Jean Jülich, Mitglied der Ehrenfelder Edelweißpiraten ist verstorben.

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Montag, 31. Oktober 2011 von Didi in Allgemein

Hallo Ihr Piraten der Landstrasse

Immer wieder fühlen wir uns bestätigt „ warum wir unter anderem ein Edelweiss auf unserem Trikot haben !

Ihr wisst ja warum

  • Wir sind sehr stolz darauf ein Edelweiß auf unserem Trikot zu haben um den „ Edelweißpiraten“ zu danken, die während des 2. Weltkrieges Widerstand gegen den Nationalsozialismus leisteten.

Einer der „ Edelweiß – Piraten „ ist am 19.10.2011 gestorben.

Zu seinem Gedenken habe ich hier was zusammengetragen.

Es sind nicht nur die alltäglichen und sportlichen Herausforderungen an denen wir wachsen. Es sind die Kulturen und Menschen die wir auf unserem Weg kennen lernen dürfen. Auch die Menschen welche man nicht persönlich kennenlernt gehören dazu. Wie „Jean Jülich“ ganz besonders in diesem Fall. Schon alleine zu wissen, das es solche Menschen gibt oder gab, lassen uns mit Zuversicht in die Zukunft sehen. Es muss wirklich nicht immer ein kommerzieller Gewinn am Ende einer Handlung in Aussicht gestellt sein.

Er gehörte zu den großen Kölnern, die durch ihr Handeln Spuren hinterlassen und Maßstäbe gesetzt haben. Das gilt besonders für sein Engagement als Zeitzeuge, der seine Erlebnisse während der NS-Zeit durch nimmermüden Einsatz den nachfolgenden Generationen vermittelte. (Quelle Kölns Internetzeitung)

 

Danke „ Jean Jülich „ -> dein Handeln in deinem Leben hatte immer einen ganz besonderen Sinn !

Die Edelweiß-Piraten der Landstraße  von Didi´s Friends Club

 

 

Edelweiß-Pirat Jean Jülich verstorben  (Quelle report-k.de  Kölns Internetzeitung )

Jean Jülich, Mitglied der Ehrenfelder Edelweißpiraten ist verstorben.

In einem Brief an Jülichs Frau Karin spricht Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters allen Angehörigen im Namen der Stadt Köln sein Beileid aus
Mit großer Betroffenheit und Trauer hat Oberbürgermeister Jürgen Roters die Nachricht vom Tod Jean Jülichs aufgenommen. In einem Brief an Jülichs Frau Karin spricht Roters allen Angehörigen im Namen der Stadt Köln und ganz besonders auch persönlich sein tiefempfundenes Beileid aus. Jülich ist heute Morgen gestorben. „Ihr Mann gehörte zu den großen Kölnern, die durch ihr Handeln Spuren hinterlassen und Maßstäbe gesetzt haben. Das gilt besonders für sein Engagement als Zeitzeuge, der seine Erlebnisse während der NS-Zeit durch nimmermüden Einsatz den nachfolgenden Generationen vermittelte. Jean Jülich besuchte Schulen, unterstützte aktiv Ausstellungs- und Musikprojekte und warnte vor den Gefahren, die jedem totalitären Regime innewohnen. Er wird immer ein Vorbild für die Jugend sein und einen festen Platz im Gedächtnis der Stadt haben. Jetzt müssen wir alles daran setzen, dass sein Lebenswerk niemals in Vergessenheit gerät”, so Roters im Brief.

Jean Jülich kam am Anfang mehr zufällig zu den Edelweißpiraten. Eigentlich eher unpolitisch trifft er in Sülz auf eine Gruppe junger Leute mit langen Haaren, die sich regelmäßig treffen. Sie kleiden sich anders, Jean Jülich bezeichnete das als „lebende Litfaßsäulen“, sie betrieben Opposition, prügelten sich mit der HJ. Sie besorgten sich Informationen, taten sich mit ehemaligen Zwangsarbeitern, die entflohen waren, zusammen, planten subversive Aktionen, wie dem Sprengen des Glasdaches einer Rüstungsfabrik. Nachts gingen Sie auf Raubzüge, um sich Ihr Essen zu besorgen. Denn untergetauchten Zwangsarbeiter bekamen keine Essensmarken. Sie wurden verhaftet. Im ELDE-Haus sah Jülich, als er in den Keller hinabgestoßen wurde, einen blutüberstömten Mann. Die gleichen Gestapo Männer, die schon seinen Vater verhaftet hatten, quälten nun ihn. 5 seiner Freunde wurden in der Schönsteinstraße öffentlich am Galgen hingerichtet. Jean Jülich selbst sagte: wir waren junge Menschen die aus dem Bauch heraus gehandelt haben, die gefühlt haben, da stimmt was nicht.

 

 

Hier noch was zu diesem traurigem Thema ( Quelle Wikipedia )

Jean Jülich (* 18. April 1929 in Köln; † 19. Oktober 2011) war ein deutscher Widerstandskämpfer. Er war während des Zweiten Weltkriegs Mitglied der Ehrenfelder Gruppe. Diese war Teil der Edelweißpiraten, einer jugendlichen Protestbewegung, die unter anderem in Köln gegen die Nationalsozialisten Widerstand leistete. Er wurde 1984 von der Gedenkstätte Yad Vashem als Gerechter unter den Völkern geehrt. Jülich war von 2003 bis 2008 Beiratsmitglied des im gleichen Jahr gegründeten „Komitees für eine demokratische UNO“.

Geschichte

1942 stieß Jülich mit dreizehn Jahren zu den Jungen und Mädchen der Edelweißpiraten, die sich jeden Abend in Sülz auf dem Manderscheider Platz trafen. Aktionen der Gruppe beinhalteten u. a., Propagandaplakate zu übermalen und Munitionszüge entgleisen zu lassen. Jülich wurde zusammen mit Heinz Wunderlich und Willi Colling durch seinen Schulfreund und späteren Mitgefangenen der Gestapo Ferdinand Steingass in die Gruppe eingeführt. Der harte Kern der Widerständler hielt sich in Köln-Ehrenfeld in den zerbombten Häusern versteckt.

Auch äußerlich unterschieden sich die Edelweißpiraten sehr von den Mitgliedern der Hitlerjugend. Sie trugen lange Haare, karierte Hemden und Halstücher. In einer Zeit, in der nur wenig Widerstand geleistet wurde, sangen sie: „Ja, wo die Fahrtenmesser blitzen und die Hitlerjungen flitzen und die Edelweißpiraten hintendrein / was kann das Leben uns denn schon geben, wir wollen frei von Hitler sein.“ Trotzdem – so berichtete Jülich – war es nicht ihre Sache, tiefsinnige politische Diskussionen zu führen. Am Wochenende fuhren sie ins Siebengebirge zum Blauen See, wo sie sich mit bis zu 250 Jugendlichen aus Düsseldorf, Wuppertal, Solingen und Köln trafen.

In Ehrenfeld bildeten sich zu dieser Zeit weitere Gruppen von Edelweißpiraten. Einige von ihnen gingen 1944 zusammen mit Hans Steinbrück, einem ehemaligen Häftling des KZ-Außenlagers Köln-Messe, der zu einem Bombenräumkommando eingeteilt worden war und dabei hatte fliehen können, in den Untergrund. Diese Struktur wurde für Deserteure, Zwangsarbeiter und Juden von lebensrettender Bedeutung. Da sie in ihrer Situation der Flucht und Verfolgung keine Lebensmittelkarten bekamen und keine Wohnungen mieten konnten, musste das Leben gemeinschaftlich illegal organisiert werden. In Ehrenfeld wurden die Edelweißpiraten bald für alles verantwortlich gemacht, wenn irgendwo etwas abhanden kam. Gemeinsam mit Deserteuren und Zwangsarbeitern bildeten Edelweißpiraten mit Hans Steinbrück und seiner schwangeren Lebensgefährtin Cilly Servé eine Widerstandsgruppe.

