4. Etappe Didi´s Friends Club Mallorca Tour 2012

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Freitag, 20. April 2012 von Didi in Allgemein

 

 

Sonnenaufgang -> Blick vom Pollenca Club Resort auf die Bucht von Pollenca

Mittwoch, 28.03.2012,

                                           

->  10 Uhr Hotel Estrella Coral de Mar.

                                   

Heute haben wir die Zeit- und Kilometermäßig bisher längste Etappe vor uns. Schon beim Briefing der heutigen Fahrstrecke kann ich in manchen Gesichtern  „Skepsis“ erkennen. “Hoffentlich ist das heute nicht zu schwer und zu lang für mich????”. Aber trotzdem fahren alle mit. “Wir schaffen das schon!!!”. Das ist die richtige Einstellung. “Wofür sind wir denn hier ?” Nicht um Ruhetage einzulegen. Jeder möchte doch die Zeit hier und besonders das wunderschöne Wetter ( da hatten wir bisher sehr viel Glück ! ) ausnutzen. Wer weiß schon wenn wir wieder zuhause in D-land sind, was uns dann für ein Wetterlage erwartet.

Also !!  Los geht’s !!!

 Richtung Can Picafort und dann weiter in Richtung Arta . Auf den ersten Kilometern warten ein paar fiese Wellen und auch der Wind meint es heute nicht so gut mit uns.

So nach ca 20 Kilometern verlassen wir die Strasse welche nach Arta führt und biegen rechts ab in Richtung Manacor. Auch hier geht es munter weiter. Kaum flach, ein ewiges auf und ab kostet schon heute in den ersten Stunden einigen sehr viel Kraft.


Ungefähr beim KM7 auf der Straße nach Manacor  biegen wir dann links ab. Eine meiner Lieblingssteckenabschnitte hier auf der Insel. Ich kenne nicht den Namen dieses Tales in welches jetzt die kleine Strasse steil bergrunter führt ( typisch für Mallorca von kleinen Steinmauern  gesäumt ist diese(r)  Strasse/Weg )


Ich nenne es immer das „ Orangental“  Hier ist es immer ein paar Grad wärmer ! Hier gibt es noch keinen Tourismus !  Eine sehr schmale aber asphaltierte Straße/Weg schlängelt sich durch die hier ansässigen Bauernhöfe. Überall blüht es und der unser Weg ist gesäumt von Zitronen- und Orangenplantagen. Es duftet hier auch ganz toll. Landwirtschaft noch im alten Still. Für mich Mallorca pur !!!


Bald nach einem klein Anstieg sehen wir schon die ersten Gebäude von Manacor in der Ferne.


  • Manacor ist der drittgrößte Ort der Insel Mallorca und liegt im Osten der Baleareninsel. Sie hat den Status einer Stadt (Ciutat) und ist zugleich landwirtschaftlicher Mittelpunkt des Ostteils der Insel.

Hier in Manacor ist auch ein berühmter Sohn dieser Insel zuhause

  • Rafael Nadal Parera (* 3. Juni 1986 in Manacor), ist ein spanischer Tennisspieler. Er wurde am 18. August 2008 erstmals die Nummer 1 der Tennis-Weltrangliste . Der Nachname Nadal entstammt dem dort gesprochenen Katalanisch und bedeutet Weihnachten. Im Alter von vier Jahren begann er mit dem Tennisspielen.

An dieser Stelle hier noch etwas über einen anderen  berühmten Sportler von der Insel

  • Jorge Lorenzo Guerrer (* 4. Mai 1987 in Palma,) ist ein spanischer Motorradrennfahrer.

Er ist 1,70 m groß und wiegt 55 kg, seine bevorzugte Startnummer war jahrelang die 48. Lorenzo gewann 2006 und 2007 auf Aprilia die WM-Titel in der 250-cm³-Klasse der Motorrad-Weltmeisterschaft. Zur Saison 2008 wechselte er in die MotoGP-Klasse zum Yamaha-Werksteam Fiat Yamaha. Im Jahr 2010 gewann Lorenzo seinen ersten Weltmeistertitel in der MotoGP-Klasse.


Wir umrunden sozusagen die Stadt Manacor im Uhrzeigersinn. Dabei passieren wir auch die Tennisschule von R.Nadal.

Gut das es diese Umgeheungstrasse um Manacor herum gibt. Wer schon mal versucht hat durch die Stadt direkt zu radeln, wird dies bestimmt kein zweites Mal versuchen. Ein Einbahnstrassengewirr vom allerfeinsten. An einer „ Direktissima“  durch Manacor bin ich auch schon gescheitert, wo ich von mir behaupten kann, daß ich mich doch sehr  schnell,  auch auf neuen Terrain orientieren kann. Aber das hier lasse ich auch in Zuzkunft mal sein. Mag die Innenstadt und der Dom den man immer von weiten sehen kann auch noch so schön sein.

