Spanien steht fest zu seinem(n) Dopingsünder(n)

0 Kommentare

Dienstag, 21. Februar 2012 von Didi in Doping

Von Peter Ahrens   Quelle SPIEGELONLINE Sport

Tennisstar Nadal über Contador: “Es ist zum Heulen”

Von Tennisstar Rafael Nadal bis hin zum ehemaligen Tour-de-France-Sieger Miguel Induráin: Die Spanier empören sich über die Dopingstrafe für Radprofi Alberto Contador. Weitaus zurückhaltender reagiert der aktuelle Tour-de-France-Sieger Cadel Evans. 

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Hamburg – Dopingvorwürfe – das Thema ist Rafael Nadal durchaus vertraut. Der Tennis-Superstar aus Spanien muss sich seit Jahren gegen den Verdacht wehren, leistungssteigernde Mittel könnten bei seinem Aufstieg an die Weltspitze mitgeholfen haben. Mal wurde sein Name im Zusammenhang mit dem berüchtigten Dopingarzt Eufemiano Fuentes genannt, zuletzt wunderte sich Frankreichs Tennis-Ikone Yannick Noah, dass die Spanier alle so wirken, als seien sie “wie Obelix in den Zaubertrank gefallen”.

Dass so einer die Sperre seines Landsmanns Alberto Contador missbilligen würde, ist daher nicht so wirklich überraschend. Contador stand wie Nadal schon 2006 im Ruch, Fuentes-Kunde gewesen zu sein. “Die Contador-Nachricht ist unglaublich. Sie geben ihm die Höchststrafe! Das ist zum Heulen”, twitterte Nadal zu der Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofes Cas, den spanischen Radstar bis August zu sperren. Contador, in dessen Urinprobe 2010 der verbotene Wirkstoff Clenbuterol festgestellt wurde, darf damit nicht an der Tour de France und an den Olympischen Sommerspielen in London teilnehmen. Der Tour-Sieg 2010 und der Giro-Triumph 2011 wurden ihm nachträglich aberkannt.

Spanien zeigt sich seitdem empört – schließlich hatte der spanische Verband Contador bereits im Januar 2011 flugs freigesprochen. Die Zeitung “El Mundo” schäumt: “Jeder Jurist, der das Urteil liest, kommt zu dem Schluss, dass die Sperre für Contador ein kompletter Irrsinn ist.” Und “Marca” sekundiert: “Der Internationale Sportgerichtshof hat den Verstand verloren. Die Verurteilung Contadors ist der Höhepunkt der Absurdität.”

Der fünfmalige Tour-de-France-Sieger Miguel Induráin nannte es eine “lächerliche Entscheidung”. Auch gegen Induráin verstummten die Dopinggerüchte nie, gegen Sastre kamen 2008 Vorwürfe auf, denen aber keine Beweise folgten. Der Toursieger von 2006, Oscar Pereiro legte sich fest: “Ich glaube, dass er unschuldig ist. Ich kenne ihn.” Pereiro hatte seinen Toursieg der Tatsache zu verdanken, dass der eigentliche Sieger, Floyd Landis aus den USA, als Dopingsünder entlarvt wurde.

Evans äußert sich zurückhaltend

Überhaupt: Aus dem Radsportlager kommen als Reaktionen auf den Cas-Spruch die üblichen Reflexe. “Jemand möchte den Tod des Radsports”, versuchte sich Belgiens Rad-Idol Eddie Merckx an einer Verschwörungstheorie. Das Strafmaß sei “völlig übertrieben”, befand der frühere Toursieger Pedro Delgado. Delgado hatte die Tour 1988 gewonnen, obwohl er positiv auf Doping getestet worden war. Da das bei ihm festgestellte Mittel aber nur auf der Dopingliste des Internationalen Olympischen Komitees, nicht aber auf der des Rad-Weltverbandes UCI stand, durfte er seinen Titel behalten.