Durch den Kontakt über Barthel Schink stieß Jülich dazu, der damals bei seinen Großeltern in Sülz lebte. Jülichs Vater saß im Zuchthaus; als Kommunist war er schon 1932 in den Untergrund gegangen. Seine Mutter musste für ihren Lebensunterhalt hart arbeiten und konnte sich nicht um ihn kümmern. Gleichzeitig radikalisierten sie ihren Widerstand gegen die Nazis. So erschoss Roland Lorent am 28. September 1944 den NS-Mann Soentgen, der wegen seiner Denunziationen, die viele Menschen das Leben gekostet hatten, besonders verhasst war. Als die Möglichkeit bestand, an Sprengstoff heranzukommen, planten sie, die Kölner Zentrale der Gestapo in die Luft zu sprengen. Jülich organisierte die notwendigen Zünder, ging nicht mit in den Köln-Ehrenfelder Untergrund, musste aber mehrfach gegen Verdächtigungen und auf Vorladungen in Sachen Edelweißpiraten reagieren, Geschichten erfinden und Verhören standhalten.

Gestapo-Haft

1944 wurde Jülich von der Gestapo verhaftet und im Kölner Gestapo-Hauptquartier, dem „EL-DE-Haus“, für dessen geplante Sprengung er Zünder besorgt hatte, wochenlang verhört und gefoltert. Seine Identität als Edelweißpirat galt es um der erhofften Freiheit willen zu leugnen, was ihm auch gelang. Aufgrund dieser Folterprotokolle wurde ihm von seinen Gegnern abgesprochen, Edelweißpirat zu sein. Amtlich galt er bis 2003 weiterhin als Krimineller, als den ihn die Gestapo bezeichnet hatte. Mit dem Überleben verband er die Vorstellung, in der „Anonymität eines KZs“ vor der Folter fliehen zu können, ohne dass ihm damals die Realität eines KZs bekannt war, wie er später feststellen musste. Seine Kameraden, darunter Hans Steinbrück, Jülichs Freund Barthel Schink und elf weitere, wurden von den Nazis einen Monat später, am 10. November 1944 öffentlich am Ehrenfelder Bahnhof erhängt. Jülich und seine Freunde erfuhren von der Hinrichtung durch eine Gruppe von Mitgliedern der kommunistischen Widerstandsgruppe NKFD. Bis zum Ende des Krieges blieb der damals 15-jährige im Gestapogefängnis der Abtei Brauweiler, in Zuchthäusern von Siegburg, Butzbach und schließlich im Jugendgefängnis Rockenberg ohne Urteil in Haft und musste gegen Misshandlungen, Krankheiten und Unterernährung um sein Überleben kämpfen.

Als Ende März 1945 endlich die amerikanischen Panzer vor Jülichs Gefängnis standen, waren viele andere Häftlinge an Folterungen oder Krankheiten gestorben.

Weiteres Wirken

Auch nach dem Ende des Krieges engagierte sich Jülich weiterhin für die Belange von Bedürftigen. So organisierte und moderierte er jahrelang die Benefiz-Karnevalssitzung Die löstige 1, die ganz klein in einer Gaststätte begann, zum Schluss die Mülheimer Stadthalle füllte. Jülich war lange Zeit Wirt der legendären Kölner Musikkneipe Blomekörvge, wo unter anderen die Bläck Fööss und BAP auftraten. Für sein Engagement als Pächter der Severinstorburg und Bürger des Severinsviertels erhielt er 2006 den Severins-Bürgerpreis und wurde später auch als Jury-Mitglied in den Vorstand des gleichnamigen Vereins gewählt.

Späte Ehrung

Gegen das Vergessen der Ereignisse in der nationalsozialistischen Zeit engagierte er sich ganz besonders, deshalb wurde er 1991 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Zusammen mit den Edelweißpiraten Gertrud Koch und Peter Schäfer trat er mit verschiedenen Publikationen, Vorträgen und Aktionen hervor. Dafür zeichnete der Landschaftsverband Rheinland im Mai 2007 alle drei mit dem Rheinlandtaler aus.

2008 erhielt er zusammen mit den ehemaligen Mitgliedern der Edelweißpiraten Gertrud Koch, Wolfgang Schwarz und Fritz Theilen in Düsseldorf die Heine-Büste. Die vom Düsseldorfer Freundeskreis Heinrich Heine verliehene Auszeichnung würdigt damit seine außerordentlichen Aktivitäten im Sinne des kritischen Geistes.

Bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande durch Jürgen Roters im April 2011 an die übrigen fünf noch lebenden Mitglieder der Kölner Widerstandsgruppen war Jülich Ehrengast.

So ein Zufall !!??

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Mittwoch, 19. Oktober 2011 von Didi in Allgemein

Doping in anderen Sportarten als im Radsport ???

Hier Eingangs nur etwas kurz zu dieser Thematik.

109 von 208 getesteten Fussball-Nachwuchskicker werden nach der Fußball-WM für Spieler unter siebzehn Jahren  im Frühsommer nicht als Doper verurteilt.

Ein deutscher Tischtennisspieler (Mitglied der Deutschen  Natinanakmannschaft )der erst am letzten Wochenende wieder gefeiert wurde wurde kürzlich freigesprochen ( auch er war auf Clenbuterol positiv getestet worden !!! )


ABER !  Wehe wenn man einem Radrennsportler auch nur den geringsten Wert von Clenbuterol bei einer Dopingprobe nachweist !   Was dann ???

Einer der im Augenblick erfolgreichsten Radrennfahrer ( Alberto Contador ) wartet im Augenblick auf sein Urteil.

Ich möchte den Herrn Contador in keinem Fall hier verteidigen, aber es sollte doch gewährleistet sein, das jeder Sport Fachverband die gleichen Bewertungsgrundlagen in Sachen Doping und den in Folge  dessen dazugehörigen Strafen hat und diese auch anwendet.

Sportverbände aber, das zeigt die Geschichte, stecken in einem Interessen-Konflikt. Wer entlarvt schon gerne die eigenen Sportler als Manipulateure.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung


SO EIN ZUFALL 

   ( Quelle : Frankfurter Allgemeine Zeitung )

Dopingskandal in Mexiko

Wenn die Fifa nicht nebenbei Daten gesammelt hätte, gäbe es 109 positive Dopingfälle mehr im Sport. Denn die Internationale Anti-Doping-Agentur hat im Fall Mexiko gebremst.

Von Anno Hecker ( Frankfurter Alggemeine Zeitung )

Clenbuterol, das auch als Kälbermastmittel eingesetzt wird, hat im Spitzensport eine beachtliche Karriere hingelegt. Diese Kühe stehen allerdings nicht in Mexiko.

109 von 208: Das sind Traumzahlen für einen Anti-Doping-Fahnder. Es wäre der ultimative Beweis für eine pharmazeutische Manipulation im ganz großen Stil gewesen; für Minderjährigen-Doping im Fußball: rücksichtslos und kriminell. Aber all die positiven Befunde auf das Asthma-Medikament und Kälbermastmittel Clenbuterol bei 19 von 24 Teams der Fußball-WM für Spieler unter siebzehn Jahren in Mexiko belegen zwei ganz andere Phänomene: Das Land hat ein massives Gesundheitsproblem. Gleichzeitig öffnet sich vor dem Weltsport die nächste Großbaustelle im Kampf gegen Doping.

Die 109 Nachwuchskicker werden nach dem Turnier im Frühsommer nicht als Doper verurteilt. “Ihre Karriere kann also weiter gehen”, sagt Professor Jiri Dvorak, Chefmediziner des Internationalen Fußball-Verbandes (Fifa). “Andernfalls wäre sie beendet gewesen, bevor sie angefangen hat.” Dvorak hat die Jugendlichen in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des Kölner Antidoping-Labors vor der Dopingfalle der mexikanischen Fleischmafia bewahrt. Das hat das Gesundheitsministerium Mexikos am Montag bei einer Pressekonferenz noch einmal bestätigt und dabei auf seinen intensiven Kampf gegen die illegale Verabreichung von Clenbuterol in der Rinderzucht verwiesen. In der vergangenen Woche sei wieder ein Schlachthaus geschlossen worden.