  • Die Kirche Nostra Senyora dels Dolor am Platz Rector Rubí. Die Pfarrkirche wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts im neogotischen Historizismusstil gebaut. Sie steht an derselben Stelle, an der früher schon andere Kirchen standen. Die älteste wurde bereits 1232 dokumentarisch belegt und war wahrscheinlich über einer arabischen Moschee errichtet worden (Fund einer arabische Grabinschrift, die sich heute im Museu Diocesà in Palma befindet). An dem neuen Gebäude sind sowohl Bauelemente als auch Kunstgegenstände, die von lokalen Künstlern stammen, erhalten. Der Glockenturm ist unter dem Namen Torre Rubí bekannt, zur Erinnerung an den Baumeister der Kirche. Er ist an die Apsis angebaut, wo die vorherige Kirche das Hauptportal hatte. Es ist das höchste Gebäude Mallorcas (80m), ein neogotisches Werk des Architekten Gaspar Bennàssar i Moner, das mit der seinem Turm sogar die Kathedrale von Palma (67,5m) überragt.

Nach dem großen Kreisverkehr mit der hier auf der Insel besten Tankstelle ( Verpflegung für Radler , alles was der durstige und hungrige Körper benötigt ist hier 24h rund um die Uhr zu bekommen ) geht es bald dann endlich links ab. Raus aus dem Verkehr und wiederum rein in eine kleine Traumpassage auf der Insel. Kaum Verkehr und tellerflach führt unser Weg jetzt durch von Landwirtschaft geprägte Teile der Baleareninsel. Dann geht es noch mal links ab und die bis hierher schmale asphaltierte Strasse wird noch schmäler. Es geht jetzt durch viele Kurven und auch direkt über den Hof eines Bauernhofes. Kurz dahinter müssen wir aber dann wieder auf eine breitere sehr  befahrene Strasse ( Hauptvrbindungstrasse zwischen Manaocr und Felanitx)  rechts einbiegen. Schon bald haben wir aber Felanitx erreicht. So jetzt noch einen guten Kilometer durch die Stadt und immer Richtung Portocolom halten. Rechts neben uns ist jetzt schon das Kloster zu sehen. Es trohnt  auf dem Berg wo wir heute hinauf radeln möchten.

  • Die Anfahrt zum Kloster erfolgt über eine Serpentinenstraße, die von der Straße Felanitx – Portocolom abgeht. Der Weg bietet viele schöne Aussichtspunkte, führt an einer kleinen Kapelle, einem großen Steinkreuz aus dem Jahr 1957 und dem Christkönigmonument aus dem Jahre 1934 vorbei.

Obwohl die Klosteranlage eher schlicht wirkt und Festungscharakter aufweist, ist die Klosterkirche recht prunkvoll. Der Bildhauer Pere Coronero verzierte den barocken Hochaltar aus dem 15. Jahrhundert, der im Hauptschiff der Kirche steht. Eine Nachbildung des Abendmahls von der Puerta del Mirador der Kathedrale La Seu in Palma und eine Marienstatue aus dem 13. Jahrhundert sind zu besichtigen. Außerhalb des Gebäudes befindet sich ein 37 Meter hoher Turm, auf dem eine sieben Meter hohe Christusstatue steht. Erwähnenswert ist der Panoramablick über die gesamte Insel. Im Nordwesten sieht man die Serra de Tramuntana, den Südosten mit der Insel Cabrera und Richtung Norden bis nach Pollença und Alcúdia.  Im Vorraum des Klosters sind sechs Weltmeister-Trikots ausgestellt, welche der aus Felanitx stammende Guillermo Timoner zwischen 1955 und 1965 im Steherrennen der Bahnradfahrer errang.

Einige von uns bleiben unten am Fusse des Anstieges und genießen ein wenig die Sonnenstrahlen die jetzt so um die Mittagszeit doch schon ganz kräftig auf uns niederbrennen.

Der anderen „ Friends „ stürzen sich  in eine neue Challange hinauf zum Kloster San Salvador.

Für einige der erste große längere Anstieg in diesem Jahr hier auf der Insel.

Es fliesst viel Schweiß, aber alle schaffen den Aufstieg zum Kloster. ” Jeder an seinem eigenen Limit! “

Möchte an dieser Stelle noch mal was zu meiner Einstellung zum Freizeit- Jedermannsportler schreiben:

  • jeder sollte sich damit zufrieden geben und sich darüber freuen sein eigenes Limit zur erreichen, ohne Zuhilfenahme von verbotenen Mitteln !!!!!

Das sollte das Ziel eines jeden Freizeitsportlers sein. Jeder hat andere Vorraussetzungen bezogen auf  der Zeit die er zum trainieren zur Verfügung hat und natürlich ganz besonders die körperlichen Vorraussetzungen unterscheiden ganz besonders uns Freizeitsportler !!!! Wir werden ja auch nicht dafür bezahlt und bekommen keine Preise für unsere sportlichen Leistungen.

Oben angekommen ist es doch erheblich kälter, denn der Wind hier bläst ganz schön kalte Luft vor sich her. Nach einer kurzen Pause, bei welcher wir uns die Weltmeistertrikots,

                        


welche hier oben in der ersten Halle des Klosters hängen,  angesehen haben, fahren wir dann wieder runter zu den auf uns wartenden „ Friends“ am Fusse des Berges.

Gemeinsam geht es dann weiter. Kurz durch Felanitx hindurch führt uns unser Weg jetzt Richtung Petra. Dort legen wir unsere heutige große Pause ein. Nach den heutigen bereits hinter uns gelassenen schwierigen Kilometern schmeckt uns der Cafe con Leche und der Mandelkuchen ganz besonders gut.

