinter Muro wird dann noch ” ein kleines Finale” bis Can Picafort angezettelt.  Ich bin überrascht was die ” Friends” plötzlich noch so drauf haben !!!!!


    Habe mich zum Ausklang des Tages mit Magli in Porte Pollenca im Cafe ” Cappucino” verabredet (und radle dann alleine noch ein paar Kilometer weiter), um den Tag hier direkt am Meer in der warmen Nachmittags-Abendsonne bei einem sehr guten Cafe Cortado  ausklingen zu lassen.

    •   Café cortado ist eine spanische Kaffeespezialität und besteht aus Espresso, der mit ganz wenig heißer, aufgeschäumter, manchmal auch gesüßter Milch „verschnitten“ (span. cortado) wird.


                                               

    Cappuccino        

    Café, Lounge, Restaurant, Cocktailbar etc.

    Passeig d’Anglada Camarassa, 07470 Pollença

    www.grupocappuccino.com

     

    Ein Besuch diese Cafes lohnt sich, schaut auch mal rein ins Haupthaus, Ihr werdet begeistert sein.

    So, Cortado genossen blad eingeschlafen durch die warme Sonneneinstrahlung, aber ich muß ja noch ca 6 Kilometer wieder zurück zum

     in unsere Villa Augusta. 

                    

    Hier müssen dann noch unsere beiden „ Enten „ gefüttert werden, welche immer angwaatschelt kommen, wenn wir auf unserer Terrasse  sind.    

                                                                                                                


    Der Club ist sher gut geeignet für Sportler im Frühjahr. War schon in vielen anderen Hotels bzw. Anlagen hier auf der Insel, aber hier habe ich mich bis jetzt am meisten wohl gefühlt.

     Ich glaube unser ” Josehp aus Eritrea” hat auch die Zeit hier genossen.  Oder , was sagt/zeigt  uns dieses Bild ?????

     

    Für Triathleten ist die Anlage ganz besonders geeignet weil neben dem großem Pool für alle noch ein extra Schwimmbecken zur Verfügung steht.

     

    Ich freu mich schon auf das Abendessen und auf die unendlichen Diskussionen  danach in der Lounge.

    Aber um 22 Uhr ist dann auch Schluß, denn morgen wartet die „ Königsetappe der diesjährigen Radeltour auf „ Didi´s Friends“

    • Coll de Sa Bataia (579 m)
    • Puig Major (880 m)
    • Coll dels Reis (Sa Calobra) (800 m)


    Bis dann

    Euer Didi

    3. Etappe Didi´s Friends Club Mallorca Tour 2012

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    Dienstag, 17. April 2012 von Didi in Allgemein

    Dienstag 27.3.2012

     

     

    Heute ist  für uns eine kleine nicht so schwere Etappe auf dem Programm.

    Die Beine müssen sich etwas von der langen schweren Tour von gestern erholen.

    Ich werde heute die Gruppe nur die ersten zwei Stunden begleiten, denn danach muss ich das Fahrrad wieder mit dem Auto tauschen und zum Flughafen. Magali  landet heute nach einem kurzen Abstecher übers Wochenende wieder auf der Balearen Insel.

    Allen merkt man heute an, das die Etappe von gestern nicht spurlos an ihnen vorbeigegangen ist. Schon als wir hinter Playa de Muro den Naturpark Albufera passieren kommen die erste Rufe aus den hinteren Reihen „ Hey vorne etwas langsamer bitte !!! „  In Can Picafort biegen wir links ab und dann Richtung Muro. Jetzt die Steigung nach Muro, welche uns am ersten Tag viel flacher vorkam !!  hihihi

    Heute schlagen wir hinter Muro den Weg Richtung Sa Pobla ein. Oooh tut das gut..  bergrunter und Rückenwind die ersten Kilometer.

    In Sa Pobla muß ich die Gruppe dann alleine lassen und fahre direkt wieder zurück nach Alcudia und dann zum Pollenca Club.

    Die Gruppe radelt weiter nach Buger.

    • Der Name Búger stammt aus der maurischen Vorgeschichte der Stadt. Hier stand nur ein Gehöft, von dem außer dem Namen des Ortes nichts mehr überblieb: Bujar de Rahal Algebel. Im Buch über die Aufteilung Mallorcas (von 1232) erscheint die Gemeinde Búger als ein bekannter Bauernhof verzeichnet.

    Búger verfügt, obwohl es die kleinste Gemeinde auf Mallorca ist, über ein beachtliches geschichtliches Vermächtnis. Erste menschliche Spuren sind in der Höhle von Can Mossenya am Südhang des Puig de Sa Mata Grossa hinterlassen. die Talayotsiedlung von Rafal de Puig ist ein weiterer bedeutender Fund aus der Vorgeschichte der Talayot-Kultur. Zur Zeit der Römer wurde die Besiedlung durch die Nähe zur Römerstraße Palma-Pollentia vorangetrieben. Unter den Arabern begünstigten gute Bewässerungsvoraussetzungen den Bau von Wassermühlen und ließen den Gemüseanbau florieren.