Quote bleibt alarmierend

Dennoch ist die Quote der Fleischverseuchung noch alarmierend: “Bei 644 Kontrollen haben wir in sieben Regionen 99 positive Befunde gehabt.” Angesichts der geballten Fakten-Ladung blieb dem knurrigen Cheffahnder in Sachen Doping, der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada), keine andere Wahl, als kleinlaut den Rückzug anzutreten. “Ja”, konstatierte Olivier Niggli, der Chefjurist der Wada, “die Untersuchungen der Fifa haben uns überzeugt.” 109 Mal positiv ist diesmal kein negativer Charakterbefund.

“Das ist ein Glück”, sagt Dvorak. Aber leider auch ein Zufall. Im Nebenjob hat der Mediziner über Monate bekannte und unbekannte Daten zusammengetragen und den Feldversuch unter “wissenschaftlichen” (Dvorak) Bedingungen geleitet. “Eigentlich ist das ja nicht meine Aufgabe.” Der positive Test von mexikanischen Nationalspielern im Frühsommer weckte sein Interesse. Diese Resultate und “die Warnung der deutschen Anti-Doping-Agentur” vom April kombinierte er zu einem Verdacht. Steckt vielleicht etwas anderes dahinter als der Versuch, mit dem bei Dopern beliebten Clenbuterol eine anabole Wirkung zu erzielen?

Eine heikle Frage weniger

Diese Frage hätte sich Dvorak nicht gestellt, falls Sportler etwa des Kanu-Verbandes positiv getestet worden wären. “Wir hätten jetzt wohl ein paar mehr positive Fälle”, sagt der Fifa-Mann. Wenn auch eine heikle Frage weniger: Wer außer der Fifa hat die Kraft und das Durchhaltevermögen, eine Regierung eines Landes zu einem Geständnis zu bewegen? Und wer schafft es, 108 positive Proben von der Wada mit dem Stempel “falsche Dopingzeugnisse” versehen zu lassen? “Wir müssen uns schon die Frage stellen”, sagt Dvorak, “ob die internationalen Sportverbände für solche Aufgaben zuständig sind.”

Sie müssten nun in aller Welt forschen. In Europa spielte die illegale Aufzucht von Kälbern mit Clenbuterol in den neunziger Jahren ein große Rolle. “Schwein mit Husten” überschrieb der “Spiegel” einen Beitrag über den Kampf der EU-Kommission gegen die Hormon-Mafia von 1994. Die Arznei hilft kranken Tieren. Mit der Globalisierung soll die Clenbuterol-Methode zur beschleunigten “Produktion” von zarten, roten Steaks in alle Winkel der Erde getragen worden sein. Wie ist die Praxis in Argentinien oder in Brasilien, dem zweitgrößten Rindfleischproduzenten nach den Vereinigten Staaten? 2014 finden dort die nächste Fußball-Weltmeisterschaften statt, 2016 in Rio die Olympischen Spiele. “Ich weiß es nicht”, sagt Dvorak: “Aber ich bin dafür, dass man sich die Welt genau anschaut.”

„Wir hatten keine Beweise“

Sportverbände aber, das zeigt die Geschichte, stecken in einem Interessen-Konflikt. Wer entlarvt schon gerne die eigenen Sportler als Manipulateure. Insofern böte sich die Wada als zentrale und weitgehend unabhängige Instanz an. Wenn sie denn im Mexiko-Fall eine nicht so bremsende Rolle gespielt hätte. “Wir hatten keine Beweise”, hieß es in einem Schreiben an diese Zeitung auf die Frage, warum die Wada erst sechs Monate nach der Warnung der deutschen Anti-Doping-Agentur (Nada) und erst kurz vor der drohenden Niederlage im Sportgerichtsprozess gegen die Fifa offiziell einlenkte. “Das ist eine schwache Antwort”, sagt ein Antidoping-Experte. Schließlich stellt die Wada mit dieser Erklärung das Vertrauen in die Kompetenz ihren eigenen (Kölner) Wissenschaftler in Frage. Die aber ist wieder bewiesen. “Die Aussage der Nada”, sagt Dvorak, “war für mich der entscheidende Hinweis.”

Clenbuterol hat eine beachtliche Karriere im Spitzensport hinter sich. Seit Jahrzehnten werden immer wieder Spuren der Substanz im Urin von Athleten gefunden. Freizeitdoper diskutieren die Einnahme und Wirkung im Internet freimütig, berichten von den angeblich “harmlosen” Nebenwirkungen bei Überdosierungen: Zittern, Kopfschmerzen, Bluthochdruck. Es gibt – auf den ersten Blick – schlimmere Folgeerscheinungen und in den Augen von Dopern unattraktivere Mittel. Der Stoff wird als absichtlich eingenommener Beschleuniger im Spiel bleiben. Allerdings ist nicht ganz sicher, ob alle Clenbuterol-Doper bei Dopingtests weltweit entdeckt werden. Von den 108 Proben während der U17-WM waren im Antidoping-Labor von Los Angeles zunächst nur vier aufgefallen, bei einer Nachprüfung in Köln dann die anderen 104 mit niedrigeren Werten. Die Rheinländer können auch geringere Dosierungen feststellen. Bei einem Team aber fanden sie nichts: Mexiko kam im Kampf gegen manches Clenbuterol-Team sauber zum Titel. Seit Mai durften die Spieler nur Fisch und Gemüse essen.


Positiv

Mexikos Clenbuterolfälle zeigen: Sauberer Sport kostet – die meisten Gesellschaften sind nicht bereit, ihren Beitrag zu leisten. Die Quittung für die Zurückhaltung wird kommen.

Von Anno Hecker ( Frankfurter Allgemeine Zeitung )

Glückliche Kühe, glückliche Sportler: Was im Allgäu passen könnte, geht in Mexiko definitiv nicht auf

Auf nach Mexiko? Das könnte Dopern so passen. Pressen sich daheim das illegale Kälbermastmittel Clenbuterol zur Leistungssteigerung in den Leib, fahren nach Mexiko und verweisen nach einem positiven Dopingtest auf die Speisekarte: Steaks von morgens bis abends.

Nein, dafür wird es auch in Zukunft keinen Freispruch vor den Sportgerichten geben. Sie werden es nach der Studie des Internationalen Fußball-Verbandes (Fifa) zwar schwerer haben, Clenbuterol-Fälle en passant abzustempeln. Aber es wird nicht unmöglich sein. Nur die langfristige Einnahme ist im Sinne einer anabolen Wirkung sinnvoll. Wer also nach einem Wettkampf in Mexiko oder nach einem Trainingsaufenthalt zurückkehrt und behauptet, kurzfristig im Restaurant vergiftet worden zu sein, könnte dank einer kleinen Haarspalterei trotzdem überführt werden. In den Spitzen lässt sich der Hinweis finden, ob jemand gerade eben (in Mexiko) oder schon vor längerer Zeit Clenbuterol eingenommen hat.




Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung

Novo Colli 2012 mit Radsportreisen Beck

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Dienstag, 18. Oktober 2011 von Didi in Veranstaltungen

Hey Ihr Piraten der Landstrasse

 Zeit Lust, Laune   NOVE Colli 2012.

Das ist eine der schönsten Jedermann Radrenn Veranstaltungen in Italien.

Habe bisher nur gutes davon gehört.

Vielleicht hat ja einer von Euch Interesse daran, dann schaut mal was ich hier für Euch habe …


Alfred Beck von “ Radreisen Beck “ hat da ein paar tolle Angebote für dieses Event.

Web :  www.radreisen-beck.de

mailto: info@radreisen.beck.de

 hier etwas zu diesen Ageboten von „ Radreisen Beck „

Anmeldung Nove Colli 2012

 Liebe Radsportler,

 die Anmeldung  für den Radevent “Nove Colli” am 20. Mai 2012 in Italien beginnt schon am 05.11.12.

Da die begrenzten Startplätze immer in wenigen Tagen ausgebucht sind, muss ich den Anmeldetermin für diese Veranstaltung auf den 01.11.11 vorziehen.