  • Café con leche ist die spanische Form des Milchkaffees. Er besteht, wie in Spanien üblich, aus einem Espresso mit Milch. Die Röstung der Kaffeebohnen ist üblicherweise dunkler als in Deutschland. In Etwa die doppelte Menge Kaffee eines cortado wird in einer Tasse serviert. Die mit dem Dampf der Espressomaschine erwärmte beziehungsweise aufgeschäumte Milch kommt häufig getrennt in einer kleinen Kanne auf den Tisch. Die übliche Mischung ist eins zu eins.
    • Mallorca-Rezepte von Fet a Sóller

    Mallorquinischer Mandelkuchen

    • Ein Muss für den Mallorca-Liebhaber

    • Zutaten

           6 Eier

           abgeriebene Schale einer naturbelassenen Zitrone

           200g fein gemahlene Mandeln

           250g Puderzucker

           Mark 1 Vanilleschote od. entspr. Menge Vanillezucker

           eine Prise Salz

           Puderzucker zum Bestäuben

           Fett und Mehl, Gries od. Semmelbrösel für die Backform


    Zubereitung

           Eier trennen, Eiweiß mit etwas Salz sehr steif schlagen

           Eigelb mit Puderzucker, Vanille und der abgeriebenen Zitronenschale sehr schaumig rühren

           gemahlene Mandeln unterheben

           Eischnee unterheben

           Masse in eine gefettete, mit Mehl, Gries oder Semmelbrösel bestäubte Backform (26 cm Ø) geben

           Im vorgeheizten Backofen bei 175º circa 45 Minuten hellbraun backen. Evtl. den Kuchen während des Backvorgangs etwas abdecken. Vor dem Anrichten mit Puderzucker bestäuben.


    Das letzte Teilstück von Petra aus führt uns heute  uns dann über Maria und Muro auf dem direkten Wege wieder nach Alcudia. Wir wollten eigentlich dieses letzte Stück relativ locker nach Hause zum Hotel rollen, aber hinter Muro wird dann noch ” ein kleines Finale” bis Can Picafort angezettelt.  Ich bin überrascht was die ” Friends” plötzlich noch so drauf haben !!!!!


    Habe mich zum Ausklang des Tages mit Magli in Porte Pollenca im Cafe ” Cappucino” verabredet (und radle dann alleine noch ein paar Kilometer weiter), um den Tag hier direkt am Meer in der warmen Nachmittags-Abendsonne bei einem sehr guten Cafe Cortado  ausklingen zu lassen.

    •   Café cortado ist eine spanische Kaffeespezialität und besteht aus Espresso, der mit ganz wenig heißer, aufgeschäumter, manchmal auch gesüßter Milch „verschnitten“ (span. cortado) wird.


                                               

    Cappuccino        

    Café, Lounge, Restaurant, Cocktailbar etc.

    Passeig d’Anglada Camarassa, 07470 Pollença

    www.grupocappuccino.com

     

    Ein Besuch diese Cafes lohnt sich, schaut auch mal rein ins Haupthaus, Ihr werdet begeistert sein.

    So, Cortado genossen blad eingeschlafen durch die warme Sonneneinstrahlung, aber ich muß ja noch ca 6 Kilometer wieder zurück zum

     in unsere Villa Augusta. 

                    

    Hier müssen dann noch unsere beiden „ Enten „ gefüttert werden, welche immer angwaatschelt kommen, wenn wir auf unserer Terrasse  sind.    

                                                                                                                


    Der Club ist sher gut geeignet für Sportler im Frühjahr. War schon in vielen anderen Hotels bzw. Anlagen hier auf der Insel, aber hier habe ich mich bis jetzt am meisten wohl gefühlt.

     Ich glaube unser ” Josehp aus Eritrea” hat auch die Zeit hier genossen.  Oder , was sagt/zeigt  uns dieses Bild ?????

     

    Für Triathleten ist die Anlage ganz besonders geeignet weil neben dem großem Pool für alle noch ein extra Schwimmbecken zur Verfügung steht.

     

    Ich freu mich schon auf das Abendessen und auf die unendlichen Diskussionen  danach in der Lounge.

    Aber um 22 Uhr ist dann auch Schluß, denn morgen wartet die „ Königsetappe der diesjährigen Radeltour auf „ Didi´s Friends“

    • Coll de Sa Bataia (579 m)
    • Puig Major (880 m)
    • Coll dels Reis (Sa Calobra) (800 m)


    Bis dann

    Euer Didi

    3. Etappe Didi´s Friends Club Mallorca Tour 2012

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    Dienstag, 17. April 2012 von Didi in Allgemein

    Dienstag 27.3.2012

     

     

    Heute ist  für uns eine kleine nicht so schwere Etappe auf dem Programm.

    Die Beine müssen sich etwas von der langen schweren Tour von gestern erholen.

    Ich werde heute die Gruppe nur die ersten zwei Stunden begleiten, denn danach muss ich das Fahrrad wieder mit dem Auto tauschen und zum Flughafen. Magali  landet heute nach einem kurzen Abstecher übers Wochenende wieder auf der Balearen Insel.