    Von dort aus geht es dann weiter Richtung Campanet

    • Campanet ist ein kleiner Ort in traumhaft ruhiger und ländlicher Umgebung. Vor der malerischen Bergkulisse erscheint es fast unscheinbar, aber der Eindruck täuscht. Hier lässt sich Mallorca in seiner ursprünglichen Form entdecken. Vom Pauschaltourismus weitgehend unberührt, findet man hier immer wieder wunderschöne Kleinode, sei es alte Architektur, atemberaubende Landschaft, Relikte aus früherer Besiedlung oder faszinierende Naturschauspiele. Wenn Sie Campanet mit dem Auto besuchen, sehen Sie den Ort, ebenso wie das nahe gelegene Städtchen Buger, schon von Weitem auf einem kleinen Hügel thronen. Während Sie den leichten Anstieg zum Ort hinauffahren, genießen Sie einen schönen Ausblick auf die Stadt mit der dahinterliegenden, imposanten Bergkulisse.

    Am Ortsausgang von Campanet geht’s es dann runter ins „ Peter Maffay Tal „ (hierzu näheres in einem späteren Bericht)  Jetzt ist es nur noch leicht hüglig bis Pollenca und bald ist auch Porte Pollenca erreicht. Jetzt geht es direkt am Meer an der Bucht von Pollenca Richtung Alcudia zurück. Die heutige Etappe hat ein wenig der Kompensation gedient. Jeder konnte sich heute ein wenig von den Strapazen des Vortages erholen. Dafür zeugt auch ein Blick auf die Tachos an unseren Rädern. = heute nicht so viele Kilometer und auch die Durchschnittsgeschwindgkeit ist niedriger  als in den Vortagen

    Für morgen haben wir einen weiteren Höhepunkt für unsere diesjährige Woche geplant.

    Es soll zum Kloster San Salvador geradelt werden .

    Bis dann

    Euer Didi


    2. Etappe Didi´s Friends Club Mallorca Tour 2012

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    Montag, 16. April 2012 von Didi in Allgemein

    2… Etappe Didi´s Friends Club Mallorca Tour 2012

    Alcudia – Sa Pobla – Santa Maria – Bunyola – Coll d´Honor – Orient – Alaro – Lloseta – Biniamar – Caimari -  Coll de Sa Bataia( Tankstelle Kloster Lluc) – Pollenca


    Für mich beginnt der Tag heute etwas frühes: als sonst.  Um 5:30 Uhr klingelt der Wecker. Schnell unter die Dusche, Zähneputzen , in den Trainingsanzug geschlüpft  und dann fahren Gerry und ich schon mal zum Flughafen. Für Gerry ist  leider heute schon Schluß. Ihr Flug  in die kalte Heimat startet um 8;00 Uhr. Aber besser nur mal die 4 Tage hier, kurz mal weg vom Alltagsstress, als  gar nichts !!!

    Zum Frühstück bin ich wieder zurück im Pollenca Club Resort.

    Kurz vor 10 Uhr radle ich  Matz und Jupp los Richtung Porte Alcudia. Dort  treffen wir unseren anderen Freunde auf dem Parkplatz vor dem Hotel Coral de Mar.. Sie warten schon in der Sonne auf uns.  So jetzt noch mal  ein kleines „ Briefing“ über die Strecke die wir heute radeln wollen und dann geht es los.

    Heute verlassen wir Porte Alcudiia über eine andere Strasse Richtung Sa Pobla. Danach halten wir uns zuerst Richtung Llubi, biegen aber bald von der  breiten Strasse wieder ab in einen kleineren Weg der uns Richtung Santa Maria del Camí führt..


    • Santa Maria de Cami -> Der Ursprung des kleinen Landstädtchens geht auf die Mauren zurück. Aber bereits vor der arabischen Herrschaft zu Zeiten der Römer war dies der Weg von Palma zum alten Pollentia, dem heutigen Alcúdia.

    Santa Maria war die erste Raststation auf dem Weg von Palma nach Norden. Die strategische Lage dieser Ortschaft könnte der Stadt den Namen gegeben haben. Santa Maria del Camí, dass man wortwörtlich mit „Sankt Maria des Weges“ übersetzten kann. In Wahrheit wird der Ort nach der gleichnamigen Kapelle in La Garriga in Katalonien benannt, die unter der Schirmherrschaft der Familie Santaeugenia stand. Bernat de Santaeugenia, ein bedeutendes Mitglied dieser Familie, war der erste Herrscher der Gegend nach der katalanischen Eroberung Mallorcas und hat der dort gegründeten Siedlung den Namen gegeben.


    Die ersten 45 Kilometer bis Santa Maria sind sozusagen „tellerflach“

    Hier teile ich die Gruppe zuerst einmal ein wenig auf. – Ein Teil radelt direkt „ fast flach ( hihihi  ) !! „ nach Alaro zum Markplatz.

    Die anderen folgen mir Richtung Bunyola. Die ersten Kilometer hinter Santa Maria sind noch flach aber dann beginnt der Straßenverlauf langsam zu steigen. Kurz vor dem Ortseingang von Bunyola beginnt dann  die eigentliche Steigung.

    Bevor wir im Zentrum dann rechts abbiegen Richtung „ Orient „ ist es noch einmal etwas flach, aber dann beginnt dann der Anstieg zum  Coll d´Honor.



    è      Der Coll d’Honor (550m)  und der Ort Orient befinden sich  an der Ostseite  der Serra de Tramuntana Die Straße verläuft ständig an seiner Ostseite diese Gebirgszuges. Der Coll d’Honor ist nach Puig Major (880 m), Coll dels Reis (Sa Calobra) (800 m) und Coll de Sa Bataia (579 m) der viersthöchste Pass auf Mallorca und entsprechend stark durch Radfahrer frequentiert.
    Den Coll d’Honor wird von den Radfahrern sehr oft auch nach dem östlich gelegenen Ort mit Orient bezeichnet .