Wer also gerne am Radevent “Nove Colli” teilnehmen möchte, muss sich spurten.

 Die Startgebühren betragen 50,- € incl. sehr guter Verpflegung auf der Strecke und einem Erinnerungsgeschenk (Trikot oder Hose vom Nove Colli). Wählbare Distanzen sind 200 km oder 130 km. Das Startgeld ist für beide Strecken gleich.

Auf meiner Homepage werden demnächst 2 Reiseangebote für Mai nach Italien ausgeschrieben. – eine Reise über 11 Tage vom 12. – 23.05.12 und einen Kurztripp für den Nove Colli

Diese Reisen können auch noch später gebucht werden. Wer aber auf jeden Fall am “Nove Colli” teilnehmen möchte, sollte 50,- € auf mein Konto überweisen und mir formlos per Email eine Anmeldung für den Nove Colli schicken und die Konfektionsgröße für das Trikot und das Geburtsdatum angeben.

 Für die Anmeldung benötige ich gleichzeitig eine unterzeichnete Gesundheitserklärung

 mit sportlichem Gruß

 Alfred Beck

 Bitte setzt Euch bei Interesse direkt mit Alfred Beck in Verbindung !

mailto: info@radreisen.beck.de

Grüße Euer

Edelweißpirat

:-Didi

Kölner Saisonabschluß RTF

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Montag, 17. Oktober 2011 von Didi in Allgemein

Sonntag, den 16.10.2011


RTF Kölner Saisonabschlussfahrt

Veranstalter: BSG Stadt Köln e.V.



Oooh,  heute super Wetter… ich schau nach draussen…  wunderschöner Sonnenaufgang über Köln..  7:00 Uhr…  aber es ist noch sehr kalt… 2 Grad !!!!


„ zieht Euch warm an !!! „ habe ich gestern Abend noch an die „ Freunde „ ge SMS  st „

Zuerst  brauch ich jetzt mal einen Espresso ….  Schnell ein paar Brote geschmiert und dabei überlegt : „ was zieh ich heute an ? „

->    lange Hose, ein kurzes Unterhemd und ein langes Kompressionsunterhemd, Langarmtrikot und „ Team Raphael „ Windweste… das sollte reichen.. 

->    Überschuhe, Handschuhe und dann noch eine Mütze unter dem Helm komplettieren den Schutz gegen die Kälte

So, das sollte reichen…

Noch mal was Luft in die Reifen von meinem „ Singlespeed“ gepumpt und dann ist alles zur Abfahrt bereit.

Habe vor ein paar Tagen mein Winterrad mit Schutzblechen, Beleuchtung und Speichenreflektoren wieder aktiviert. Ein paar neue „Rolf“ Laufräder ganz in schwarz mit 16er starrem Kranz. vorne ein Kettenblatt von 46… oooh..  hoffentlich komme ich damit heute über die Hügel… egal ..   wird schon funktionieren…


Kurz vor 8:00 Uhr… ich rolle los… die Kälte geht und ich weiß das mir bald wärmer wird..

Hab mich genau richtig angekleidet…  wie ist doch der Tipp von den Profis „ Zieh dich so an das Du am Anfang leicht frierst !“

Schnell bin am Rhein.. die Sonne scheint schon hat aber noch keine Kraft um die kalte Luft zu erwärmen..  über dem Rhein liegt eine kleine Schicht von Nebel… einfach genial dieser Anblick !  Heute mal über die Severinsbrücke und dann an der Köln Arena und der Kölner Messe vorbei Richtung Buchheim.


Hier passiere ich eine Stelle, an der ich schon einige Stunden meines Lebens verbracht habe. Der alte Laden von „ Karl Heinz Kunde „ jetzt „Radsport Schlösser“ .. früher zu meiner aktiven Zeit als Radrennfahrer war ich hier sehr oft. und Karl Heinz hat einen großen Anteil an meinen Erfolgen. Mein „ Kunde Profishop  Vitus Rennrad  „ wurde immer von ihm gewartet und er gab mir immer vor was ich zu trainieren hatte. Wer hat schon einen Trainer der mal das gelbe Trikot bei der Tour de France getragen hat ?

Ich hatte das Glück !!!!  Danke Karl Heinz an dieser Stelle für all das was Du für mich getan hast und für die sehr guten Ratschläge.


Kurz hinter Buchheim dann an der Straßenbahnlinie entlang bis nach Delbrück.

8:30 Uhr.. ich erreiche den heutigen Startpunkt an der Colonia Allee.

Ich hole mir meine Startnummer und dann noch einen Kaffee. Hier treffe ich wieder viele alte Bekannte. ( Bruno Zollfrank, Harry Beheng und.. und … und ) Das verkürzt mir die Wartezeit. Hey wo sind heute die Edelweißpiraten von unserem kleinen Club…  das Handy macht sich bemerkbar und der ein und andere meldet sich ab für heute.

9:00 Uhr…. Langsam wird mir kalt…  kurz nach 9:00 Uhr startet eine größere Gruppe und ich fahre mit… jetzt wird mir auch bald wieder wärmer…

Kurz hinter Odenthal treffe ich Wolfgang. So jetzt bin ich nicht  mehr ganz alleine. Durschs Scherfbachtal geht es hinauf nach Bechen und die erste heutige Herausforderung wartet auf mich. Wie sieht es aus mit der Übersetzung? Komme ich einigermaßen flüssig dort hinauf. Es läuft viel besser als ich es mir erhofft hatte. Da bin aber jetzt ein wenig beruhigt und Wolfgang und ich nehmen uns vor die 111 km Runde zu absolvieren. Kurz vor Wipperführt kommen von hinten noch ein paar andere RTFler. Wir schließen uns an. Dohrgaul ist erreicht… aah ich denke jetzt geht es runter und übersehe eins von den Hinweisschildern. Da kommt aber schon der Zuruf..  Hey Jung !! kummm  zurück… hier jeet et links ab  !!!

Schnell gedreht und bald bin ich wieder bei der Gruppe.

Schei…  äh. Sagt man nicht… da lag ein Stein auf der schmalen Straße. Es ging ein wenig flott bergrunter und ich bin über den kleinen Stein gefahren…. Kurz danach… „pscheepscheeeeeeeee !!! wieder das Wort was mit Schei.. anfängt.. Durchschlag… ich hab eine Platten im Hinterrad……   die Kollegen fragen ob ich alles dabei habe… natürlich!!!…“ Fahrt schon weiter!“


Hier an dieser  Stelle ein kleiner Auszug aus „ Didi`s Trainingslehre zum Kapital „ Verhalten bei Defekt ! „

Folgende Unsitte ist immer wieder zu beobachten. Jemand hat Defekt und mindestens die halbe Gruppe scharrt sich dann um ihn, möglichst noch unter Vollsperrung der Straße, meist nur um sich auszuruhen, um dem  “Armen zu helfen” und ihm verbale (unerwünschte) Unterstützung zuteil werden zu lassen. Dies meist auch noch auf möglichst unübersichtlichen Straßen (Kurven, Engstellen, etc.). Wer schon mal gehört und gesehen hat, wie das ist, wenn ein Auto in eine solche Gruppe hineinfährt, versteht das folgende nur zu gut: 

Bei Defekt eines Einzelnen und vorausgesetzt, dieser braucht wirklich nicht zusätzliche Hilfe, fährt die ganze Gruppe ungerührt etwa 5 km weiter und dreht dann um, demjenigen der Defekt hatte wieder entgegen. Im Normalfall kommt der schon wieder angeradelt, es wird wieder gewendet, man hat ein kleines Sicherheitsrisiko und den geringstmöglichen Bruch im Trainingsrhythmus.

Setzt natürlich voraus, daß jeder Pumpe und mindestens 1 Schlauch dabei hat! Bewährt hat sich auch das Mitführen von Flicken eines Unterlegmaterials, falls der Mantel mal gröber beschädigt ist. 



