Didi´s Trainingslehre (Teil 3)

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Montag, 29. November 2010 von Didi in Didi`s Trainingslehre

Bevor ich hier etwas über die eigentlichen Trainingsphasen bzw. Trainingsmethoden schreibe, möchte ich darauf hinweisen das es sich dabei um einen allgemeinen Leitfaden,

für Jedermänner und im gewissen Rahmen auch für Nachwuchsradrennsportler handelt.

      -> bezogen auf die Intensität und besonders der Trainingsumfänge <-

 

Eine individuelle Trainingsplanung ist natürlich das A und O eines angestrebenten Erfolges.

Wer an so was Interesse hat, dem  werde ich gerne beraten und mit Ihm zusammen  eine solche individuelle Trainingsplanung erstellen.

 

Traingsplan / Willen / Ehrgeiz / Ziel / Motivation

 Wichtig , wenn nicht sogar das Wichtigste ist, beim jeweiligen Training den notwenigen Willen mitzubringen das man auch et was damit erreichen möchte.

Aber Achtung : „ Ehrgeiz kann man nicht trainieren !!!!!!

 

Außerdem sollte jeder ein Ziel haben wofür er trainiert, mag es noch so klein sein.

Dies ist ganz besonders wichtig für die notwendige Motivation.

! :-Didi´s Tipps hierzu

  • Hast Du dein Ziel definiert, beginne sofort mit dem notwendigen Training ,nicht erst morgen, nächste Woche oder nächsten Monat.
  • Plane fürs Training  feste Zeiten in Deinem Wochenplan. erstelle Dir einen Trainings-Kalender und achte auf die Einhaltung, so wie Du es bei anderen Termin auch tust.
  • Wähle deine kurzfristigen Ziele realistisch – kleine, leichte aber dafür regelmäßige Trainingseinheiten sind zu Beginn nicht nur effektiver, sondern auch besser für den Körper. Ein starker Muskelkater ist normalerweise nicht unbedingt ein Motivationsfaktor, sondern ein Motivationskiller, sowohl körperlich als auch mental.
  • Trainiere mit Freunden oder suche Dir  Trainingspartner. Wenn man weiß, dass man erwartet wird, ist es viel schwieriger fadenscheinige Ausreden vor sich selbst zu finden. Gemeinsames Training motiviert und der Ehrgeiz zum Durchhalten wird angespornt.
  • Ein Trainingstagebuch hilft Dir dabei Erfolge zu dokumentieren.
  • Nutze jede Gelegenheit zur Bewegung – statt Aufzug die Treppe nehmen, Besorgungen in der Umgebung zu Fuß oder per Fahrrad  erledigen oder möglicherweise zur Arbeit mit dem Fahrrad fahren und das Auto stehen lassen.

 

  

Grundlagentraining I  ( auch genannt Übergangsperiode )

Die Trainingsintensität (Qualität) steht in den ersten Wochen absolut im Hintergrund (“Plaudertempo”). Es kann natürlich im zweiten Abschnitt dieser Trainings-Periode das ein oder ander mal  eine schnellere  Trainingseinheit eingelegt werden.

Etwas gemütlich in die neue Saison->

  • ein bewusst vorsichtiger Trainingsaufbau ist nicht nur für das Immunsystem wichtig
  • sondern auch aus trainingsmethodischer Sicht für eine optimale Leistungsentwicklung.
  • Bei zu rascher Steigerung des Trainingsumfanges oder bei zu hoher Intensität kann es zu einer Verschlechterung der Immunabwehr kommen und daher zu einer Zunahme von Infekten.
  • Auch auf eine langsame Anpassung (Gewöhnung) unseres Bewegungsapparates ist zu achten, damit nicht gleich bei Trainingbeginn eine Überbelastung auftritt.