    Vom kleinen Platz an der Kirche in Bunyola aus führen die ersten Kilometer relativ steil durch ein paar scharfe Kehren nach oben. Danach folgt ein kurzes flacheres Teilstück bevor mit den nächsten Kehren die Steigungsprozente  wieder zunehmen. Auf den nächsten Metern erwarten uns dann ein paar sehr steile Passagen.  Fast oben auf der Höhe von 550m angekommen sind dann noch ein paar scharfe Kehren zu bewältigen. Es ist nicht so einfach in der gesamten Steigung einen Rhythmus zu finden, da Steilpassagen sich mit relativ flachen Steigungspassagen immer wieder abwechseln.

    Dann folgt eine „ gefährliche Abfahrt „ durch ein Waldstück.   Diese wird sehr oft unterschätzt da von den Bäumen hier Harz teilweise auf die Strasse fällt und dieses einen sehr rutschigen Straßenbelag zur Folge hat. Ich habe hier schon einige gesehen die nicht mehr rechtzeitig vor einer Kehre zum Stehen kamen oder auch in der Kurve weggerutscht sind.

    Nach diesem Waldstück beginnt dann nach einem kurzen Flachstück der Anstieg zum Ort „ Orient“

    -> 26 km von Palma und Lichtjahre von der Gegenwart entfernt – in Orient ist die Zeit stehen geblieben. Ein schönes gepflegtes Dorf mit nur 30 Einwohnern verdankt sein Reichtum der landwirtschftlichen Vergangenheit. Mandelplantagen, Oliven und eingebaute Terrasen bestimmen die Landschaft. Einfache Schönheit, Stille und „das andere Mallorca“ warten auf Sie in Orient.

    Hat man den Ort und die darauffolgenden Kehren passiert erwartet uns auf der rechten Seite ein weiters Schmuckstück der Insel.

    Das Hotel „ Herimitage“

    -> Entspannen in Klosteratmosphäre

    Im Tal von Orient dominieren Ruhe und Natur: Olivenhaine, Mischwälder, Berg-pflanzen und Kräuter geben dem Tal seinen Charakter.

    Genau dies waren die Gründe für Bischof Don Feliú de Cabrera, um 1950 das ca. 400 Jahre alte Herrenhaus in ein Kloster umzuwandeln.

    Heute besteht die Hermitage u.a. aus einem Haupthaus mit Ölmühle und Turm, Neben-gebäuden für die Unterkünfte, dem neuen Wellnessbereich mit Spa, Hallen-bad,  Fitnessgeräten, Sauna, Dampfsauna einem Kräuterhaus  – und dies alles inmitten eines verwunschenen Gartens.

    Quelle : www.hermitage-hotel.de


    Jetzt beginnt aber endlich die so ersehnte Abfahrt. Eine der schönsten Abfahrten   hier auf der Insel, aber an dieser Stelle möchte ich mal darauf hinweisen, das auch diese nicht für den Strassenverkehr gesperrt ist. Also immer wie auch auf den anderen Strassen der Baleaeren Insel sich so verhalten, das immer mit Gegenverkehr zu rechnen ist.

    Mit hohen Tempo erreichen wir den Ort Alaro, wo unsere „ Friends „ die direkt zu diesem klein Bergdorf geradelt sind,  schon sehnsüchtig mit einem Sonnenbrand auf uns warten.

    So jetzt haben wir uns alle  eine längere  Pause verdient.

    Danach geht es weiter über Lloseta, Biniamar nach Caimari.

    • Caimari

    An den seichten Hängen am Fuß des Tramuntana Gebirges in Mallorcas Norden, wo die große Ebene beginnt, liegt inmitten von Olivenhainen der kleine Ort Caimari. Gemeinsam mit den Ortschaften Moscari, Biniamar und Binibona gehört Caimari zur Gemeinde Selva. In dem malerischen Dorf Caimari leben etwas über 600 Einwohner. Die Umgebung ist naturbelassen und ländlich, und bietet eine beeindruckende Kulisse. Schroffe, herausragende Kalksteinfelsen, grüne Wälder, Pinien, die großen Olivenanbaugebiete in den Bergen und die Mandelbäume im Flachland laden zu einer Entdeckungsreise ein. Montags findet in Caimari wie in vielen mallorquinischen Orten ein Wochenmarkt statt, auf dem man herrlich frisches Obst und Gemüse, traditionelle Handwerkskunst und vieles mehr entdecken und einkaufen kann.

    Hier  teilen wir die Gruppe nochmals. Ein teil fährt von Caimari nach Campagnet und von hier aus durch „Peter Maffay Tal „  nach Pollenca.

    Die anderen wagen noch zusätzlich den Anstieg zum Coll de Sa Bataia .

    Dieser Anstieg beginnt auf 210 hm und endet bei 579 hm! Er führt zuerst über einige Kehren relativ steil bergauf. Nach einigen Kilometern geht es dann sogar ein wenig bergrunter bevor dann die Straße die letzten 2,5 Kilometer  nochmals  steitig ansteigt.

    Der Coll de Sa Bataia (579 m)  Zwei Straßen führen hinauf – die Westküstenstraße aus dem 20 km entfernten östlich gelegenen Pollenca (47 m) und die  aus dem 16 km entfernten südlichen Inca. Der Anstieg aus Süden beginnt allerdings erst im 9,5 km entfernten Caimari (210 m).
    Auf der Höhe  liegt eine Tankstelleund ein Restaurant. Der Coll de Sa Bataia ist der dritthöchste Pass Mallorcas.