Wolfgang wartet mit mir zusammen und bald haben wir den Reifen gewechselt und es geht weiter…  es folgt der schönste Abschnitt der heutigen Runde.. traumhafte Landschaft und das noch bei strahlendem Sonnenschein. Nach einem längerem Anstieg kurz hinter Leiberg und einer holprigen Abfahrt haben wir bald „ Schloss Gimborn“ erreicht.

Hab mal bei den Leuten an der Kontrolle nachgefragt ob sie eine Standpumpe haben. Natürlich haben wir so was.. und ich pumpe mein Hinterrad erst mal richtig auf ! Nachdem Wolfgang und ich mich gestärkt haben radeln wir weiter Richtung Kaiserau. Von hier aus geht es dann bergauf nach Friederichsdorf an dann wieder runter Richtung Hartegasse. Hier holen wir unsere Freunde  von heute morgen wieder ein.

Bald ist die nächste Kontrolle kurz hinter Hommerich erreicht . Hier verabschiedet Wolfgang sich heute von mir. Er möchte von hier aus direkt nachhause radeln. Hat heute noch was vor und bis nach Dellbrück und dann von dort aus nach Roggendorf ist ihm für heute zu weit. Hat mir heute sehr viel Spaß gemacht mit Ihm die Runde bis hierher zusammen zu radeln.

Hier bei der Pause unterhalte ich mich mit „ Mister ? aus Schildgen „ erzähle ihm einiges über unsern kleinen Club… er ist total begeistert und  möchte sich demnächst uns anschließen… leider habe ich keinen Namen von ihm…  „“““ aber wenn Du das hier list, habe Dir ja unsere Website genannt , dann melde Dich bitte per Mail   mailto:didisfriendsclub@gmx.de „“““

Wir haben uns im Anschluß aus den Augen verloren…. Bei mir ist mal wieder der falsche Ehrgeiz durchgekommen und ich bin bis Dellbrück ein wenig schneller gefahren..


Dellbrück Colonia Allee, dass heutige Ziel der Kölner Abschlussfahrt ist erreicht. Startnummer zurückgeben und dann noch nachhause mit dem Rad.


Danke noch mal an den Veranstalter mit den vielen freundlichen Helfern. Es hat mir wieder sehr gut gefallen! Bis nächstes Jahr!.. Kommt alle gut über den Winter !. Wir sehen uns bestimmt wieder.


Euch allen wünsche ich auch eine schöne RTF freie Zeit.


Bis dann


Euer Edelweißpirat

:-Didi



Hallo Didi,

möchte  folgenden Kommentar zu deinem Artikel hinterlassen:

 auch mir hat es viel Spaß gemacht. Zum Saisonschluß noch mal ca. 130 km bei

herrlichem Herbstwetter.

Ich bin über Dürscheid und Eikamp zurück. Bin dabei nochmal auf die Strecke

gestoßen und mit einer anderen Gruppe nochmal gefahren. Das Abbiegen zuvor

nach links (Ri. Schmitzhöhe) kam für mich überraschend, ich war ja gerade

“in der Führung”. Deshalb hatte ich mich auch nicht mehr richtig

verabschiedet.

Bis demnächst mal, Wolfgang

Rund um Köln 2012

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Mittwoch, 12. Oktober 2011 von Didi in Allgemein

Am 9. April

Rund um Köln auch 2012 am Ostermontag

Das Traditionsradrennen Rund um Köln wird auch 2012 am Ostermontag stattfinden. Allen bisherigen Diskussionen um eine Verlegung zum Trotze bestätigte Organisator Artur Tabat den 9. April als Termin für die 96. Auflage des Klassikers.

Rund um Köln 2011: 200 Profis und über 3.000 Hobbyrennfahrer überquerten die Zielline im Rheinauhafen. (Foto: Helmut Löwe)

Im Vorfeld der diesjährigen Ausgabe von Rund um Köln brachten die Veranstalter eine Verlegung auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr ins Spiel. Grund dafür war die große Zahl der Jedermannfahrer, die sich aufgrund des späten Termines am 25. April angemeldet hatten. Mit ihrem Startgeld tragen die Hobbyrennfahrer einen großen Teil der Kosten für die Austragung des Profirennens – je später im Jahr das Rennen stattfindet, desto besser ist das Wetter und desto mehr Hobbysportler gehen an den Start.

Und Ostern liegt im kommenden Jahr bereits zwei Wochen früher als 2011. Dennoch wird Rund um Köln am Ostermontag (9. April) ausgetragen: “Auch wenn wir über einen anderen Termin nachgedacht haben, sind wir zu der Entscheidung gekommen, es wieder am Ostermontag zu probieren”, so Organisator Tabat gegenüber der “Kölnischen Rundschau”. Im Gegensatz zur Beibehaltung des Ostermontags als Austragungstag und des Ziels im Kölner Rheinauhafen wird der Start 2012 nicht in Gummersbach sein. Laut Tabat verhandele man mit zwei Gemeinden im Oberbergischen, die als Startort fungieren könnten.

Quelle: www.koeln.de

Tour de France + Giro Italia 2012

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Dienstag, 11. Oktober 2011 von Didi in Allgemein

Hey Ihr Piraten der Landstrasse,

wer mal zu einer von diesen beiden Veranstaltungen möchte der sollte möglichst früh seine Reise dorthin planen. Hier schon mal die vorraussichtlichen Termine


Der Veranstalter der Tour de France, die Amaury Sports Organisation (ASO), hat am Montag wohl versehentlich auf letour.fr den Etappenplan der kommenden Ausgabe der Frankreich-Rundfahrt veröffentlicht. Nach Angaben von cyclingnews.com war für einige Minuten ein Link auf der Website aktiviert. Demnach weist die Tour de France 2012 neun Flachetappen, zwei lange Einzelzeitfahren sowie fünf Bergetappen sowie drei Bergankünfte auf.

Von seiten der ASO gab es keinen Kommentar zu dem Fauxpas. Die offizielle Streckenpräsentation ist für den 18. Oktober in Pariser Palais des Congrès geplant.

Der Etappenplan Tour de France 2012 könnte demnach folgendermaßen aussehen:

Prolog, Samstag, 30. Juni:
Liège – Liège 6.1 km

1. Etappe, Sonntag, 1. Juli:
Liège – Seraing 198 km

2. Etappe, Montag, 2. Juli:
Visé – Tournai 207 km

3. Etappe, Dienstag, 3. Juli:
Orchies – Boulogne-sur-Mer 197 km

4. Etappe, Mittwoch, 4. Juli:
Abbeville – Rouen 214 km

5. Etappe, Donnerstag, 6. Juli:
Rouen – Saint-Quentin 197 km

6. Etappe, Freitag, 7. Juli:
Épernay – Metz 210 km

7. Etappe, Samstag, 8. Juli:
Tomblaine – La Planche des Belles Filles 199 km

8. Etappe, Sonntag, 8. Juli:
Belfort – Porrentruy 154 km

9. Etappe, Montag, 9 July:
Arc-et-Senans – Besançon 38 km, EZF

10. Etappe, Dienstag, 11. Juli:
Mâcon – Bellegarde-sur-Valserine 194 km

11. Etappe, Mittwoch, 12. Juli:
Albertville – La Toussuire – Les Sybelles 140 km

12. Etappe, Freitag, 13. Juli:
Saint-Jean-de-Maurienne – Annonay 220 km

13. Etappe, Samstag, 14. Juli:
Saint-Paul-Trois-Châteaux – Le Cap d’Agde 215 km

14. Etappe, Sonntag, 15. Juli:
Limoux – Foix 192 km

15. Etappe, Montag, 16 Juli:
Samatan – Pau 160 km

16. Etappe, Mittwoch, 18. Juli:
Pau – Bagnères-de-Luchon 197 km

17. Etappe, Donnerstag, 19. Juli:
Bagnères-de-Luchon – Peyragudes 144 km

18. Etappe, Freitag, 20. Juli:
Blagnac – Brive-la-Gaillarde 215 km

19. Etappe, Samstag, 21. Juli:
Bonneval – Chartres 52 km, EZF

20. Etappe, Sonntag, 22 Juli:
Rambouillet – Paris Champs-Élysées 130 km



Auch Giro-Strecke 2012 vorzeitig online

Nicht nur der Etappenplan der Tour de France 2012 kursiert seit gestern bereits im Netz. Auch der Streckenverlauf des nächstjährigen Giro d’Italia (5. – 28. Mai 2012) scheint fünf Tage vor der offiziellen Präsentation kein Geheimnis mehr zu sein. Wie cyclingnews.com berichtet, soll die Route auf der englischsprachigen Version der Giro-Website verfügbar gewesen sein.