Grundlagentraining II. (die eigentliche Vorbereitungsperiode auf die neue Saison )

 Nach einer angemessenen Pause nach der Wettkampfsaison (Übergangsperiode <meist im Oktober>), aktiv gestaltet mit leichten sportlichen Betätigungen anderer Art, beginnt in unseren Breiten normalerweise Anfang November die erste, allgemein vorbereitende Phase der Vorbereitungsperiode auf die neue Saison. 


Der jeweilige Trainingsplan pro Woche für diese Vorbereitungsphase könnte  folgende Trainingsinhalte beinhalten.

  • 2 Krafttrainingseinheiten (Gesamtkörperprogramm)
  •  1 – 2  TE Spinning
  •  1 – 2 TE Jogging
  •  und schließendlich 2 lange Ausfahrten auf dem Rennrad oder MTB  am Wochenende (bei ungünstiger Witterung Ausweichsportarten, z.B. Skilanglauf).


 Diese hier als Grundlagentraining bezeichnete Trainingsphase ist sehr wichtig für den weiteren Trainingsaufbau in den kommenden Tagen und Wochen.


Die Basis im Radrennsport , ist eine gut trainierte Grundlagenausdauer.

Sie ökonomisiert und stabilisiert die Stoffwechselvorgänge beim sportlichen Training und bereitet große Leistungen vor.

Durch die stete Wiederholung der Technik (hier: Tritttechnik, ” Pedalieren mit souplesse”) bildet sich ein energiesparender autonomer Bewegungsstereotyp auf Rückenmarksebene, der jederzeit automatisch abgerufen werden kann. Dieser Traininsbestandteil nimmt oftmals um die 80% und mehr am Gesamtvolumen des Winter-Trainings im Radsport ein. 

 

! :-Didi´s Tip hierzu

    Durch Training mit „starren Gang“  wird diese sehr wichtige Trainings – Komponente vielmehr  als mit normalen Freilauf trainiert    und optimiert.

Es muß nicht unbedingt ein starrer Gang sein es reicht auch ein sogenannter Singlespeed um hier eine bessere Grundlage zu schaffen !!!

 Der Begriff Single-Speed genannt, bezeichnet ein Rennrad, das keine Gangschaltung hat.

Ist kein Freilauf vorhanden, spricht man von einem „ starren Gang „ oder „fixed gaear“

Umgangssprachlich wird dafür häufig das Modewort „Fixie“ benutzt


 Bis bald

Euer

:-Didi

 

Herzlich willkommen!

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Freitag, 19. November 2010 von Christian in Allgemein

Endlich ist die neue Webseite online. Noch ist nicht alles komplett. Das wird sich im Laufe der Zeit sicher schnell ändern. Und so werdet ihr hier immer wieder interessante Neuigkeiten finden. Es lohnt sich also, öfter bei uns vorbeizuschauen. Wer noch Fotos hat, kann sie uns gerne schicken. Viel Spaß beim Stöbern!

Didi`s Trainingslehre ( Teil 2 )

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Donnerstag, 18. November 2010 von Didi in Didi`s Trainingslehre

Bevor ich etwas über Traningsphasen bzw –methoden etc. schreibe, liegt es mir sehr am Herzen hier den Anfang mit etwas sehr wichtigem wenn nicht sogar lebensnotwendigem zu beginnen.

Muss es denn erst Gesetze und / oder Verbote geben, bis das es auch beim letzten ankommt, wie wichtig es ist zum Schutz seines wichtigsten Körperteils einen Helm zu tragen.

„ Wer Hirn hat der schützt es !!! „ oder „ Da radelt  wieder ein Organspender !!! „

Sehr treffende Sprüche die ich immer wieder höre und auch selber anwende,

denn was habt Ihr davon wenn nur noch Eure Organe funktionieren aber die Steuerung ist nicht mehr voll funktionsfähig

Ich habe hier ein paar Berichte/Zitate aufgeführt die zum Mitdenken aufforden sollen:

  • “Der Tod von Andrej Kiwilew hat viele Diskussionen ausgelöst. Nach Ansicht vieler Experten, unter anderem auch von Cofidis-Mannschaftsarzt Dr. Jean-Jacques Menuet, wären die Sturzfolgen deutlich geringer ausgefallen, wenn der 29 Jahre alte Kasache einen Helm getragen hätte.”
  • Ich bin fest davon überzeugt das Jens Voigt die beiden Stürze während der Tour 2009 und 2010 nicht so gut überstanden hätte, wenn nicht auch schon bei den Profis absolute Helmpflicht bestanden hätte !!!
  • Leider besteht diese Pflicht nicht nur bei Rennen = Nach einem schweren Trainingssturz auf Mallorca ist der frühere T-Mobile- und Astana-Radprofi Matthias Kessler offenbar nicht mehr in Lebensgefahr.
  • Der 30-Jährige,, ist von den Ärzten in ein künstliches Koma versetzt worden.
    “Matthias Kessler hat ein schweres Hirn-Trauma erlitten. Der Fahrer befindet sich in einem ernsten Zustand”, sagte ein Sprecher des Son-Dureta-Krankenhauses in Palma de Mallorca nach der Operation. Lebensgefahr bestehe aber nicht mehr.

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Transalp 2011 Preparation

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Donnerstag, 18. November 2010 von Didi in Allgemein

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Teil (1) – 05.11.2010

Didi

Nur noch 233 Tage bis zum Start zur

Schwalbe Tour Transalp 2011

Ich habe bereits fünfmal teilgenommen und habe dieses einzigartige Event in meinem Kalender für 2011 als Highlight besonders markiert.

2005 (18.Platz Herren) mit Sascha // 2006 (7.Platz Masters) mit Sascha //2007 (10.Platz Masters) mit Franz // 2009 (23.Platz Masters) mit Martin // 2010 (6.Platz Grand Masters) mit Hans-Peter

Ich werde oft gefragt : Warum so oft, wird das denn nicht langsam langweilig ?

Hier meine Antwort dazu : Warum immer wieder ?

Zuerst ein wenig Nervenkitzel bei der Anmeldung. Geht auch alles schnell genug mit den erforderlichen Eingaben.  Aber wenn dann die Bestätigung am Nachmittag eintrifft ist die Freude groß und der großen Challenge steht nichts mehr im Wege.

Die Anreise. Das “endlich geht es los Gefühl” ist immer wieder da.

Dann die exelent geplante Organisation ->

Es beginnt mit der Anmeldung/Nummern- Taschenausgabe irgentwo in einem schönen Ort in Bayern oder im Allgäu.

-> hier einmal kurz zusammengefasst die sonstigen organisierten  Hilfen die einen für eine Woche all das abnehmen  was benötigt wird.

  •  Reparatur/Service von Rose
  • Massage Team
  • tägliche Start und Ziel Informationsstände
  • tägliche Pasta Partys mit Siegerehrung/Bilder des Tages/ Vorschau auf den folgenden Tag
  • tägliche Gazzeta ( hier ist nochmal das wichtigste vom Tag zusammengefasst )
  • nicht zu vergessen die Leute die unser Gepäck jeden Tag transportieren
  • und… und …. und ….

Die jährlich wechelnde Streckenführung durch die schönsten Abschnitte der Alpen und der Dolomiten. Hier noch sehr erwähnenswert die organisierten Verpflegungsstellen und die Motorrad Begleiter/Ärtze  mit all den freundlichen Helfern.

Alles zusammen ergibt : “Eine Woche sich fühlen wie ein Profi bei einer der großen Rundfahrten,  ist nicht übertrieben.”

Ich weiß das es ein wenig verrückt klingt, aber die Vorbereitung beginnt schon !

Je optimaler jeder seine Vorbereitung gestaltet, um so leichter wird es ihm fallen, bei der Alpenüberquerung im Juni 2011.

Da kommt schon einiges auf einen zu und ohne ein optimales Zeitmanagment wird das auch nicht funktionieren. Wir sind ja keine Radprofis und können nur in unserer Freizeit neben unserem Job trainieren und ganz besonders auch die wichtigen  Erholungsphasen einhalten.

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