    Wer denkt nach Erreichen des Col de Bataia wäre es geschafft und es folgt dann bereits die Abfahrt runter nach Pollenca, der hat sich getäuscht. Zuerst geht es tatsächlich ca 1,5 Kilometer steil bergrunter zum Kloster Lluc.

    • Etwa 10 km entfernt von Caimari und auf einem wunderschönen Wanderweg durch die Berge zu erreichen ist das älteste und bekannteste Kloster der Insel, das Kloster Lluc. Es ist ein zentraler Ort der Marienverehrung und man kann die berühmte Schwarze Madonna hier besichtigen.  Im Ethnologischen Park kann man traditionelle Bauwerke besichtigen, die über Jahrhunderte eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft und im Leben der Bevölkerung gespielt haben. Dieses Freilichtmuseum zeigt originalgetreu Bauten und Werkzeuge, wie zum Beispiel Gerätschaften aus der Landwirtschaft oder dem Kalkabbau, veranschaulicht den lange durchgeführten Abbau von Bodenschätzen oder auch die Olivenölproduktion und vieles mehr und ist auch ein toller Ausflugsort für Familien.

    Das Kloster Lluc (Monestir de Lluc) liegt in dem Gebirge Tramuntana und ist ein sehr beliebtes Ziel für Tagesausflüger und Wanderer auf Mallorca. Es liegt 500 Meter über dem Meer, was einen Ausflug nach Lluc gerade an einem heißen Tag im Sommer interessant macht. Sowohl das Kloster selbst als auch die Landschaft um Lluc sind sehenswert. Zudem bietet das Kloster eine Herberge für die vielen Wanderer und Fahrradfahrer in dem Tramuntanagebirge.

     

    Aber dann warten noch drei weitere kurze aber giftige Anstiege auf uns,  bis es dann endlich in die lange Abfahrt runter nach Pollenca geht. Die Strasse hier hat in diesem Winter einen neuen Straßenbelag bekommen. Einfach toll jetzt hier runterzufahren. Unten angekommen sind es dann noch ca 3km flach bis zum Ortseingang von Pollenca.

    Hier legen wir unsere letzte Pause für diesen Tag auf dem “Placa Calvari” ein.

    Pollenca: Die Stadt der Künstler und Intellektuellen auf Mallorca gehört mit knapp 15.000 Einwohnern zu den größeren Städten auf der Insel. Neben Handwerkskünsten (besonderes Weben und Fechten) haben sich auch viele Maler und Musiker hier niedergelassen. Auch für seine Schuhe und Textilien ist Pollenca bekannt. Der Ortskern ist sehenswert. Am Sonntag findet am Vormittag ein interessanter Markt statt. Neben Lebensmittel, werden die lokale Handwerks- und Kunstprodukte angeboten.

    365 Stufen erklimmt man um die Anhöhe des El Calvari zu erreichen. Doch der Weg ist recht schattig – da er von Bäumen gesäumt ist (Zypressen). Dieser Weg die Via Crucis hinauf ist malerisch schön und egal ob man nach vorne oder zurück blickt – schöne Fotomotive! Oben angekommen kann man sich ein kühles Getränk oder ein Eis am Stiel gleich neben der Kirche links kaufen. Nun gut – es ist eher eine Kapelle als Kirche – aber hübsch anzusehn und fotogen. Hier oben auf dem Plateau genießt ihr einen tollen Blick auf Pollenca. Von der großen Aussichtsplattform (rechts vor der Kirche entlang) könnt ihr bis Formentor schauen.

    Danach folgen dann die letzten 12 Kilometer flach bis Alcudia. Diese nutzen wir zum ausrollen. Der heutige Tag hat alle viel Kraft gekostet und morgen geht es ja auch schon wieder weiter.

    Also bis dann

    Euer Didi

    Prolog + 1. Etappe Didi´s Friends Club Mallorca Tour 2012

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    Donnerstag, 12. April 2012 von Didi in Allgemein

    Hallo Ihr Piraten der Landstraße,

    versuche mal  eine kleine Story über die Tage mit Didi´s Friends Club auf der Insel Mallorca zu schreiben.

     Diese beschreibt jeweils aufgeteilt in die jeweiligen Tagesettappen die wir zusammen geradelt sind.


    Prolog : Samstag, den 24.03.2012.

     Am Samstg, landeten fast alle  Didi`s  Friends Radler nach und nach auf der Balearen Insel.

     Pünktlich, wie vereinbart  wurden die neuen 2012er Cube Carbonrennräder von Jessica und Alex von M Bike angeliefert.

    Einige von den Rädern waren noch nie benutzt.

    Da wir in diesem Jahr mit so vielen Radlern auf der Insel waren mussten wir  noch ein paar andere Räder von anderen Anbietern abholen.

    Ergänzt wurde unser Radmaterial  durch Scott Räder von Didi`s COAST ADVENTURE und Rose Räder  von Schon Bike Friends.

     Für den ersten Tag hatten wir noch keine Tour geplant und fast alle „rollten“ für sich ein paar Kilometer durch die Umgebung von Alcudia. Einige fuhren sogar direkt am ersten Tag zum Cap Formentor. Für die erste Tour ein wenig zu schwer, aber das sollte sich leider schon bald rächen.