Bereits bekannt waren die drei „Dänemark-Etappen“ des am 5. Mai 2012 mit einem Prolog in Herning beginnenden 95. Italien-Rundfahrt. Im Etappenplan finden sich zudem ein Mannschaftszeitfahren über 32 Kilometer in Verona sowie ein abschließendes Einzelzeitfahren über 31,3 Kilometer in Mailand.

Die entscheidenden Bergetappen stehen in der letzten Giro-Woche mit Ankünften in Cortina d’Ampezzo, Alpe di Pampeago sowie am am Passo dello Stevio an.

Etappenplan Giro d’Italia 2012:

Prolog, 5. Mai: Herning – Herning, 8.7 km, EZF
1. Etappe, 6. Mai: Herning – Herning, 206 km
2. Etappe, 7. Mai: Horsens – Horsens, 190 km
8. Mai, Ruhetag, Transfer nach Italien
3. Etappe, 9. Mai: Verona – Verona, 32.2 km, MZF
4. Etappe, 10. Mai: Modena – Fano, 199 km
5. Etappe, 11. Mai: Urbino – Porto Sant’Elpidio, 207 km
6. Etappe, 12. Mai: Recanati – Rocca di Cambio, 202 km
7. Etappe, 13. Mai: Sulmona – Lago Laceno, 229 km
8. Etappe, 14. Mai: San Giorgio nel Sannio – Frosinone, 171 km
9. Etappe, 15. Mai: Civitavecchia – Assisi, 187 km
10. Etappe, 16. Mai: Assisi – Montecatini Terme, 243 km
11. Etappe, 17. Mai: Seravezza – Sestri Levante, 157 km
12. Etappe, 18. Mai: Savona – Cervere, 121 km
13. Etappe, 19. Mai: Cherasco – Cervinia, 205 km
14. Etappe, 20. Mai: Busto Arsizio – Lecco/Pian dei Resinelli, 172 km
21. Mai: Ruhetag
15. Etappe, 22. Mai: Limone sul Garda – Falzes/Pfalze, 174 km
16. Etappe, 23. Mai: Falzes/Pfalzen – Cortina d’Ampezzo, 187 km
17. Etappe, 24. Mai: San Vito di Cadore – Vedelago, 139 km
18. Etappe, 25. Mai: Treviso – Alpe di Pampeago, 197 km
19. Etappe, 26. Mai: Caldes/Val di Sole – Passo dello Stelvio, 218 km
20. Etappe, 27. Mai: Milano – Milano, 31,5 km, EZF


Königsetappe mit 5.900 Höhenmetern

Fans wählen das Stilfserjoch ins Giro-Programm 2012

29.09.2011 – Berlin (dpa/rsn) – Nach dem zum Teil knüppelharten Parcours 2011 wollen die Veranstalter des Giro d`Italia im nächsten Jahr zwar mit einer besser ausbalancierten Strecke aufwarten.

Die Königsetappe jedoch wird es in sich haben: Auf der vorletzten Etappe müssen die Fahrer über 218 Kilometer insgesamt fünf Berge der höchsten Kategorie und als Finale das Stilfserjoch bewältigen. Wie die Organisatoren mitteilten, ist der Alpenpass die höchste Bergankunft in der Geschichte der Rundfahrt und die Krönung der Etappe, auf der das Peloton nicht weniger als 5900 Höhenmeter bewältigen muss.

Nach einer Meldung der Gazzetta dello Sport hätten bei einer Umfrage die Fans für das 2.757 Meter hohe Stilfserjoch und als vorletzten Anstieg den Passo del Mortirolo (1.718 Meter) votiert.

Vor allem der Mortirolo hat es mit 11,4 Kilometern Länge, einer durchschnittlichen Steigung von 10,4 Prozent und Spitzenwerten von 21 Prozent in sich. Das Stilfserjoch steht zum dritten Mal nach 1972 und 1975 als Bergankunft im Giro-Programm.

das ist ja auch erst die 19. Etappe…

19. Etappe, 26. Mai: Caldes/Val di Sole – Passo dello Stelvio, 218 km

und dann dann “nur noch” ein Einzelzeitfahren einen Tag später..

die Teilnehmer werden sich freuen…  hihihi
20. Etappe, 27. Mai:
Milano – Milano, 31,5 km, EZF

   Quelle dieser Information : www.radsport-news.com

“:-Didi´s Friends Club Piraten Weekend 2012 ”

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Donnerstag, 6. Oktober 2011 von Didi in Allgemein

Straßen-WM 2012 in Valkenburg bzw. Limburg

Die Straßen-WM findet 2012 offiziell in der niederländischen Region Limburg statt. Gastgeberort ist praktisch Valkenburg, wo die WM bereits 1938, 1948, 1979 und 1998 stattfand. Oberhalb von Valkenburg liegt hinter dem Cauberg die Ziellinie für alle Wettbewerbe. Lediglich die Startorte der Einzelzeitfahren und des Männer-Straßenrennens liegen in Limburg verstreut, und zwar in Sittard, Landgraaf, Eijsden, Heerlen und Maastricht.

Eine Rückkehr in den Terminplan der Straßen-WM gibt es 2012 für das Teamzeitfahren. Im Rahmen der Weltmeisterschaften wurde das Teamzeitfahren zuletzt 1994 ausgetragen. Die Disziplin wird in Limburg von der Frauen- und Männer-Elite bestritten. Ob die Tradition 2012 in Form des Straßenvierers fortgesetzt wird, oder die Teamstärke stattdessen 5 oder 6 betragen wird, scheint noch nicht geklärt zu sein.

Terminplan
So 16.09. Teamzeitfahren Frauen
So 16.09. Teamzeitfahren Männer
Mo 17.09. Einzelzeitfahren Juniorinnen
Mo 17.09. Einzelzeitfahren U23 Männer
Di 18.09. Einzelzeitfahren Junioren
Di 18.09. Einzelzeitfahren Frauen Elite
Mi 19.09. Einzelzeitfahren Männer Elite
Fr 21.09. Straßenrennen Juniorinnen
Sa 21.09. Straßenrennen U23 Männer
Sa 22.09. Straßenrennen Frauen Elite
So 22.09. Straßenrennen Junioren
So 23.09. Straßenrennen Männer Elite



Didi´s Friends Club „Piraten der Landstraße“   sind auch dabei !!!!


Hab hier mal drei Highlights für Euch zusammengestellt.

Sonntag, 16.09.2012  beim wieder neu im WM-Plan festgelegten Teamzeitfahren der Frauen und Männer.


Mittwoch, 19.09.2012 beim Einzelzeitfahren der Männer Elite (Titelverteidiger Tony Martin)

An diesen beiden Tagen sollten wir Fahrgemeinschaften bilden. Mit den Fahrzeugen bis in die Gegend Heerlen fahren fahren… dort die Fahrzeuge abstellen und dann mit dem Rennrad zur jeweiligen Strecke radeln.  ( wo wir die Fahrzeuge abstellen werden wir kurzfristig entscheiden… ist abhängig davon vom jeweiligen  Streckenverlauf )

Der Höhepunkt einer Rad Weltmeisterschaft ist das Strassenrennen der Männer Elite.

Im Jahr 2012 ist der Kurs sehr schwierig  und es wird ein hoch interessantes kurzweiliges Rennen erwartet. Die Finals der Straßenrennen werden auf einem 16,5 Kilometer langen Rundkurs mit Bemelerberg und Cauberg gefahren. Sämtliche Streckenabschnitte sind bekannt aus dem Amstel Gold Race und den zahlreichen weiteren Radrennen in Limburg.