Zurückhaltender gab sich der aktuelle Tour-Champion Cadel Evans aus Australien. Er sieht sich durch das Urteil bestätigt, dass der Radsport im Kampf gegen Doping eine Vorbildfunktion einnimmt. “Der Radsport hat mehr als genug getan, um zu zeigen, dass er die richtigen Dinge tut, wenn es um den Kampf gegen Doping geht. Jetzt ist es Zeit für andere Sportarten, um auf den Radsport zu schauen und abzugleichen, was wir tun, damit der Kampf gegen Doping irgendwann mal sportartübergreifend gewonnen werden kann”, sagte Evans dem australischen Sender SBS.

Den Fall Contador kommentierte er nicht konkret: “Ich kenne die Hintergründe und die genaue Faktenlage nicht. Ich mache nur meinen Job, zu entscheiden haben andere Autoritäten.”

Der deutsche Teamchef des Profirennstalls Katjuscha, Hans-Michael Holczer, ließ mitteilen: “Das einzig Positive, was ich dem Urteil abgewinnen kann, ist die Tatsache, dass man uns nicht vorwerfen kann, dass wir Tour-Gewinner schonen würden.”


Schneeflocken bei der Landung auf Mallorca

0 Kommentare

Mittwoch, 15. Februar 2012 von Didi in Allgemein

Schneeflocken bei der Ladung !

            Sonnenschein ein wenig Regen und fürs Radtraining akzeptable Temperaturen

                        für einen Freizeitradler  !

 Bei  minus 10 Grad startete der Flieger von Köln Bonn aus Richtung Mallorca.

Schon während des Fluges wurden wir unterrichtet, daß es am Zielort ein wenig schneien würde. Ungewöhnlich.für Palme de Mallorca, auch der tolle Blick auf die Berge der Insel welche von Schnee komplett bedeckt waren ist nicht die Regel.

 Am Flughafen in Palma de Mallorca herrschte ein reges Treiben. Morgen war der Start zur „ Vuelta Mallorca“ und viele der Teilnehmer warteten bei der Sperrgepäckausgabe auf Ihre Rennräder.

 Mit  unserem Flieger war Gerald Ciolek vom Team Quick Step  mit auf die Insel gekommen.

 Vor dem Flughafen warteten schon die großen Busse von den Teams „Team Saxobank“ „ BMC Racing Team“  „ Radioshak Nissan Trek „ „ Movistar“ „ Rabobank“ „ Omega Pharma Quick Step“ um nur einige zu nennen auf Ihre Fahrer, die nach und nach auf der Insel eintrudelten.

 Ist schon für einen Radsportliebhaber etwas außergewöhnliches viele von den Fahrern zu sehen, welche man das ganze Jahr über in Fernseh- und Zeitungsberichten verfolgt.

 Tony Martin und das komplette Team Rabobank liefen  Magali bei der Gepäckausgabe  über den Weg.

„Die sind gar nicht so groß wie ich mir das vorgestellt habe. In den Medien kommt das einem wirklich anders vor.“.

 Wir haben uns dann unseren Mietwagen abgeholt und schon ging es mit „ Lilah „ unserer kleinen französischen Bulldogge ab Richtung Cala Ratjada.

6 Grad zeigte der Temperaturanzeiger  in unserem Auto und hinter Manacor hatten wir dann schon fast 10 Grad. Was wollen wir mehr, das sind schon 20 Grad mehr als morgens in Köln.

Unterwegs kamen uns schon einige Radler entgegen. Ohh.. die kämpften ganz schon mit dem Wind.

Der Wind sollte und wurde auch in den nächsten Tagen beim Radtraining zum  unserem größten Feind.

Nach dem Einchecken in unserem Hotel „ S’Entrador Playa „ direkt an der Calla Guya in Calla Ratjada  gelegen, machten wir uns auf den Weg zum Cafe Noah´s.

Cafe con Leche, Eiweißschock usw. ..  . Wir saßen draußen windgeschützt auf der Terrasse und genossen die ersten Sonnenstrahlen. „ Lilah „ unsere Sonnenanbeterin  konnte es wohl gar nicht fassen das Ihre so geliebte Sonne hier auf sie schien.

 

 


Schnell waren Ihre Flugstrapazen vergessen und sie schlief ganz relaxt auf  Magali`s  Beinen ein.

So fängt ein schöner Urlaub an.