    •  Cap de Formentor, die eindrucksvolle Steilküste mit dem höchsten Punkt Fumart 384 Meter über N.N., und die dazugehörigen Buchten wie Cala Fiquera, Cala Murta und Cala Pi de la Posada liegen am nördlichsten Punkt der Balearen-Insel Mallorca. Die 13,5 Kilometer lange Straße, die von Port de Pollença zum Cap de Formentor führt, wurde von dem italienischen Ingenieur Antonio Paretti gebaut. Das nördlichste Ende der mallorquinischen Welt haben Wind und Wasser bizarr geformt. Die Treppen, Mauern, Wege und der Leuchtturm am Cap de Formentor wurden 1892 tritt- und stolperfest auf den Felsen gebaut.

     

    1. Etappe Didi´s Friends Club Mallorca Tour 2012

     Sonntag um 10 Uhr ging es dann los. Treffpunkt vor dem Hotel Coral de Mar.

    Für die heutige Tour war eine lockere Runde nach Petra zum Marktplatz und wieder zurück geplant. Unser Weg führte zuerst nach Can Picafort vorbei am Naturschutzgebiet sÀlbufera, einem Süßwassersumpf und von dort aus Richtung Muro.

    •  Muro ist eine der 53 selbstständigen Gemeinden der spanischen Baleareninsel Mallorca..

     Die Gemeinde Muro hat 6970 Einwohner (Stand: 1. Januar 2011) auf einer Fläche von 58,55 km². Dies entspricht 119 Einwohner pro km². Amtssprachen sind Katalanisch und Spanisch (Kastilisch). Der auf       der  Insel gesprochene katalanische Dialekt wird Mallorquí genannt.

    Der Hauptort Muro liegt zehn Kilometer landeinwärts westlich der Bucht von Alcúdia (Badia d’Alcúdia). 

     Hier wartet die erste Herausforderung für uns Freizeitradler. „ Der Anstieg hinauf zur Befestigungsmauer von Muro  !!!! „ Kurz vor diesem Anstieg schlossen wir zu einer größeren anderen Gruppe auf und als es die Strasse dann langsam anstieg begann ein gnandenloser Kampf. Jeder gegen jeden. Ich habe dann  oben angekommen versucht unsere Gruppe direkt auf die Befestigungsmauer zu leiten. Es wurde dann erst einmal die tolle Aussicht genossen, welche sich uns hier bot und danach als alle wieder auf Normalpulsschlag waren durchgezählt. Alle Da  ?? Ist von jedem der Zimmerpartner dabei ?? Wird einer vermisst ??  Keine negative  Reaktion, also konnten wir weiterfahren, als dann doch noch einer rief „ Wo ist Haiko ??? „  Tja, der war wohl im Eifer des Gefechts der anderen Gruppe gefolgt und war nicht mehr aufzufinden. Nach einer Suche in den verwinkelten Strassen von Muro die ohne Ergebnis endete, setzten wir dann gemeinsam unsere Fahrt ohne Haiko fort.

    Wir verließen Muro und passierten den alten Torbogen und radelten dann über eine kleine Strasse fast ohne Autoverkehr Richtung Santa Magalida.

    In Santa Magalida fuhren wir durch die für die Insel hier typischen schmalen Gassen, dicht an dicht gedrängt die kleinen Häuschen  mit ihren  grünen Türen.

     

    Bald sahen wir in der Ferne „Maria de la Salut“  mit seiner Windmühle Son Puig   aus dem 17. Jahrhundert.Die dritte kleine Gemeinde und schon wieder mussten wir zum Ortskern bergauf radeln. Am Ortsausgang, dort wo der kleine Friedhof ist zweigt rechts eine kleine Strasse ab. Kein Hinweisschild aber doch der schönste Weg direkt zu unserem heutigen Zwischenstopp – Ziel „ Petra“

    Noch waren wir dort nicht angekommen denn es wartete noch eine nicht so tolle Überraschung auf uns auf diesem kleinen Weg.

    Rechts vom Weg ist ein altes Bauernhaus und dort war gerade ein Imker dabei eines seiner  Bienenvölker  wieder einzufangen. Die hatten aber nichts besseres zu tun als  sich auf uns Radler zu stürzen. Zum Glück ist nichts schlimmes passiert aber der ein und andere hatte doch einen Stich abbekommen. Hätte viel schlimmer ausgehen können.

    Schnell hatten wir uns von dem Schock und dem dadurch eingelegtem  Zwischensprint erholt und wir trafen dann in Petra ein.

    • Petra ist ein kleines Landstädtchen. Die rechtwinklig verlaufenden Straßen sind von alten Häusern aus goldbraunem Bruchstein (Marès)  gesäumt. Alles in allem wirkt Petra verschlafen und fern jeder Hektik. In der Umgebung wachsen die Trauben für einen bekannten sehr guten Wein. Nicht weit entfernt auf einer kleinen  Anhöhe liegt das Kloster Santuari de la Mare de Déu de Bonany.  ( Für mich persönlich >Didi< das schönste Kloster hier auf der  Insel ! Der kurze Anstieg über ca 2,5 km lohnt sich immer ! )

    So die Pause haben wir uns jetzt verdient. Der kleine Platz ist bereits gefüllt l von Radlern die hier auch eine Pause einlegen. Hier muß man gewesen sein als Radfahrer !!!  Rund um den Springbrunnen der in der Mitte des Platzes  ist,  herrscht ein reges Treiben.


    Cafe con Leche, und das leckere Landbrot  „Pa amb oli „   Das ist Lebensqualität !!! Wir lassen es uns gut gehen und genießen die tolle Atmosphäre  hier auf dem Platz !!!