    Allen merkt man heute an, das die Etappe von gestern nicht spurlos an ihnen vorbeigegangen ist. Schon als wir hinter Playa de Muro den Naturpark Albufera passieren kommen die erste Rufe aus den hinteren Reihen „ Hey vorne etwas langsamer bitte !!! „  In Can Picafort biegen wir links ab und dann Richtung Muro. Jetzt die Steigung nach Muro, welche uns am ersten Tag viel flacher vorkam !!  hihihi

    Heute schlagen wir hinter Muro den Weg Richtung Sa Pobla ein. Oooh tut das gut..  bergrunter und Rückenwind die ersten Kilometer.

    In Sa Pobla muß ich die Gruppe dann alleine lassen und fahre direkt wieder zurück nach Alcudia und dann zum Pollenca Club.

    Die Gruppe radelt weiter nach Buger.

    • Der Name Búger stammt aus der maurischen Vorgeschichte der Stadt. Hier stand nur ein Gehöft, von dem außer dem Namen des Ortes nichts mehr überblieb: Bujar de Rahal Algebel. Im Buch über die Aufteilung Mallorcas (von 1232) erscheint die Gemeinde Búger als ein bekannter Bauernhof verzeichnet.

    Búger verfügt, obwohl es die kleinste Gemeinde auf Mallorca ist, über ein beachtliches geschichtliches Vermächtnis. Erste menschliche Spuren sind in der Höhle von Can Mossenya am Südhang des Puig de Sa Mata Grossa hinterlassen. die Talayotsiedlung von Rafal de Puig ist ein weiterer bedeutender Fund aus der Vorgeschichte der Talayot-Kultur. Zur Zeit der Römer wurde die Besiedlung durch die Nähe zur Römerstraße Palma-Pollentia vorangetrieben. Unter den Arabern begünstigten gute Bewässerungsvoraussetzungen den Bau von Wassermühlen und ließen den Gemüseanbau florieren.

    Von dort aus geht es dann weiter Richtung Campanet

    • Campanet ist ein kleiner Ort in traumhaft ruhiger und ländlicher Umgebung. Vor der malerischen Bergkulisse erscheint es fast unscheinbar, aber der Eindruck täuscht. Hier lässt sich Mallorca in seiner ursprünglichen Form entdecken. Vom Pauschaltourismus weitgehend unberührt, findet man hier immer wieder wunderschöne Kleinode, sei es alte Architektur, atemberaubende Landschaft, Relikte aus früherer Besiedlung oder faszinierende Naturschauspiele. Wenn Sie Campanet mit dem Auto besuchen, sehen Sie den Ort, ebenso wie das nahe gelegene Städtchen Buger, schon von Weitem auf einem kleinen Hügel thronen. Während Sie den leichten Anstieg zum Ort hinauffahren, genießen Sie einen schönen Ausblick auf die Stadt mit der dahinterliegenden, imposanten Bergkulisse.

    Am Ortsausgang von Campanet geht’s es dann runter ins „ Peter Maffay Tal „ (hierzu näheres in einem späteren Bericht)  Jetzt ist es nur noch leicht hüglig bis Pollenca und bald ist auch Porte Pollenca erreicht. Jetzt geht es direkt am Meer an der Bucht von Pollenca Richtung Alcudia zurück. Die heutige Etappe hat ein wenig der Kompensation gedient. Jeder konnte sich heute ein wenig von den Strapazen des Vortages erholen. Dafür zeugt auch ein Blick auf die Tachos an unseren Rädern. = heute nicht so viele Kilometer und auch die Durchschnittsgeschwindgkeit ist niedriger  als in den Vortagen

    Für morgen haben wir einen weiteren Höhepunkt für unsere diesjährige Woche geplant.

    Es soll zum Kloster San Salvador geradelt werden .

    Bis dann

    Euer Didi


    2. Etappe Didi´s Friends Club Mallorca Tour 2012

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    Montag, 16. April 2012 von Didi in Allgemein

    2… Etappe Didi´s Friends Club Mallorca Tour 2012

    Alcudia – Sa Pobla – Santa Maria – Bunyola – Coll d´Honor – Orient – Alaro – Lloseta – Biniamar – Caimari -  Coll de Sa Bataia( Tankstelle Kloster Lluc) – Pollenca


    Für mich beginnt der Tag heute etwas frühes: als sonst.  Um 5:30 Uhr klingelt der Wecker. Schnell unter die Dusche, Zähneputzen , in den Trainingsanzug geschlüpft  und dann fahren Gerry und ich schon mal zum Flughafen. Für Gerry ist  leider heute schon Schluß. Ihr Flug  in die kalte Heimat startet um 8;00 Uhr. Aber besser nur mal die 4 Tage hier, kurz mal weg vom Alltagsstress, als  gar nichts !!!

    Zum Frühstück bin ich wieder zurück im Pollenca Club Resort.

    Kurz vor 10 Uhr radle ich  Matz und Jupp los Richtung Porte Alcudia. Dort  treffen wir unseren anderen Freunde auf dem Parkplatz vor dem Hotel Coral de Mar.. Sie warten schon in der Sonne auf uns.  So jetzt noch mal  ein kleines „ Briefing“ über die Strecke die wir heute radeln wollen und dann geht es los.