Hier werden wir Samstags, den 22.09.2012 ( früh morgens ) mit dem Rad von Köln aus in Richtung Niederlande starten.

Übernachtung in der Umgebung von Elsloo/Geleen   ( = ca. 100 km  – 120 km)

Da ich eine große Nachfrage von Übernachtungen in der Region erwarte, ist es angebracht, so früh wie möglich ein Quartier für uns zu reservieren. Ich bitte Euch alle mal in Eure Terminkalender zu schauen und diesen Termin schon mal zu markieren. Je früher Ihr mir bestätigen könnt, das Ihr dabei seid, desto besser.

Bestimmt bekommen wir an dem Tag noch das Finale vom Strassenradrennen der Frauen und/oder der Junioren mit.

Wenn einer nicht mit dem Rad mitfahren möchte, aber trotzdem Interesse zeigt an dem Wochenende mit uns zur WM zu fahren, für den werden wir versuchen eine Möglichkeit zu organisieren auch mitzukommen.

Am nächsten Tag ( Sonntag, den 23.09.2011 ) werden wir uns dann das Straßenradrennen der Männer Elite ansehen.

Im Anschluß  ( nach 17:00 Uhr ) geht es dann mit einem Bus nachhause.  ( den werde ich für uns organisieren, wenn ich weiß wie viele Personen an dem Wochenende mitkommen ).

Ich denke mir das wird ein tolles Wochenende für Didi´s Friends Club und alle anderen die sonst noch mitkommen möchten.

Wer sich für dieses Wochenende interessiert, der bitte ich hiermit  sich so schnell wie möglich bei mir zu melden, damit ich schon mal ein „Indikation“ dafür bekomme, wie viele Personen es ungefähr werden. 

Danke

Grüße

Euer

:-Didi

 Interessenten bitte melden

mailto : didisfriendsclub@gmx.de

„Der Schmerz geht, der Stolz bleibt“ von Stefan Sturm

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Mittwoch, 5. Oktober 2011 von Didi in TOUR Transalp

Hier ein ganz toller Bericht von der Tour Transalp 2011.

 

Stefan und seinen Bruder Wolfgang traf ich in diesem Jahr beim Start in Sonthofen. Wolfgang ( er wohnt in Köln Roggendorf ) hat schon einige Trainings-Kilometer mit uns zusammen auf unseren heimischen Strassen zurückgelegt.

 

Ich empfinde das sein Bruder Stefan,  in diesem kleinen Bericht genau das beschreibt, warum eine Teilnahme am Transalp ein so tolles unvergessliches Erlebnis ist !

 

Für mich ist jeder ein Sieger der sich dieser Herausforderung stellt, egal wielange sie/er und sein(e) Partner(in) für die 7 Etappen über die Alpen benötigen.

 

Die vorne an der Spitze mitfahren

  • Trainieren viel mehr ( weil sie mehr Zeit haben)
  • Fahren auch nur am eigenen Leistungslimit
  • Haben viel mehr Zeit sich zwischen den Etappen zu erholen

 

Also -> chapeau , Hut ab, ich verneige mich vor jedem der eine Tour Transalp bendet, egal mit welchem Ergebnis !!!!!!!

 

Euer Didi

 

So jetzt aber…  hier der total geniale Bericht von Stefan  

 

„Der Schmerz geht, der Stolz bleibt“

Grandiose Leidenstour für zwei Postler über die Alpen

Im Team stark – mit diesem Vorsatz gingen mein Bruder Wolfgang Sturm,

Transitionmanager bei IT Brief und ich, Stefan Sturm, Bemesser beim ZSPL Mayen, als

Team Alpenstürmer am 26.06.2011 in Sonthofen im Allgäu an den Start der 9. Schwalbe

Tour Transalp powered by Sigma. Sie ist eines der härtesten Etappenrennen der Welt für

ambitionierte HobbyRennradfahrer. Zusammen mit mehr als 1.200 Radsportlern aus 28

Nationen galt es an 7 Renntagen, ca.1.000 Kilometer mit 20.000 Höhenmetern und 21 teils

gewaltigen Alpenpässen zu bezwingen.

Um aus einem solchen Highlight, einen „Alptraum“ im positiven Sinne werden zu lassen,

war natürlich eine gründliche Vorbereitung mit vielen Trainingshöhenkilometern die

Grundvoraussetzung. Schließlich wollten wir nach Beendigung der 7. Etappe in Arco am

nördlichen Gardasee mit Stolz das begehrte FinisherTrikot überziehen.

Gemeinsame Stärke lautete das selbst auferlegte Motto für unser Zweierteam. Denn,

nicht die Gesamtzeit beider Fahrer wurde addiert, sondern nur die tägliche Zeit des

Zweitplatzierten. Das bedeutete für uns: je nach Tagesform half der „ Stärkere“ dem

„Schwächeren“ , gab Windschatten, kümmerte sich um die Verpflegung und motivierte.

Als „Finisher dieser (Tor) Tour galt nämlich nur, wer es als Zweierteam bis ins Ziel schaffte.

Die jährlich variierende Strecke führte in diesem Jahr vom Startort Sonthofen aus in

folgende Etappenorte: Imst, Ischgl, Naturns, Livigno, Ponte di Legno, Kaltern am See und

Arco.

Eine wie ich fand logistische Meisterleistung für das Organisationsteam. Schließlich

wurden täglich nicht nur über 1.200 Gepäcktaschen in die verschiedensten Unterkünfte

verteilt, sondern auch das gesamte Equipment des Start und Zielbereiches auf und

abgebaut. Für uns Fahrer allerdings unverzichtbar, da wir doch rund um die Uhr ein volles

Programm zu absolvieren hatten. 06:00 Aufstehen; 06:45 Taschen an der Rezeption

abgeben; 07:00 Frühstück; 08:00 in den Startbereich begeben und das Bike checken; 09:00

Start, angetrieben durch „Highway to hell“ von AC/DC; ca: 14:00 – 15:00 Zielankunft;

Kohlehydratspeicher auffüllen; Hotel suchen; duschen; Trikot waschen; Muskeln pflegen;

ggf.: Radcomputer auslesen; 18:00 Nudelparty mit anschließender Siegerehrung , den

Bildern des Tages und dem Briefing der kommenden Etappe durch Rennleiter Uli Stanciu;

zurück im Hotel noch die inzwischen hoffentlich getrockneten Klamotten bereitlegen;

versuchen abzuschalten um den so wichtigen Schlaf zu finden.

Welches Tempo würde wohl das richtige sein ? War eine volle Woche im Hochgebirge

nicht doch eine Nummer zu groß für uns ? Nein, war sie nicht. Das „ Einrollen im Allgäu“

auf der 1.Etappe führte uns über das Oberjoch und das steile Hahntennjoch nach Imst in

Tirol. Der zweite Renntag durch das Montafon, über den Arlbergpass und die Silvretta

Hochalpenstraße, auf die mit steilen Rampen und unzähligen Serpentinen gespickte Bieler

Höhe. Bei brütender Hitze entschädigten hier die Traumblicke auf die Gipfel über den

Silvrettastauseen und die genussvolle Abfahrt durch`s Paznauntal zum Tagesziel in Ischgl.