    Ø     Pa amb oli

    ‘Brot mit Öl’ – das mallorquinische ‘Butterbrot’

    ist ein typisches Gericht der katalanischen Küche. Es wird zum Frühstück, als Vorspeise oder einfach zwischendurch gereicht. Früher galt es als Arme-Leute-Essen. Es gibt viele Varianten wie pa amb oli mit Schweinelende oder mit Käse und Schinken. Geröstetes Bauernbrot wird zunächst mit Knoblauch abgerieben, mit einer halbierten Tomate eingerieben, dann mit Olivenöl beträufelt. Das Brot kann allerdings auch zuerst mit dem Öl beträufelt und dann mit der Tomatenhälfte eingerieben werden. Die „richtige“ Reihenfolge ist ein beliebtes Diskussionsthema auf Mallorca.

    In Andalusien wird dieses Brot auch Pitufo („Schlumpf“ im Spanischen) genannt.

    Nach einer langen Pause trennt sich unsere Gruppe.  Einige möchten  noch etwas weiter fahren die anderen auf dem kürzesten Weg zurück ins Hotel.

    Für alle war das heute aber schon eine tolle Tour und im Hotel trennen sich dann unsere Wege, bis es dann morgen um 10 Uhr wieder heißt „ Alle da ??  Dann können wir ja losradeln ! „

    Es folgt bald der nächste  Bericht über unsere 2. Etappe

    Vorschau Alcudia – Sa Pobla – Santa Maria – Bunyola – Coll d´Honor – Orient – Alaro – Lloseta – Biniamar – Caimari -  Coll de Sabataia ( Tankstelle Kloster Lluc) – Pollenca

     Euer

    Didi

    Bis es dunkel wird Ründchen 2012

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    Montag, 5. März 2012 von Didi in Allgemein

     

    Bald ist es wieder soweit 

    das 1. ” bis es dunkel wird Ründchen”  2012 am Dienstag, den 03.04.2012

     

     

    Didi´s Friends Club “

             jeden Dienstag und Donnerstag Treffpunkt

    • Treffpunkt 18:00 Uhr Radweg  der A1 Autobahnbrücke Merkenich-Leverkusen,  auf der Leverkusener Seite beim kleinen Parkplatz

    Wir fahren wenn es die Witterung zulässt !!

    Die Strecken führen fast immer rein ins Bergische Land und wechseln ständig.

    Habt keine Bedenken wenn Ihr meint Ihr wärt zu langsam für unsere Gruppe.

    Unser gemeinsames Motto = Wer mit uns zusammen losfährt, der kommt auch mit uns zusammen wieder am Ziel an !

    Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen,  aber von uns bekommt Ihr die notwendige Unterstützung um mal einer zu werden !!

    In den meisten Fällen ( eher fast immer ) wird auch wenn es die Witterung zulässt eine Pause zwischendurch in irgenteinem “Cafe” eingelegt.

    Also nicht lange überlegen !!! Kette rechts und Dienstag und/oder Donnerstags ab zum Treffpunkt für

                             ->  ”Didi´s Friends Club ” Bis es dunkel wird Ründchen”


    Wir freuen uns über jeden der den Weg zu uns findet !


     

    Kölner RTF Saisonstart 2012

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    Montag, 5. März 2012 von Didi in Allgemein

    Hallo Ihr Piraten der Landstrasse,

    es geht endlich wieder los. Hoffe Ihr seid alle gut über den Winter gekommen.

     



    Am Samstag, den 10.03.2012 ist die erste RTF im Kölner Süden


    Veranstaler ist der RC Mistral Köln e.v.

    Es werden Strecken von 74 km und 44 km angeboten.

    Start und Ziel ist auf dem Gelände  der Europaschule, 50968 Köln-Zollstock,  Raderthalgürtel 3

    Unser Didi´s Friends Club Treffpunkt

    -> bei der Nummernausgabe von 10:15 Uhr bis 10:30 Uhr

    Würd mich freuen einige von Euch dort zu treffen.


     

    Euer

    :-Didi




    Spanien steht fest zu seinem(n) Dopingsünder(n)

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    Dienstag, 21. Februar 2012 von Didi in Allgemein

    Von Peter Ahrens   Quelle SPIEGELONLINE Sport

    Tennisstar Nadal über Contador: “Es ist zum Heulen”

    Von Tennisstar Rafael Nadal bis hin zum ehemaligen Tour-de-France-Sieger Miguel Induráin: Die Spanier empören sich über die Dopingstrafe für Radprofi Alberto Contador. Weitaus zurückhaltender reagiert der aktuelle Tour-de-France-Sieger Cadel Evans.

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    Hamburg – Dopingvorwürfe – das Thema ist Rafael Nadal durchaus vertraut. Der Tennis-Superstar aus Spanien muss sich seit Jahren gegen den Verdacht wehren, leistungssteigernde Mittel könnten bei seinem Aufstieg an die Weltspitze mitgeholfen haben. Mal wurde sein Name im Zusammenhang mit dem berüchtigten Dopingarzt Eufemiano Fuentes genannt, zuletzt wunderte sich Frankreichs Tennis-Ikone Yannick Noah, dass die Spanier alle so wirken, als seien sie “wie Obelix in den Zaubertrank gefallen”.