    Heute verlassen wir Porte Alcudiia über eine andere Strasse Richtung Sa Pobla. Danach halten wir uns zuerst Richtung Llubi, biegen aber bald von der  breiten Strasse wieder ab in einen kleineren Weg der uns Richtung Santa Maria del Camí führt..


    • Santa Maria de Cami -> Der Ursprung des kleinen Landstädtchens geht auf die Mauren zurück. Aber bereits vor der arabischen Herrschaft zu Zeiten der Römer war dies der Weg von Palma zum alten Pollentia, dem heutigen Alcúdia.

    Santa Maria war die erste Raststation auf dem Weg von Palma nach Norden. Die strategische Lage dieser Ortschaft könnte der Stadt den Namen gegeben haben. Santa Maria del Camí, dass man wortwörtlich mit „Sankt Maria des Weges“ übersetzten kann. In Wahrheit wird der Ort nach der gleichnamigen Kapelle in La Garriga in Katalonien benannt, die unter der Schirmherrschaft der Familie Santaeugenia stand. Bernat de Santaeugenia, ein bedeutendes Mitglied dieser Familie, war der erste Herrscher der Gegend nach der katalanischen Eroberung Mallorcas und hat der dort gegründeten Siedlung den Namen gegeben.


    Die ersten 45 Kilometer bis Santa Maria sind sozusagen „tellerflach“

    Hier teile ich die Gruppe zuerst einmal ein wenig auf. – Ein Teil radelt direkt „ fast flach ( hihihi  ) !! „ nach Alaro zum Markplatz.

    Die anderen folgen mir Richtung Bunyola. Die ersten Kilometer hinter Santa Maria sind noch flach aber dann beginnt der Straßenverlauf langsam zu steigen. Kurz vor dem Ortseingang von Bunyola beginnt dann  die eigentliche Steigung.

    Bevor wir im Zentrum dann rechts abbiegen Richtung „ Orient „ ist es noch einmal etwas flach, aber dann beginnt dann der Anstieg zum  Coll d´Honor.



    è      Der Coll d’Honor (550m)  und der Ort Orient befinden sich  an der Ostseite  der Serra de Tramuntana Die Straße verläuft ständig an seiner Ostseite diese Gebirgszuges. Der Coll d’Honor ist nach Puig Major (880 m), Coll dels Reis (Sa Calobra) (800 m) und Coll de Sa Bataia (579 m) der viersthöchste Pass auf Mallorca und entsprechend stark durch Radfahrer frequentiert.
    Den Coll d’Honor wird von den Radfahrern sehr oft auch nach dem östlich gelegenen Ort mit Orient bezeichnet .

    Vom kleinen Platz an der Kirche in Bunyola aus führen die ersten Kilometer relativ steil durch ein paar scharfe Kehren nach oben. Danach folgt ein kurzes flacheres Teilstück bevor mit den nächsten Kehren die Steigungsprozente  wieder zunehmen. Auf den nächsten Metern erwarten uns dann ein paar sehr steile Passagen.  Fast oben auf der Höhe von 550m angekommen sind dann noch ein paar scharfe Kehren zu bewältigen. Es ist nicht so einfach in der gesamten Steigung einen Rhythmus zu finden, da Steilpassagen sich mit relativ flachen Steigungspassagen immer wieder abwechseln.

    Dann folgt eine „ gefährliche Abfahrt „ durch ein Waldstück.   Diese wird sehr oft unterschätzt da von den Bäumen hier Harz teilweise auf die Strasse fällt und dieses einen sehr rutschigen Straßenbelag zur Folge hat. Ich habe hier schon einige gesehen die nicht mehr rechtzeitig vor einer Kehre zum Stehen kamen oder auch in der Kurve weggerutscht sind.

    Nach diesem Waldstück beginnt dann nach einem kurzen Flachstück der Anstieg zum Ort „ Orient“

    -> 26 km von Palma und Lichtjahre von der Gegenwart entfernt – in Orient ist die Zeit stehen geblieben. Ein schönes gepflegtes Dorf mit nur 30 Einwohnern verdankt sein Reichtum der landwirtschftlichen Vergangenheit. Mandelplantagen, Oliven und eingebaute Terrasen bestimmen die Landschaft. Einfache Schönheit, Stille und „das andere Mallorca“ warten auf Sie in Orient.

    Hat man den Ort und die darauffolgenden Kehren passiert erwartet uns auf der rechten Seite ein weiters Schmuckstück der Insel.

    Das Hotel „ Herimitage“

    -> Entspannen in Klosteratmosphäre

    Im Tal von Orient dominieren Ruhe und Natur: Olivenhaine, Mischwälder, Berg-pflanzen und Kräuter geben dem Tal seinen Charakter.

    Genau dies waren die Gründe für Bischof Don Feliú de Cabrera, um 1950 das ca. 400 Jahre alte Herrenhaus in ein Kloster umzuwandeln.

    Heute besteht die Hermitage u.a. aus einem Haupthaus mit Ölmühle und Turm, Neben-gebäuden für die Unterkünfte, dem neuen Wellnessbereich mit Spa, Hallen-bad,  Fitnessgeräten, Sauna, Dampfsauna einem Kräuterhaus  – und dies alles inmitten eines verwunschenen Gartens.