Auf dem Weg nach Naturns in Südtirol, über Norbertshöhe und Vinschgauer Höhenstraße,

warfen uns am dritten Tag gleich mehrere technische Defekte immer wieder zurück. Zum

Glück gab es für solche Fälle einen Sevicewagen der mit dem nötigen Material aushalf. Von

Naturns ging es nach Livigno über das „Dach der Tour“ , das berühmte „Stilfser Joch“ in

2.753 Metern Höhe. Auf der Königsetappe bedeutete dies für das Feld einen Anstieg von

2.200 Höhenmetern am Stück zu bewältigen. Der höchste und faszinierendste Pass der

Zentralalpen, der eigentlich mit Traumausblicken auf das Ortlermassiv entschädigen sollte,

die wir aber erst am Abend auf Bildern realisieren konnten. Zu sehr galt die Konzentration

mit starrem Blick dem Hinterrad des Vordermannes oder den Leistungsdaten auf dem

Computerdisplay. Auf den Spuren des Giro d` Italia verlief Etappe 5, über den berühmt

berüchtigten Passo Mortirolo nach Ponte di Legno im Adamello Skigebiet. Hier wo einst

Marco Pantani sein Meisterstück ablieferte, stellten sich dem Peloton Rampen von 19%

Steigung in den Weg. Nach dem darauffolgenden langen Teilabschnitt über Passo

Tonale,Brezer Joch und Gampenpass nach Kaltern am See, stand bereits am letzten Renn

tag das „Grande Finale“, zum Zielort Arco im Trentino an. Nach einer letzten

Genussabfahrt mit super Ausblicken auf den unter uns liegenden Gardasee erreichten wir ,

angefeuert von vielen Radsportfans und ein wenig Wehmut schließlich die Finish Line.

Warum wir uns das alles antun und auch noch Geld dafür bezahlen ? Weil es der Traum

vieler Hobbyradsportler ist, sich einmal unter Profibedingungen und fast dopingfrei ( am 6.

Tag gönnte ich mir ein Paulaner) aus eigener Kraft über die Berge zu kommen. Einmal auf

Augenhöhe mit Giro, Vuelta und Tour de France zu sein um dabei das ContadorGefühl

spüren zu können.

Wir benötigten exakt 37 Stunden, 56 Minuten und 5 Sekunden, landeten auf Rang 87 in

der Kategorie Masters und auf Rang 263 im Gesamtklassement. Für die Statistik eine

Platzierung im Nirgendwo, für uns beide jedoch ein großer Sieg.

Stefan Sturm


Campana Classic 2011

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Dienstag, 4. Oktober 2011 von Didi in Allgemein

Campana Classic 2011     ( 03. Oktober 2011 )



Kurz vor acht und schon auf dem Rad. Es ist noch recht kühl und eine Windjacke und Armlinge sind  heute für die ersten Kilometer angebracht.


Viele fragen sich bestimmt, warum schon so früh auf dem Radel und das auch noch an einem Feiertag.


Ihr wisst gar nicht was Ihr da verpasst.

Die ersten Kilometer durch den nahegelegen Park. Noch liegt eine schmale  Schicht Nebel über den Wiesen und wenn der Blick nach oben wandert, sieht man schon den blauen Himmel. Einige Raben ziehen Ihre Kreise vor dem stahlendblauen Hintergrund.

Weiter durch die noch autofreien Strassen.  Schon allein all diese Atmosphäre entschädigt einen dafür, auch mal an einem Feiertag früher aufzustehen.


Am Rhein angekommen wartet schon Clemens am verabredeten Treffpunkt. Die Fahrt führt weiter am Kölner Hafen und der Kölner Altstadt vorbei. Den Kölner Dom lassen wir heute mal „links liegen“.

Über die Mülheimer Brücke rüber zur „ Schäl Sick“.

Jetzt können wir auch noch fast die gesamte Strecke bis Leverkusen auf der noch immer „ ziemlich „ autofreien Zone „ radeln.  Noch sind die wenigen Autofahrer auch entspannt und überholen uns ohne zu hupen und im ausreichenden Abstand. Das ist nicht immer so !!!


So jetzt ist der zweite heutige Treffpunkt an der Leverkusener Autobahnbrücke erreicht.

Hier warten noch Thomas, Salvatore, Pino, Frank P.-B., Wolfgang und unser Hoppers-Friend Jörg.

Und weiter geht’s über Opladen, Lützenkirchen, Dierath nach Burscheid zum Radsporthaus Campana.


Hier sind schon einige Teilnehmer der heutigen Touren und nach und nach füllt sich der Platz vor dem Radsporthaus. Jetzt noch zur Anmeldung und jeder erhält eine Trinkflasche gefüllt mit einigen Energie Riegeln.


10:00 Uhr… es kommt Bewegung in den Haufen der MTB- und Rennradfahrer.

Es erfogt die Aufteilung in verschiedene Gruppen. 

Nachdem jeder seine Gruppe gefunden hat, erfolgt von Sven Riedesel eine kleine Ansprache.


Dann geht es los… zuerst die 100km Rennradfahrer und danach geht dann unsere Gruppe, die 60 km Rennradfahrer auf die Strecke.

Die ersten Kilometer über Dierath nur bergrunter nach Lützenkirchen ist es doch noch ziemlich kühl, aber nachdem wir wieder nach Burscheid den Berg hinauf radeln wir es mir wieder warm. Die Wärme  setzt sich immer mehr durch und  bald sind wir froh das wir in kurzem Trikot und kurzer Hose gestartet sind.

Von Burscheid aus führt die heutige Strecke einen kleinen Teil über die Burscheider RTF Strecke. Blecher, Glöbusch, Odenthal und dann geht’s es durchs Scherfbachtal. Es folgt dann der Anstieg hinauf nach Eikamp. Nach einer kleiner Pause oben angekommen in Eikamp geht es dann runter nach Herrenstrunden. Jetzt führt die Strecke über Rund um Köln Terrain ..  aber entgegengesetzt… hinauf nach Spitze… und weiter dann runter nach Dürscheid… und wieder hinauf nach Biesfeld… jetzt folgt ein sehr schönen Teil der heutigen Runde..  es geht stetig rauf und runter mit vielen schönen Kurven bis wir wieder kurz vor Kürten auf die Wipperführter Strasse stoßen. Hinter Kürten erfolgt der nächste Anstieg und hier kommt für mich „ Bergischland Kenner „ das erste Stück was ich noch nicht gefahren bin. Super schöne Abschnitt hinauf zur B605. Jetzt heißt es ein wenig aufpassen. Der Verkehr hat jetzt verdammt zugenommen und auf der B605 Richtung Bechen rasen die Autos und Motorräder jetzt an uns vorbei als ob wir gar nicht da wären.

Kurz hinter Eisenkaul geht es dann nach Richershagen… es folgt eine steile Abfahrt aber danach geht es schon wieder hoch nach Bechen…Rodenberg, Landwehr, Neschen, Hüttchen, Grimberg und Schmeisig heißen die nächsten Ortschaften bevor es runter geht nach Altenberg. Jetzt noch hoch nach Blecher…  ooh was ist das…  fast alle 20 Meter ein „ sleeping policeman „ was soll denn das… einer der schönsten Abfahrten hier bei uns im Bergischen Land wurde entschärft… bestimmt nicht wegen uns Radfahrern… aber das ist ein anderes Thema… wir genießen den heutigen Tag…und lassen uns unsere Laune auch nicht hierdurch verderben…. Bald ereiechen wir wieder Burscheid und den Ausgangspunkt unserer heutigen Campana Classic Tour 60 km.  Wir sind alle hochzufrieden… die Streckenführung war genial… Danke Sven für deine schöne Führung !!!


Jetzt gibt es noch was zu trinken und eine Kleinigkeit zu essen.

Die Sonne brennt jetzt ganz schön auf uns nieder und dann brechen „Didi´s Friends“ auch wieder auf..  wir müssen ja noch alle zwischen 25 und 35 Kilometer nach Hause. Jeder von uns hat heute wenigstens 110 km aber einige auch 130 km geradelt.  Das tat noch mal richtig gut so zum Sasionende hin.

 Hey Ihr Piraten der Landstraße… nicht vergessen.. !!

Am Sonntag, den 16.10.2011 ist die letzte RTF dieses Jahres.

Die Kölner Saisonabachlussfahrt

Datum

So, 16.10.2011

Veranstalter

BSG Stadt Köln e.V.

Strecken

111/ 73/ 44 km

Startort

Colonia-Allee 10 – 20


51067 Köln


AXA

:-Didi´s Friends Club


Treff

8:15 Uhr

Startzeit

8:30 Uhr

 Würd mich freuen wenn viele von Euch dabei sind um die  RTF Saison 2011  ausklingen zu lassen.

 Euer

Didi