    Dass so einer die Sperre seines Landsmanns Alberto Contador missbilligen würde, ist daher nicht so wirklich überraschend. Contador stand wie Nadal schon 2006 im Ruch, Fuentes-Kunde gewesen zu sein. “Die Contador-Nachricht ist unglaublich. Sie geben ihm die Höchststrafe! Das ist zum Heulen”, twitterte Nadal zu der Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofes Cas, den spanischen Radstar bis August zu sperren. Contador, in dessen Urinprobe 2010 der verbotene Wirkstoff Clenbuterol festgestellt wurde, darf damit nicht an der Tour de France und an den Olympischen Sommerspielen in London teilnehmen. Der Tour-Sieg 2010 und der Giro-Triumph 2011 wurden ihm nachträglich aberkannt.

    Spanien zeigt sich seitdem empört – schließlich hatte der spanische Verband Contador bereits im Januar 2011 flugs freigesprochen. Die Zeitung “El Mundo” schäumt: “Jeder Jurist, der das Urteil liest, kommt zu dem Schluss, dass die Sperre für Contador ein kompletter Irrsinn ist.” Und “Marca” sekundiert: “Der Internationale Sportgerichtshof hat den Verstand verloren. Die Verurteilung Contadors ist der Höhepunkt der Absurdität.”

    Der fünfmalige Tour-de-France-Sieger Miguel Induráin nannte es eine “lächerliche Entscheidung”. Auch gegen Induráin verstummten die Dopinggerüchte nie, gegen Sastre kamen 2008 Vorwürfe auf, denen aber keine Beweise folgten. Der Toursieger von 2006, Oscar Pereiro legte sich fest: “Ich glaube, dass er unschuldig ist. Ich kenne ihn.” Pereiro hatte seinen Toursieg der Tatsache zu verdanken, dass der eigentliche Sieger, Floyd Landis aus den USA, als Dopingsünder entlarvt wurde.

    Evans äußert sich zurückhaltend

    Überhaupt: Aus dem Radsportlager kommen als Reaktionen auf den Cas-Spruch die üblichen Reflexe. “Jemand möchte den Tod des Radsports”, versuchte sich Belgiens Rad-Idol Eddie Merckx an einer Verschwörungstheorie. Das Strafmaß sei “völlig übertrieben”, befand der frühere Toursieger Pedro Delgado. Delgado hatte die Tour 1988 gewonnen, obwohl er positiv auf Doping getestet worden war. Da das bei ihm festgestellte Mittel aber nur auf der Dopingliste des Internationalen Olympischen Komitees, nicht aber auf der des Rad-Weltverbandes UCI stand, durfte er seinen Titel behalten.

    Zurückhaltender gab sich der aktuelle Tour-Champion Cadel Evans aus Australien. Er sieht sich durch das Urteil bestätigt, dass der Radsport im Kampf gegen Doping eine Vorbildfunktion einnimmt. “Der Radsport hat mehr als genug getan, um zu zeigen, dass er die richtigen Dinge tut, wenn es um den Kampf gegen Doping geht. Jetzt ist es Zeit für andere Sportarten, um auf den Radsport zu schauen und abzugleichen, was wir tun, damit der Kampf gegen Doping irgendwann mal sportartübergreifend gewonnen werden kann”, sagte Evans dem australischen Sender SBS.

    Den Fall Contador kommentierte er nicht konkret: “Ich kenne die Hintergründe und die genaue Faktenlage nicht. Ich mache nur meinen Job, zu entscheiden haben andere Autoritäten.”

    Der deutsche Teamchef des Profirennstalls Katjuscha, Hans-Michael Holczer, ließ mitteilen: “Das einzig Positive, was ich dem Urteil abgewinnen kann, ist die Tatsache, dass man uns nicht vorwerfen kann, dass wir Tour-Gewinner schonen würden.”


    Schneeflocken bei der Landung auf Mallorca

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    Mittwoch, 15. Februar 2012 von Didi in Allgemein

    Schneeflocken bei der Ladung !

                Sonnenschein ein wenig Regen und fürs Radtraining akzeptable Temperaturen

                            für einen Freizeitradler  !

     Bei  minus 10 Grad startete der Flieger von Köln Bonn aus Richtung Mallorca.

    Schon während des Fluges wurden wir unterrichtet, daß es am Zielort ein wenig schneien würde. Ungewöhnlich.für Palme de Mallorca, auch der tolle Blick auf die Berge der Insel welche von Schnee komplett bedeckt waren ist nicht die Regel.

     Am Flughafen in Palma de Mallorca herrschte ein reges Treiben. Morgen war der Start zur „ Vuelta Mallorca“ und viele der Teilnehmer warteten bei der Sperrgepäckausgabe auf Ihre Rennräder.

     Mit  unserem Flieger war Gerald Ciolek vom Team Quick Step  mit auf die Insel gekommen.

     Vor dem Flughafen warteten schon die großen Busse von den Teams „Team Saxobank“ „ BMC Racing Team“  „ Radioshak Nissan Trek „ „ Movistar“ „ Rabobank“ „ Omega Pharma Quick Step“ um nur einige zu nennen auf Ihre Fahrer, die nach und nach auf der Insel eintrudelten.

     Ist schon für einen Radsportliebhaber etwas außergewöhnliches viele von den Fahrern zu sehen, welche man das ganze Jahr über in Fernseh- und Zeitungsberichten verfolgt.

     Tony Martin und das komplette Team Rabobank liefen  Magali bei der Gepäckausgabe  über den Weg.

    „Die sind gar nicht so groß wie ich mir das vorgestellt habe. In den Medien kommt das einem wirklich anders vor.“.

     Wir haben uns dann unseren Mietwagen abgeholt und schon ging es mit „ Lilah „ unserer kleinen französischen Bulldogge ab Richtung Cala Ratjada.