    Quelle : www.hermitage-hotel.de


    Jetzt beginnt aber endlich die so ersehnte Abfahrt. Eine der schönsten Abfahrten   hier auf der Insel, aber an dieser Stelle möchte ich mal darauf hinweisen, das auch diese nicht für den Strassenverkehr gesperrt ist. Also immer wie auch auf den anderen Strassen der Baleaeren Insel sich so verhalten, das immer mit Gegenverkehr zu rechnen ist.

    Mit hohen Tempo erreichen wir den Ort Alaro, wo unsere „ Friends „ die direkt zu diesem klein Bergdorf geradelt sind,  schon sehnsüchtig mit einem Sonnenbrand auf uns warten.

    So jetzt haben wir uns alle  eine längere  Pause verdient.

    Danach geht es weiter über Lloseta, Biniamar nach Caimari.

    • Caimari

    An den seichten Hängen am Fuß des Tramuntana Gebirges in Mallorcas Norden, wo die große Ebene beginnt, liegt inmitten von Olivenhainen der kleine Ort Caimari. Gemeinsam mit den Ortschaften Moscari, Biniamar und Binibona gehört Caimari zur Gemeinde Selva. In dem malerischen Dorf Caimari leben etwas über 600 Einwohner. Die Umgebung ist naturbelassen und ländlich, und bietet eine beeindruckende Kulisse. Schroffe, herausragende Kalksteinfelsen, grüne Wälder, Pinien, die großen Olivenanbaugebiete in den Bergen und die Mandelbäume im Flachland laden zu einer Entdeckungsreise ein. Montags findet in Caimari wie in vielen mallorquinischen Orten ein Wochenmarkt statt, auf dem man herrlich frisches Obst und Gemüse, traditionelle Handwerkskunst und vieles mehr entdecken und einkaufen kann.

    Hier  teilen wir die Gruppe nochmals. Ein teil fährt von Caimari nach Campagnet und von hier aus durch „Peter Maffay Tal „  nach Pollenca.

    Die anderen wagen noch zusätzlich den Anstieg zum Coll de Sa Bataia .

    Dieser Anstieg beginnt auf 210 hm und endet bei 579 hm! Er führt zuerst über einige Kehren relativ steil bergauf. Nach einigen Kilometern geht es dann sogar ein wenig bergrunter bevor dann die Straße die letzten 2,5 Kilometer  nochmals  steitig ansteigt.

    Der Coll de Sa Bataia (579 m)  Zwei Straßen führen hinauf – die Westküstenstraße aus dem 20 km entfernten östlich gelegenen Pollenca (47 m) und die  aus dem 16 km entfernten südlichen Inca. Der Anstieg aus Süden beginnt allerdings erst im 9,5 km entfernten Caimari (210 m).
    Auf der Höhe  liegt eine Tankstelleund ein Restaurant. Der Coll de Sa Bataia ist der dritthöchste Pass Mallorcas.

    Wer denkt nach Erreichen des Col de Bataia wäre es geschafft und es folgt dann bereits die Abfahrt runter nach Pollenca, der hat sich getäuscht. Zuerst geht es tatsächlich ca 1,5 Kilometer steil bergrunter zum Kloster Lluc.

    • Etwa 10 km entfernt von Caimari und auf einem wunderschönen Wanderweg durch die Berge zu erreichen ist das älteste und bekannteste Kloster der Insel, das Kloster Lluc. Es ist ein zentraler Ort der Marienverehrung und man kann die berühmte Schwarze Madonna hier besichtigen.  Im Ethnologischen Park kann man traditionelle Bauwerke besichtigen, die über Jahrhunderte eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft und im Leben der Bevölkerung gespielt haben. Dieses Freilichtmuseum zeigt originalgetreu Bauten und Werkzeuge, wie zum Beispiel Gerätschaften aus der Landwirtschaft oder dem Kalkabbau, veranschaulicht den lange durchgeführten Abbau von Bodenschätzen oder auch die Olivenölproduktion und vieles mehr und ist auch ein toller Ausflugsort für Familien.

    Das Kloster Lluc (Monestir de Lluc) liegt in dem Gebirge Tramuntana und ist ein sehr beliebtes Ziel für Tagesausflüger und Wanderer auf Mallorca. Es liegt 500 Meter über dem Meer, was einen Ausflug nach Lluc gerade an einem heißen Tag im Sommer interessant macht. Sowohl das Kloster selbst als auch die Landschaft um Lluc sind sehenswert. Zudem bietet das Kloster eine Herberge für die vielen Wanderer und Fahrradfahrer in dem Tramuntanagebirge.

     

    Aber dann warten noch drei weitere kurze aber giftige Anstiege auf uns,  bis es dann endlich in die lange Abfahrt runter nach Pollenca geht. Die Strasse hier hat in diesem Winter einen neuen Straßenbelag bekommen. Einfach toll jetzt hier runterzufahren. Unten angekommen sind es dann noch ca 3km flach bis zum Ortseingang von Pollenca.

    Hier legen wir unsere letzte Pause für diesen Tag auf dem “Placa Calvari” ein.