 


In den nächsten Tagen konnten dann die ersten Outdoor Rad-Kilometer mit den Freunden Jessica, Alex, Markus und Sascha zurückgelegt werden.

Jeden morgen zuerst einmal vor dem Frühstück eine gute ½  bis ¾ Stunde mit „ Lilah „ durch den Cala Guya Wald joggen kam bei den sportlichen Aktivitäten auch noch dazu.


Einen Tag fuhren wir mit dem Auto nach Felanitx und schauten uns dort die Etappe der „ Vuelta Mallorca“ an. Ohh die Jungs fast alle schon in kurzer Hose und einige auch schon mit Kurzartrikot…   naja..  jeder muss selber wissen was für einen gut ist!

Denke mir einige haben ihre, nennen wir es mal sehr sommerliche Kleidung, ein wenig später als ein Hagelschauer kurz hinter Manacor  auf sie niederprasselte, dann doch bereut !


Einen Regentag hatten wir auch und auch die Radrundfahrt wurde an dem Tag wegen Schnee in den Bergen nicht gestartet. Wir sind dann mal nach Playa de Muro gefahren und haben den Mechanikern vor dem Hotel wo allen untergebracht waren mal über die Schultern geschaut. Einfach Wahnsinn was die Jungs für ein Material zur Verfügung gestellt bekommen.

Ganz tolle Räder haben in diesem Jahr die Fahrer von „ Europcar „ Die  grünen Colnago’s sehen super aus.

 An einem anderen Tag kamen Cadel Evens und die anderen Fahrer von BMC Raicing Team  uns mit Ihren Zeitfahrmaschinen entgegen.

 


Einen Tag bin ich dann alleine mal nach San Salvador bei Felanitx geradelt. Dort musste ich dann neidlos anerkennen das ich doch  ein paar Jahr älter bin als die aktuellen Profis. Fuhr für meine Verhältnisse ( = eigene Einschätzung ) schon relativ flott den Berg hinauf  zum Kloster San Salvador als dann plötzlich das gesamte Team Rabobank, angfeführt von Luis Leon Sanchez,  buchstäblich an mir vorbei flogen. Tja… man muß auch mit Niederlagen leben können .  nein Scherz beiseite !!  jeder sollte sich damit zufrieden geben und sich darüber freuen sein eigenes Limit zur erreichen ohne Zuhilfenahme von verbotenen Mitteln !!!!!

Das sollte das Ziel eines jeden Freizeitsportlers sein. Jeder hat andere Vorraussetzungen bezogen auf  der Zeit die er zum trainieren zur Verfügung hat und natürlich ganz besonders die körperlichen Vorraussetzungen unterscheiden ganz besonders uns Freizeitsportler !!!! Wir werden ja auch nicht dafür bezahlt und bekommen keine Preise für unsere sportlichen Leistungen.

An dem heutigen Tag war es dann so „ warm „ das ich sogar eine kleine Pause auf dem Markplatz in Petra einlegte. Als ich dann am späten Nachmittag wieder in Cala Ratjada einrollte hatte  ich 5 Stunden gut trainiert und der Kuchen und Kaffee schmeckte mir ganz besonders gut..  hihih !!!


Die Tage auf der Insel mit Magali , Lilah und den Freunden waren sehr kurzweilig und schon bald war die Woche vorbei. Am Samstag Abend ging unser Flieger zurück in die Heimat.

Vormittags bin ich dann noch mit Markus eine kleine Runde geradelt.


Um 20:20 Uhr hob der Flieger dann ab Richtung Colonia !


Bin nicht traurig da ich weiß, das es nicht lange dauert und es heißt wieder:

„ Ab auf die Insel !!! „  ich freu mich schon… ganz besonders weil wir im März mit ca. 25 Personen zusammen in Alcudia ein kleines „ Didi´s Friends Club Trainings Camp“ absolvieren.


Hey Ihr Piraten der Landstraße, ich hab wieder ein paar tolle Routen für Euch vorbereitet.

Für jeden wird was dabei sein, wenn es dann jeden morgen um 10 Uhr Uhr vor dem Hotel „Coral de Mar in Alucudia nach einem kurzem Briefing heißt…  ABFAHRT !!!!


Bis bald

Euer Didi