    6 Grad zeigte der Temperaturanzeiger  in unserem Auto und hinter Manacor hatten wir dann schon fast 10 Grad. Was wollen wir mehr, das sind schon 20 Grad mehr als morgens in Köln.

    Unterwegs kamen uns schon einige Radler entgegen. Ohh.. die kämpften ganz schon mit dem Wind.

    Der Wind sollte und wurde auch in den nächsten Tagen beim Radtraining zum  unserem größten Feind.

    Nach dem Einchecken in unserem Hotel „ S’Entrador Playa „ direkt an der Calla Guya in Calla Ratjada  gelegen, machten wir uns auf den Weg zum Cafe Noah´s.

    Cafe con Leche, Eiweißschock usw. ..  . Wir saßen draußen windgeschützt auf der Terrasse und genossen die ersten Sonnenstrahlen. „ Lilah „ unsere Sonnenanbeterin  konnte es wohl gar nicht fassen das Ihre so geliebte Sonne hier auf sie schien.

     

     


    Schnell waren Ihre Flugstrapazen vergessen und sie schlief ganz relaxt auf  Magali`s  Beinen ein.

    So fängt ein schöner Urlaub an.

     


    In den nächsten Tagen konnten dann die ersten Outdoor Rad-Kilometer mit den Freunden Jessica, Alex, Markus und Sascha zurückgelegt werden.

    Jeden morgen zuerst einmal vor dem Frühstück eine gute ½  bis ¾ Stunde mit „ Lilah „ durch den Cala Guya Wald joggen kam bei den sportlichen Aktivitäten auch noch dazu.


    Einen Tag fuhren wir mit dem Auto nach Felanitx und schauten uns dort die Etappe der „ Vuelta Mallorca“ an. Ohh die Jungs fast alle schon in kurzer Hose und einige auch schon mit Kurzartrikot…   naja..  jeder muss selber wissen was für einen gut ist!

    Denke mir einige haben ihre, nennen wir es mal sehr sommerliche Kleidung, ein wenig später als ein Hagelschauer kurz hinter Manacor  auf sie niederprasselte, dann doch bereut !


    Einen Regentag hatten wir auch und auch die Radrundfahrt wurde an dem Tag wegen Schnee in den Bergen nicht gestartet. Wir sind dann mal nach Playa de Muro gefahren und haben den Mechanikern vor dem Hotel wo allen untergebracht waren mal über die Schultern geschaut. Einfach Wahnsinn was die Jungs für ein Material zur Verfügung gestellt bekommen.

    Ganz tolle Räder haben in diesem Jahr die Fahrer von „ Europcar „ Die  grünen Colnago’s sehen super aus.

     An einem anderen Tag kamen Cadel Evens und die anderen Fahrer von BMC Raicing Team  uns mit Ihren Zeitfahrmaschinen entgegen.

     


    Einen Tag bin ich dann alleine mal nach San Salvador bei Felanitx geradelt. Dort musste ich dann neidlos anerkennen das ich doch  ein paar Jahr älter bin als die aktuellen Profis. Fuhr für meine Verhältnisse ( = eigene Einschätzung ) schon relativ flott den Berg hinauf  zum Kloster San Salvador als dann plötzlich das gesamte Team Rabobank, angfeführt von Luis Leon Sanchez,  buchstäblich an mir vorbei flogen. Tja… man muß auch mit Niederlagen leben können .  nein Scherz beiseite !!  jeder sollte sich damit zufrieden geben und sich darüber freuen sein eigenes Limit zur erreichen ohne Zuhilfenahme von verbotenen Mitteln !!!!!

    Das sollte das Ziel eines jeden Freizeitsportlers sein. Jeder hat andere Vorraussetzungen bezogen auf  der Zeit die er zum trainieren zur Verfügung hat und natürlich ganz besonders die körperlichen Vorraussetzungen unterscheiden ganz besonders uns Freizeitsportler !!!! Wir werden ja auch nicht dafür bezahlt und bekommen keine Preise für unsere sportlichen Leistungen.

    An dem heutigen Tag war es dann so „ warm „ das ich sogar eine kleine Pause auf dem Markplatz in Petra einlegte. Als ich dann am späten Nachmittag wieder in Cala Ratjada einrollte hatte  ich 5 Stunden gut trainiert und der Kuchen und Kaffee schmeckte mir ganz besonders gut..  hihih !!!


    Die Tage auf der Insel mit Magali , Lilah und den Freunden waren sehr kurzweilig und schon bald war die Woche vorbei. Am Samstag Abend ging unser Flieger zurück in die Heimat.

    Vormittags bin ich dann noch mit Markus eine kleine Runde geradelt.


    Um 20:20 Uhr hob der Flieger dann ab Richtung Colonia !


    Bin nicht traurig da ich weiß, das es nicht lange dauert und es heißt wieder:

    „ Ab auf die Insel !!! „  ich freu mich schon… ganz besonders weil wir im März mit ca. 25 Personen zusammen in Alcudia ein kleines „ Didi´s Friends Club Trainings Camp“ absolvieren.


    Hey Ihr Piraten der Landstraße, ich hab wieder ein paar tolle Routen für Euch vorbereitet.

    Für jeden wird was dabei sein, wenn es dann jeden morgen um 10 Uhr Uhr vor dem Hotel „Coral de Mar in Alucudia nach einem kurzem Briefing heißt…  ABFAHRT !!!!


    Bis bald

    Euer Didi