    Pollenca: Die Stadt der Künstler und Intellektuellen auf Mallorca gehört mit knapp 15.000 Einwohnern zu den größeren Städten auf der Insel. Neben Handwerkskünsten (besonderes Weben und Fechten) haben sich auch viele Maler und Musiker hier niedergelassen. Auch für seine Schuhe und Textilien ist Pollenca bekannt. Der Ortskern ist sehenswert. Am Sonntag findet am Vormittag ein interessanter Markt statt. Neben Lebensmittel, werden die lokale Handwerks- und Kunstprodukte angeboten.

    365 Stufen erklimmt man um die Anhöhe des El Calvari zu erreichen. Doch der Weg ist recht schattig – da er von Bäumen gesäumt ist (Zypressen). Dieser Weg die Via Crucis hinauf ist malerisch schön und egal ob man nach vorne oder zurück blickt – schöne Fotomotive! Oben angekommen kann man sich ein kühles Getränk oder ein Eis am Stiel gleich neben der Kirche links kaufen. Nun gut – es ist eher eine Kapelle als Kirche – aber hübsch anzusehn und fotogen. Hier oben auf dem Plateau genießt ihr einen tollen Blick auf Pollenca. Von der großen Aussichtsplattform (rechts vor der Kirche entlang) könnt ihr bis Formentor schauen.

    Danach folgen dann die letzten 12 Kilometer flach bis Alcudia. Diese nutzen wir zum ausrollen. Der heutige Tag hat alle viel Kraft gekostet und morgen geht es ja auch schon wieder weiter.

    Also bis dann

    Euer Didi

    Prolog + 1. Etappe Didi´s Friends Club Mallorca Tour 2012

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    Donnerstag, 12. April 2012 von Didi in Allgemein

    Hallo Ihr Piraten der Landstraße,

    versuche mal  eine kleine Story über die Tage mit Didi´s Friends Club auf der Insel Mallorca zu schreiben.

     Diese beschreibt jeweils aufgeteilt in die jeweiligen Tagesettappen die wir zusammen geradelt sind.


    Prolog : Samstag, den 24.03.2012.

     Am Samstg, landeten fast alle  Didi`s  Friends Radler nach und nach auf der Balearen Insel.

     Pünktlich, wie vereinbart  wurden die neuen 2012er Cube Carbonrennräder von Jessica und Alex von M Bike angeliefert.

    Einige von den Rädern waren noch nie benutzt.

    Da wir in diesem Jahr mit so vielen Radlern auf der Insel waren mussten wir  noch ein paar andere Räder von anderen Anbietern abholen.

    Ergänzt wurde unser Radmaterial  durch Scott Räder von Didi`s COAST ADVENTURE und Rose Räder  von Schon Bike Friends.

     Für den ersten Tag hatten wir noch keine Tour geplant und fast alle „rollten“ für sich ein paar Kilometer durch die Umgebung von Alcudia. Einige fuhren sogar direkt am ersten Tag zum Cap Formentor. Für die erste Tour ein wenig zu schwer, aber das sollte sich leider schon bald rächen.

    •  Cap de Formentor, die eindrucksvolle Steilküste mit dem höchsten Punkt Fumart 384 Meter über N.N., und die dazugehörigen Buchten wie Cala Fiquera, Cala Murta und Cala Pi de la Posada liegen am nördlichsten Punkt der Balearen-Insel Mallorca. Die 13,5 Kilometer lange Straße, die von Port de Pollença zum Cap de Formentor führt, wurde von dem italienischen Ingenieur Antonio Paretti gebaut. Das nördlichste Ende der mallorquinischen Welt haben Wind und Wasser bizarr geformt. Die Treppen, Mauern, Wege und der Leuchtturm am Cap de Formentor wurden 1892 tritt- und stolperfest auf den Felsen gebaut.

     

    1. Etappe Didi´s Friends Club Mallorca Tour 2012

     Sonntag um 10 Uhr ging es dann los. Treffpunkt vor dem Hotel Coral de Mar.

    Für die heutige Tour war eine lockere Runde nach Petra zum Marktplatz und wieder zurück geplant. Unser Weg führte zuerst nach Can Picafort vorbei am Naturschutzgebiet sÀlbufera, einem Süßwassersumpf und von dort aus Richtung Muro.

    •  Muro ist eine der 53 selbstständigen Gemeinden der spanischen Baleareninsel Mallorca..

     Die Gemeinde Muro hat 6970 Einwohner (Stand: 1. Januar 2011) auf einer Fläche von 58,55 km². Dies entspricht 119 Einwohner pro km². Amtssprachen sind Katalanisch und Spanisch (Kastilisch). Der auf       der  Insel gesprochene katalanische Dialekt wird Mallorquí genannt.

    Der Hauptort Muro liegt zehn Kilometer landeinwärts westlich der Bucht von Alcúdia (Badia d’Alcúdia). 

     Hier wartet die erste Herausforderung für uns Freizeitradler. „ Der Anstieg hinauf zur Befestigungsmauer von Muro  !!!! „ Kurz vor diesem Anstieg schlossen wir zu einer größeren anderen Gruppe auf und als es die Strasse dann langsam anstieg begann ein gnandenloser Kampf. Jeder gegen jeden. Ich habe dann  oben angekommen versucht unsere Gruppe direkt auf die Befestigungsmauer zu leiten. Es wurde dann erst einmal die tolle Aussicht genossen, welche sich uns hier bot und danach als alle wieder auf Normalpulsschlag waren durchgezählt. Alle Da  ?? Ist von jedem der Zimmerpartner dabei ?? Wird einer vermisst ??  Keine negative  Reaktion, also konnten wir weiterfahren, als dann doch noch einer rief „ Wo ist Haiko ??? „  Tja, der war wohl im Eifer des Gefechts der anderen Gruppe gefolgt und war nicht mehr aufzufinden. Nach einer Suche in den verwinkelten Strassen von Muro die ohne Ergebnis endete, setzten wir dann gemeinsam unsere Fahrt ohne Haiko fort.

    Wir verließen Muro und passierten den alten Torbogen und radelten dann über eine kleine Strasse fast ohne Autoverkehr Richtung Santa Magalida.

    In Santa Magalida fuhren wir durch die für die Insel hier typischen schmalen Gassen, dicht an dicht gedrängt die kleinen Häuschen  mit ihren  grünen Türen.

     

    Bald sahen wir in der Ferne „Maria de la Salut“  mit seiner Windmühle Son Puig   aus dem 17. Jahrhundert.Die dritte kleine Gemeinde und schon wieder mussten wir zum Ortskern bergauf radeln. Am Ortsausgang, dort wo der kleine Friedhof ist zweigt rechts eine kleine Strasse ab. Kein Hinweisschild aber doch der schönste Weg direkt zu unserem heutigen Zwischenstopp – Ziel „ Petra“

    Noch waren wir dort nicht angekommen denn es wartete noch eine nicht so tolle Überraschung auf uns auf diesem kleinen Weg.

    Rechts vom Weg ist ein altes Bauernhaus und dort war gerade ein Imker dabei eines seiner  Bienenvölker  wieder einzufangen. Die hatten aber nichts besseres zu tun als  sich auf uns Radler zu stürzen. Zum Glück ist nichts schlimmes passiert aber der ein und andere hatte doch einen Stich abbekommen. Hätte viel schlimmer ausgehen können.

    Schnell hatten wir uns von dem Schock und dem dadurch eingelegtem  Zwischensprint erholt und wir trafen dann in Petra ein.

    • Petra ist ein kleines Landstädtchen. Die rechtwinklig verlaufenden Straßen sind von alten Häusern aus goldbraunem Bruchstein (Marès)  gesäumt. Alles in allem wirkt Petra verschlafen und fern jeder Hektik. In der Umgebung wachsen die Trauben für einen bekannten sehr guten Wein. Nicht weit entfernt auf einer kleinen  Anhöhe liegt das Kloster Santuari de la Mare de Déu de Bonany.  ( Für mich persönlich >Didi< das schönste Kloster hier auf der  Insel ! Der kurze Anstieg über ca 2,5 km lohnt sich immer ! )

    So die Pause haben wir uns jetzt verdient. Der kleine Platz ist bereits gefüllt l von Radlern die hier auch eine Pause einlegen. Hier muß man gewesen sein als Radfahrer !!!  Rund um den Springbrunnen der in der Mitte des Platzes  ist,  herrscht ein reges Treiben.


    Cafe con Leche, und das leckere Landbrot  „Pa amb oli „   Das ist Lebensqualität !!! Wir lassen es uns gut gehen und genießen die tolle Atmosphäre  hier auf dem Platz !!!

    Ø     Pa amb oli

    ‘Brot mit Öl’ – das mallorquinische ‘Butterbrot’

    ist ein typisches Gericht der katalanischen Küche. Es wird zum Frühstück, als Vorspeise oder einfach zwischendurch gereicht. Früher galt es als Arme-Leute-Essen. Es gibt viele Varianten wie pa amb oli mit Schweinelende oder mit Käse und Schinken. Geröstetes Bauernbrot wird zunächst mit Knoblauch abgerieben, mit einer halbierten Tomate eingerieben, dann mit Olivenöl beträufelt. Das Brot kann allerdings auch zuerst mit dem Öl beträufelt und dann mit der Tomatenhälfte eingerieben werden. Die „richtige“ Reihenfolge ist ein beliebtes Diskussionsthema auf Mallorca.

    In Andalusien wird dieses Brot auch Pitufo („Schlumpf“ im Spanischen) genannt.

    Nach einer langen Pause trennt sich unsere Gruppe.  Einige möchten  noch etwas weiter fahren die anderen auf dem kürzesten Weg zurück ins Hotel.

    Für alle war das heute aber schon eine tolle Tour und im Hotel trennen sich dann unsere Wege, bis es dann morgen um 10 Uhr wieder heißt „ Alle da ??  Dann können wir ja losradeln ! „

    Es folgt bald der nächste  Bericht über unsere 2. Etappe

    Vorschau Alcudia – Sa Pobla – Santa Maria – Bunyola – Coll d´Honor – Orient – Alaro – Lloseta – Biniamar – Caimari -  Coll de Sabataia ( Tankstelle Kloster Lluc) – Pollenca

     Euer

    Didi